Home | Sitemap | Kontakt | Datenschutzerklärung | Impressum
MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 18.07.2019)

Fondspreise vom 18.07.2019
MB Fund Max Value 147,48 (–1,04%)
MB Fund Max Global 81,55 (–0,44%)
MB Fund Flex Plus 61,13 (–0,08%)
MB Fund S Plus 138,54 (–1,16%)

Aktuelles

01.09.2009 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Schwach - Gewinnmitnahmen zwingen ins Minus

Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory sprach von einer "Verschnaufpause" des Dax.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag schwach geschlossen. Belastet von Gewinnmitnahmen büßte der Leitindex Dax 2,51 Prozent auf 5.327,29 Zähler ein. Er schloss damit erstmal seit dem 20. August unter 5.400 Punkten. Der MDax fiel um 1,81 Prozent auf 6.601,03 Zähler. Der TecDax sank um 2,92 Prozent auf 680,01 Punkte. Einige Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen nach dem Kursanstieg im abgelaufenen Monat. Im August war der Dax um rund 2,5 Prozent gestiegen.




Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory sprach von einer "Verschnaufpause" des Dax. "Wir sind ja kaum noch ein Minus auf der Kurstafel gewohnt", sagte er. Nach Veröffentlichung positiver US-Daten habe der Leitindex am Nachmittag aber "eindrucksvoll demonstriert", wie schnell er wieder steigen könne.
Nach überraschend positiven Konjunkturdaten aus den USA hatte der Dax seine Verluste kurzfristig deutlich eingedämmt.

"Seit März ist der Dax von unter 3.600 Punkten im Tief bis auf 5.500 Punkte in der Spitze gestiegen - bei diesem Kraftakt muss man ihm auch mal zugestehen, dass er sich setzt und zwei Tage in Folge ein oder zwei Prozent verliert", sagte Müller.
Am 24. August war der Dax zwischenheitlich bis auf 5.531,76 Zähler gestiegen und hatte damit auf den höchste Stand seit Anfang Oktober 2008 erklommen, als die Aktienmärkte, von der Finanzmarktkrise erschüttert, panikartig eingebrochen waren.




Gestützt auf den Optimismus von Vorstandschef Martin Blessing stiegen die Aktien der Commerzbank mit plus 3,57 Prozent auf 6,67 Euro an die Dax-Spitze. Blessing will sein Institut möglicherweise schon früher als angekündigt wieder in die Gewinnzone zurückführen. Spekulationen über ein Interesse chinesischer Investoren an BASF gaben der Aktie des Chemieunternehmens den Tag über Auftrieb. Zudem hob der weltgrößte Chemiekonzern wegen steigender Rohstoffkosten erneut Preise an. Die Aktien hielten sich fast den gesamten Handelstag im Plus, schlossen dann aber doch mit minus 0,71 Prozent auf 36,13 Euro. Trotz dieses Abschlags waren sie immer noch der viertstärkste Wert im Dax.



Die Sorge vor zunehmendem Wettbewerb zwang die Titel von Fresenius ins Minus: Die Aktien litten darunter, dass das US-Pharmaunternehmens Hospira das Monopol des deutschen Gesundheitskonzerns bei Heparin auf dem US-Dialysemarkt geknackt hat. Die Gesundheitsbehörde FDA ließ sechs neue Darreichungsformen von Heparin zu. Analysten fürchten nun, dass den Deutschen viel Geschäft verloren geht. Die Fresenius-Aktie fiel um 4,55 Prozent auf 37,55 Euro.



Aktien von Volkswagen schlossen mit minus 8,18 Prozent auf 124,00 Euro als schwächster Dax-Wert. Händler verwiesen darauf, dass die Aktie sich weiter ihrem fairen Wert nähere. "Bis das Emirat Katar alle Optionen ausgeübt hat, bleibt der Kursverlauf eine Blackbox", sagte ein Händler. Zudem verwies er auf die weiteren Hausdurchsuchung in der Porsche-Affäre. "Der weiter Imageverlust bei Porsche bedeutet eine erschwerte Integration in den VW-Konzern und ist insgesamt nicht gut für VW".



Im MDax stiegen die Vossloh-Aktien um 0,84 Prozent auf 82,90 Euro zu. Händler sprachen von der Hoffnung auf neue Aufträge, die das Papier des Verkehrstechnik-Konzerns antrieben. Dem "Handelsblatt" zufolge profitiert auch die Bahnindustrie von großen Infrastrukturaufträgen aus den weltweit verabschiedeten Konjunkturprogrammen.



Arcandor rückte mit der Eröffnung eines der größten Insolvenzverfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte einmal mehr ins Interessent der Öffentlichkeit. Bei den wichtigsten Gesellschaften des Handels- und Touristikriesen übernahm der Kölner Sanierungsexperte Klaus Hubert Görg als Insolvenzverwalter das Ruder übernommen. Görg hatte schon zuvor eine Zerschlagung des Konzerns in Aussicht gestellt und den 38.000 Mitarbeitern der Handelstöchter Karstadt und Primondo schmerzhafte Einschnitte angekündigt. Vorstandschef Karl-Gerhard Eick und fast der gesamte Vorstand verlassen das Unternehmen. Die Aktie schloss mit 5,77 Prozent auf 0,24 Euro.




Quelle: dpa-AFX


Unter anderem erschienen auf:
  • http://finanzen.sueddeutsche.de

zurück