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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 18.07.2019)

Fondspreise vom 19.07.2019
MB Fund Max Value 145,79 (–1,15%)
MB Fund Max Global 81,72 (+0,21%)
MB Fund Flex Plus 61,14 (+0,02%)
MB Fund S Plus 138,36 (–0,13%)

Aktuelles

26.05.2009 Borussia-Aktie im Abseits

Der HSV hat Borussia Dortmund in letzter Minute den Einzug in die Europa League vermasselt. Knapp daneben ist in diesem Fall doppelt schlimm. Denn dem BVB entgehen damit wichtige Einnahmen, was die Börse abstraft.

Die Aktien von Borussia Dortmund sind am Montag um 23 Prozent eingebrochen bis auf 0,88 Euro. Das ist beinah schon Rekordtief, im April war der Kurs schon einmal bis auf 0,82 Euro gefallen.

Am Samstag hatte es zunächst so ausgesehen, als könnte Dortmund sich für den Uefa-Cup-Nachfolger Europa League qualifizieren. Doch in letzter Minute qualifizierte sich neben dem Vierten aus Berlin der Hamburger SV durch das 3:2 bei Eintracht Frankfurt. Borussia Dortmund blieb nach dem 1:1 bei Borussia Mönchengladbach nur der sechste Platz – damit ist der BVB nicht im europäischen Geschäft dabei.

Rote Zahlen

"Das operative Ergebnis hängt ausschließlich von den Fußball-Einnahmen ab. Ergo ist der heutige Verlust eine logische Konsequenz", erklärte Aktienhändler Oliver Roth von der Close Brothers Seydler Bank. Analyst Sebastian Hein vom Bankhaus Lampe sagte: "Nach der Siegesserie der letzten Wochen hatten Anleger auf einen Zugriff auf das Europa-Geschäft spekuliert. Für die Aktie wäre diese weitere Einnahmequelle sehr positiv gewesen, auch wenn der Verein selbst nach der Platzierung der Vorsaison kaum mit dem Einzug ins internationale Geschäft rechnen konnte." Hein stuft die BVB-Aktie mit "Halten" beim Kursziel 1,10 Euro ein.

Positiver beurteilt Markus Stillger, Geschäftsführer bei MB Fund Advisory, die Aktie: "Auch für Fussball-Aktien gilt: 'Buy on bad news'. Mit dem aktuellen Kurseinbruch ist die Marktkapitalisierung so weit abgesackt, dass uns die Aktien auf diesem Niveau deutlich unterbewertet erscheinen." Dies gelte vor allem auch mit dem großen Fan-Potenzial mit entsprechenden Merchandising-Chancen im Rücken.

Den Einstieg ins Europa-Geschäft hätte der BVB wirtschaftlich gut brauche können. Die Geschäfte laufen schleppend, in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat der Verein einen Verlust von vier Millionen Euro erwirtschaftet. Auch für das Gesamtjahr scheinen schwarze Zahlen nicht mehr erreichbar, sagte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der Geschäftsführung Borussia Dortmund, bei Präsentation der Neun-Monatszahlen Mitte Mai.


Quelle: dpa-AFX

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