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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.04.2019)

Fondspreise vom 18.04.2019
MB Fund Max Value 154,63 (+0,40%)
MB Fund Max Global 82,83 (+0,36%)
MB Fund Flex Plus 60,68 (+0,05%)
MB Fund S Plus 136,62 (+0,73%)

Aktuelles

29.03.2009 Aktien Frankfurt Schluss: DAX erneut im Plus - 'Verkaufsdruck vorerst verebbt'



Kursgewinne bei Finanz- und Autotiteln haben dem deutschen Aktienindex DAX am Mittwoch den dritten Tag in Folge ein Kursplus beschert. Auch die freundliche Entwicklung an der Wall Street stützte den Aufwärtstrend im Leitindex. Der DAX gewann 0,70 Prozent auf 3.914,10 Zähler. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor hingegen um 0,61 Prozent auf 4369,01 Punkte, für den TecDAX ging es um 0,08 Prozent auf 429,23 Zähler abwärts.
"Der Verkaufsdruck scheint vorerst verebbt zu sein", sagte ein Aktienhändler. "Allerdings haben zu wenige Anleger den Mut, frisches Geld in den Markt fließen zu lassen." Deshalb habe der DAX seit dem Mittag "eine relativ schwankungsarme Seitwärtsbewegung" vollzogen.
Thilo Müller von MB Fund Advisory ist der Meinunung, der "auch der heutige Tag an den Börsen ist eine weitere Ohrfeige für alle Weltuntergangspropheten. Er verschafft allen Optimisten wieder etwas Luft und den Realisten die notwendige Zeit auf dem Weg zur Besserung."


Etwas skeptischer beurteilt der Börsianer Andreas Lipkow von MWB Fairtrade die Entwicklung: Trotz der "netten" Kursentwicklung der vergangenen Tage gebe es "keinen Grund für unbegrenzten Optimismus", da die "meisten Probleme konjunktureller und monetärer Art" nicht gelöst seien. "Eine Bärenmarktrally, in der wir uns derzeit befinden, kann vielleicht noch bis 4.200 Punkten reichen, danach werden uns wohl wieder die harten Fakten der Realitaet einholen".

Positive Nachrichten aus dem US-Bankensektor schoben auch die Notierungen der deutschen Banken weiter an. Deutsche Bank stiegen um plus 8,00 Prozent auf 24,30 Euro an die DAX-Spitze, Postbank legten 4,90 Prozent auf 9,20 Euro zu. Aktien der Commerzbank sackten allerdings um 5,19 Prozent auf 2,465 Euro. Die Bank rechnet wegen der Finanzkrise auch im Privatkundengeschäft künftig mit großen Herausforderungen und sinkenden Erträgen. In den USA gehörten Bankwerte nach den deutlichen Vortagesgewinnen erneut zu den größten Spitzenreitern an den US-Börsen. Äußerungen von Citigroup-Chef Vikram Pandit hatten am Dienstag für Optimismus an den Börsen gesorgt.
"Spekulationen, dass wir bald das Ende der anhaltend negativen Nachrichten gesehen haben, speziell im Bankensektor, scheinen sich vorerst zu halten", sagte Andre Bakhos, Präsident der Princeton Financial Group in New Jersey.

Die Titel von Daimler stiegen um 2,20 Prozent auf 21,38 Euro, Papiere von BMW gewannen sogar 6,50 Prozent auf 22,935 Euro. Händler sprachen von großen Käufen in dem Sektor. "Es sieht nach einem Basketkauf in großen Automobiltiteln aus, zumal auch Renault Peugeot und Valeo deutlich zulegen", sagte ein Aktienhändler. Vermutet wurden am Markt Umschichtungen vom Versorger- in den Autosektor. Ein Börsianer verwies zudem auf Shorteindeckungen, zumal JPMorgan noch in dieser Woche mit vorläufigen BMW-Zahlen rechnet.

Lufthansa -Aktien gewannen nach Ergebnissen für das abgelaufene Geschäftsjahr und einer Einigung mit der Kabinenpersonal-Gewerkschaft UFO 0,67 Prozent auf 8,25 Euro. Im Krisenjahr 2008 flog das Unternehmen mit 1,35 Milliarden Euro den zweithöchsten operativen Gewinn seiner Geschichte ein. Als positiven Kurstreiber sahen Marktteilnehmer aber vor allem die Einigung mit der Gewerkschaft UFO, mit der ein unbefristeter Streik des Kabinenpersonals abgewendet wurde.

Die Titel des baldigen DAX-Aufsteigers Hannover Rück legten nach überraschend guten Zahlen um 9,49 Prozent auf 24,12 Euro zu und setzten sich damit an die MDAX-Spitze. Der weltweit viertgrößte Rückversicherer schnitt im vergangenen Jahr trotz deutlicher Rückschläge operativ besser ab als von Experten prognostiziert und blickt zuversichtlich auf das laufende Jahr. "Die Zahlen sind durch die Bank besser als erwartet", bestätigte ein Aktienhändler.

Die Aktien von Fraport quittierten Verkehrszahlen mit Kursgewinnen von 0,32 Prozent auf 24,73 Euro. Der Flughafenbetreiber fertigte im Februar erneut weniger Passagiere ab und das Cargovolumen brach ein. Am größten Flughafen in Frankfurt ging die Zahl der Passagiere um 13,3 Prozent auf 3,34 Millionen zurück. Allerdings hatte der Februar 2008 aufgrund des Schaltjahres einen Kalendertag mehr.
Rechne man diesen Schaltjahreffekt heraus, habe sich der Abwärtstrend nicht beschleunigt, sagte ein Händler.

Papiere von Continental litten indes unter den geplanten harten Einschnitten in der Reifenproduktion und fielen um 4,32 Prozent auf 13,30 Euro. Der Automobilzulieferer will angesichts der rückläufigen Nachfrage nach Pkw- und Nutzfahrzeugreifen Standorte in Deutschland und Frankreich schließen.


Quelle: dpa-AFX

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