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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 22.08.2019)

Fondspreise vom 22.08.2019
MB Fund Max Value 141,73 (+1,24%)
MB Fund Max Global 81,61 (+0,55%)
MB Fund Flex Plus 60,96 (+0,16%)
MB Fund S Plus 134,41 (+0,08%)

Aktuelles

21.08.2007 BÖRSENAUSBLICK: US-Notenbank beruhigt nervöse Anleger

Thilo Müller im Interview mit Dow Jones Newswire.

Startschuss für Erholung oder Zeitgewinn vor weiterem Kursrutsch?

Die überraschende Zinssenkung der US-Notenbank ist wie Balsam für die geschundene Investorenseele und beruhigt das Nervenflattern vor der neuen Börsenwoche. Wichtig bei der jüngsten Aktion der Währungshüter ist die Ausweitung von Diskontgeschäften, bei denen Investoren Wertpapiere oder Forderungen hinterlegen und zu einem bestimmten Satz Geld von der Notenbank bekommen. Im Klartext heißt das: Die Investoren haben wieder mehr Geld. Gerhard Schwarz von UniCredit bezeichnet den Schritt der Notenbank im Gespräch mit Dow Jones Newswires als "echte vertrauensbildende Maßnahme".

Nach dem Ende der Berichtssaion hat der Markt also Gelegenheit, durchzuatmen und doch noch die Berichtssaison zu rekapitulieren, nachdem die meisten Unternehmensmeldungen im Schatten der US-Subprime-Krise zuletzt kaum wahrgenommen wurden. Negative Nachrichten, der Rückgang von Liquidität und Unsicherheit wegen der weiteren Entwicklung wichtiger Makrofaktoren wie Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinne lasteten schwer auf den Aktienmärkten. Jetzt hat die Notenbank in den USA diese Last etwas leichter gemacht, was die Börsen in einer ersten Reaktion am Freitag auch prompt mit einem Kurssprung honorierten. Doch der Markt erwartet noch mehr und hat laut Stratege Schwarz bereits eine Senkung der Leitzinsen um fünfzig Basispunkte eingepreist.

Wie sehr der Markt Vertrauen und Stabilität nötig hat, zeigen die hoch empfindlichen Reaktionen auf Meldungen zur US-Subprime-Krise. Auch in der neuen Börsenwoche werden Investoren jede weitere Meldung zu den Immobilien- und Kreditmärkten mit Argusaugen verfolgen. Zum Thema Nummer eins avanciert ist auch die Auswirkung der US-Kreditkrise auf den Devisenmarkt und die Auflösung von Carry Trades, da die Marktteilnehmer Liquidität brauchen. Seit Ende Februar dieses Jahres haben Investoren versucht, aus den niedrigen Zinsen in Japan Profit zu schlagen, indem sie sich Yen günstig geliehen und das Geld in anderen Märkten attraktiv angelegt haben.

Damit scheint es aber in diesem Ausmaß erst einmal vorbei zu sein: Die Investoren lösten nervös diese Positionen auf und legten das Geld in sichere Häfen wie US-Anleihen an. Wenn keine Hiobsbotschaften in der neuen Woche den Markt schockieren, könnte dabei ein größerer Teil des Geldes wieder in den Aktienmarkt fließen. Zumal auch Qualitätswerte, die nicht von der US-Subprime-Krise betroffen sind, massiv abgestraft wurden. Das könnten Investoren zu einem Einstieg nutzen.

DJG/maw/mod/reh

Der Artikel erschien in diversen Veröffentlichungen.

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