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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.02.2019)

Fondspreise vom 18.02.2019
MB Fund Max Value 142,30 (+2,16%)
MB Fund Max Global 79,73 (+0,86%)
MB Fund Flex Plus 59,97 (+0,20%)
MB Fund S Plus 121,33 (+0,10%)

Aktuelles

09.10.2009 Aktien Frankfurt: Uneinheitlich - Entscheidend neue Impulse fehlen

"Es gibt derzeit keine neuen Impulse, die den Markt entscheidend nach oben oder unten bewegen könnten", sagte Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory.

Ohne entscheidend neue Nachrichten haben sich die deutschen Aktienindizes am Freitag uneinheitlich entwickelt. Während der Dax am Mittag mit 0,29 Prozent auf 5.700,19 Punkte im Minus stand, rückte der MDax um 0,25 Prozent auf 7.492,40 Zähler vor. Der deutsche Leitindex hatte im Verlauf auch einen Anlauf auf sein Jahreshoch gestartet, drehte aber 12 Punkte darunter wieder ab. Im Vergleich zum Vorwochenschluss steht der Dax allerdings immer noch mit 4,24 Prozent im Plus. Der TecDax verliert am Freitag 0,26 Prozent auf 755,55 Punkte.

"Es gibt derzeit keine neuen Impulse, die den Markt entscheidend nach oben oder unten bewegen könnten", sagte Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory. Vor dem Wochenende gebe es daher Gewinnmitnahmen. Auffällig positiv entwickelten sich aus Müllers Sicht die Finanzwerte, während Versorger überraschend durchhingen. Aktuell liege der Markt in Lauerstellung, die er in der kommenden Woche mit der an Fahrt gewinnenden Berichtssaison in den USA verlassen könnte. Vor allem die US-Banken, die in den vergangenen Monaten den Takt an den weltweiten Aktienmärkte vorgegeben haben, werden mit ihren Bilanzen im Fokus stehen. Kann der Dax den "Deckel bei 5.750 Punkten wegsprengen", dann wäre der Weg Richtung 6.000 Punkte geebnet. Ansonsten drohe eine Korrektur. Zuletzt seien aber die Gelegenheiten zum kräftigeren Durchatmen vom Markt ausgelassen worden, was ein Zeichen der Stärke sei, betonte Müller weiter.


Rohstoffwerte zählten nach den jüngsten Kursgewinnen in dem Sektor zu den größten Verlierern im Dax. Die Aktien von K+S rutschten am Dax-Ende um 2,62 Prozent auf 37,89 Euro ab. Belastend wirkten laut Händlern auch Kommentare über die unter Druck gekommenen Kali-Preise. Am Markt wurde die Nachricht herumgereicht, dass Kali-Lieferungen nach China für 340 bis 350 US-Dollar die Tonne ausgeliefert würden. "Das ist deutlich unter den 460 Dollar die Tonne, die zuletzt mit Indien vereinbart wurden und erhöht damit die Sorge vor dem anhaltenden Preisdruck am Markt", sagte ein Börsianer.

Bei den Stahlwerten verbilligten sich Salzgitter um 2,08 Prozent auf 66,88 Euro und ThyssenKrupp um 1,17 Prozent auf 23,68 Euro. Auch die Versorger standen im Minus, wobei Eon 1,18 Prozent auf 27,67 Euro einbüßten. An der Dax-Spitze standen dagegen Deutsche Börse mit plus 1,58 Prozent auf 57,08 Euro, Adidas legten 0,84 Prozent auf 34,79 Euro zu. Munich Re stiegen um 0,22 Prozent auf 112,70 Euro.

Im MDax wurden Stada-Aktien von einer positiven Studie um 5,42 Prozent auf 19,84 Euro nach oben getrieben. Merrill Lynch hat die Aktien des Generikaherstellers mit "Buy" und einem Kursziel von 24,00 Euro wieder aufgenommen. Hugo Boss stiegen nach einer Hochstufung durch Exane BNP von "Neutral" auf "Outperform" um 3,24 Prozent auf 27,76 Euro.

Papiere von Leoni gewannen 1,75 Prozent auf 15,74 Euro. Konzernchef Klaus Probst sagte im Gespräch mit der "Börsen-Zeitung", der Automobilzulieferer sei besser unterwegs als bislang gedacht. So dürfte der Umsatz im Gesamtjahr am oberen Ende der erwarteten Spanne liegen und der Nettoverlust könnte geringer als bislang befürchtet ausfallen. Tui verteuerten sich um 1,16 Prozent auf 6,980 Euro. Händlern zufolge wirkte eine Nachricht vom Vorabend weiter positiv. Nach der Gewährung einer Staatsbürgschaft über 1,2 Milliarden Euro stellen die Anteilseigner der Reederei Hapag-Lloyd ihre Finanzspritzen bereit.

Quelle: dpa-AFX


Unter anderem erschienen auf:
  • www.finanznachrichten.de

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