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Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 15.02.2019)

Fondspreise vom 15.02.2019
MB Fund Max Value 139,29 (–1,17%)
MB Fund Max Global 79,05 (–0,48%)
MB Fund Flex Plus 59,85 (–0,03%)
MB Fund S Plus 121,21 (–1,39%)

Aktuelles

12.06.2009 DAX fällt knapp unter 5000 Punkte

Frankfurt/Main (dpa) - Mit dem Schicksal von Arcandor im Fokus hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag etwas an Terrain verloren. Der DAX ging mit minus 0,14 Prozent bei 4.997,86 Punkten aus dem Handel. Damit rutschte der deutsche Leitindex wieder knapp unter die 5.000-Punkte-Marke.

Mit dem Tagestief knapp über 4980 Zählern hielt sich der DAX aber über der laut Marktstratege Christian Schmidt von der Helaba entscheidenden Unterstützung. Für den MDAX ging es um 0,53 Prozent auf 5.788,59 Punkte runter. Der TecDAX fiel um 0,20 Prozent auf 634,43 Zähler.

"Die Börse hat wie in den Vortagen hoffnungsvoll angefangen und dann nachgelassen - derzeit kommt der Markt einfach nicht vom Fleck, und der DAX bleibt bei 5.000 Punkten festgenagelt", sagte Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory. Tagesthema war erneut Arcandor. Hier habe sich die Entwicklung aber bereits abgezeichnet, und somit sei der Insolvenzantrag zwar traurig, überrasche und bewege den Aktienmarkt aber kaum. Es seien eher die wieder etwas eingetrübten Konjunkturdaten, sagte Müller, die für Ernüchterung sorgten und die Börse nicht noch oben durchbrechen ließen. Nach unten seien die Aktienindizes aber gleichzeitig gut abgesichert, da weiterhin zu viel Geld geparkt sei und viele Investoren nur auf den Einstieg warteten.

Tagesthema waren erneut Arcandor. Das Essener Handels- und Touristikunternehmen hat nach den gescheiterten Verhandlungen über einen Notkredit wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag gestellt. "Noch ist für Arcandor nicht alles vorbei, aber auch noch lange nicht alles geklärt - es folgt jetzt die Bestandsaufnahme", sagte Analyst Sebastian Hein vom Bankhaus Lampe. Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick bezeichnete den Insolvenzantrag als "unvermeidbar" und "konsequent", sieht ihn aber auch Chance. Die Aktien brachen nach einem Vortagsminus von 43,62 Prozent um 48,11 Prozent auf 0,55 Euro ein.

Unterdessen sprangen im SDAX, der die Entwicklung der geringer kapitalisierten Werte widerspiegelt, die Aktien von Deutsche Wohnen mit plus 17,22 Prozent auf 11,30 Euro an die Spitze. Händler sprachen von Fantasie auf einen Aufstieg in den MDAX, nachdem Arcandor-Titel zum nächsten Verkettungstermin am 19. Juni ihren Platz im MDAX räumen müssen. Für Experten ist die Namensaktie des Immobilienunternehmens Deutsche Wohnen der erste Kandidat für den Mittelwerte-Index. "Aufgrund ihrer Marktkapitalisierung - die dann wahrscheinlich den Ausschlag geben wird - liegt die Deutsche Wohnen deutlich vorn", sagte Indexstratege Manfred Jaisfeld von der National-Bank.

Aktien von Heidelberger Druck zeigten sich von der Vorlage endgültiger Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr zunächst kaum beeindruckt. Börsianer und Analysten sahen in dem Zahlenwerk keine Überraschungen im Vergleich zu den bereits bekannten Eckdaten, und auch der trübe Ausblick sei erwartet worden. Dann wurde aber bekannt, dass der angeschlagene Druckmaschinen-Hersteller mehr staatliche Hilfe benötigt als erwartet, und die Aktien rutschten ab. Schließlich standen minus 10,26 Prozent auf 4,55 Euro zu Buche.

Nach den Spekulationen der Vortage reagierten die Aktien des hoch verschuldeten Sportwagenbauers Porsche kaum noch auf den offenbar näher rückenden Einstieg des Golfstaats Katar. Das Papier verbilligte sich um 0,43 Prozent auf 46,80 Euro. Die im DAX gelisteten Stammaktien von Volkswagen (VW), die Porsche mehrheitlich übernehmen wollte, gingen mit plus 2,54 Prozent auf 254,18 Euro als Tagessieger aus dem Handel.

Quelle: dpa-AFX

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