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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.04.2019)

Fondspreise vom 18.04.2019
MB Fund Max Value 154,63 (+0,40%)
MB Fund Max Global 82,83 (+0,36%)
MB Fund Flex Plus 60,68 (+0,05%)
MB Fund S Plus 136,62 (+0,73%)

Aktuelles

16.12.2009 Dax feiert Hoch-Zeit

"Die strikteren Kapitalregelungen hingen wie ein Damoklesschwert über der Branche", sagte Thilo Müller, Fondsmanager von MB Fund Advisory

Euphorie pur: Die kräftigen Kursgewinne bei Bankaktien geben dem Dax so viel Schubkraft, dass er das zwei Monate alte Jahreshoch knackt. Bis auf 5.896 kletterte der Deutschen liebstes Börsenbarometer.Der im Oktober erreichte Jahresrekord von 5.888 Zählern ist damit schon wieder geknackt. Man hatte zwischenzeitlich gedacht, die Sorgen der letzten Wochen um Dubai, Griechenland, Spanien drehen die Stimmung. Der Dax erlitt empfindliche Einbußen. Doch die Sorgen werden nun gekonnt ausgeblendet. Fast scheint es, als warte der Markt derzeit auf geeignete Anlässe, um wieder Aktien zu kaufen. Heute muss dafür eine Zeitungsmeldung aus Japan herhalten. Demnach wird der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht den Banken eine Schonfrist von 10 bis 20 Jahren geben, bis die Eigenkapitalvorschriften verschärft werden. Zwar ist das noch nicht bestätigt, erst morgen will das Gremium, in dem Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden von 30 Staaten sitzen, seinen Entschluss der Öffentlichkeit präsentieren. Commerzbank und Deutsche Bank gehen durch die Decke. Die Aktien der Commerzbank legen mehr als sechs Prozent zu, die der Deutschen um fünf Prozent und sind damit die Highflyer im Dax. Im MDax prescht Aareal an die Indexspitze mit sogar sieben Prozent Plus.
"Die strikteren Kapitalregelungen hingen wie ein Damoklesschwert über der Branche", sagte Thilo Müller, Fondsmanager von MB Fund Advisory.Sollte nun die Frist verlängert werden, wäre dies ein Befreiungsschlag. Insbesondere die Commerzbank dürfte dann profitieren, weil hier das größte Risiko bestand.

ING-Aktionäre öffnen das Portemonnaie

Zur ING gibt es Neuigkeiten: Der vom Staat gestützte und vor der Aufspaltung stehende niederländische Finanzkonzern hat über eine Kapitalerhöhung seine Kasse aufgefüllt. Die Alteigner hätten 97 Prozent der angebotenen neuen Aktien abgenommen. Sie wurden durch einen Abschlag von mehr als der Hälfte des Börsenkurses angelockt. Die verbliebenen Papiere werden nun an außen stehende Investoren verkauft.

Analysten treiben Tui

Nach einer Reihe von Hochstufungen legen Tui-Aktien deutlich zu. Sie übertrumpfen sogar noch die Titel der Aareal Bank. Equinet hatte Tui auf "buy" hochgestuft, Cheuvreux setzte den Wert herauf auf "outperform" und Natixis erhöhte das Kursziel um einen Euro auf sieben Euro. Tui habe solide Ergebnisse für das dritte Quartal 2009 vorgelegt, schrieben die Equinet-Analysten. Beim Analystentreffen am Dienstag habe es zudem positive Nachrichten zu Hapag-Lloyd gegeben. Ähnlich äußerten sich auch die Kollegen von Cheuvreux: "Der schlimmste Fall bei Hapag-Lloyd scheint nicht einzutreten."

Sky schießt himmelwärts

Die Aktie von Sky Deutschland ist auf Platz 3 im MDax mit ebenfalls um die sechs Prozent Kursplus. Auch hier treibt ein positiver Analystenkommentar, der eine Reaktion der Aktien auf ihre jüngste Talfahrt begünstigt. Nomura nahm zwar in einer Branchenstudie zu Bezahlfernsehsendern das Kursziel für Sky-Aktien von 4,30 auf 3,50 Euro zurück, blieb aber bei der Einstufung "Buy". Ein Börsianer sagte: "Das neue Ziel liegt immer noch fast 85 Prozent über dem aktuellen Kurs. Nachdem die Aktie in den vergangenen zwei Monaten fast 50 Prozent an Wert verloren hat, bringt das natürlich neue Fantasie und die Möglichkeit einer Erholung."

Aurubis nicht so schlecht wie gedacht

MDax-Kollege Aurubis rutscht nach anfänglichen Gewinnen in die Minuszone. Europas größte Kupferhütte hat einen herben Gewinneinbruch gemeldet. Der fiel allerdings nicht ganz so schlimm aus wie befürchtet. Der Überschuss sank im Geschäftsjahr 2008/09 um 78 Prozent auf 53 Millionen Euro – erwartet worden waren 25 Millionen Euro.

Swiss Life gibt MLP mehr Freiheit

Die MLP-Aktie steigt um mehr als ein Prozent. Die Neuigkeit: Swiss Life reduzierte seine Beteiligung an dem deutschen Finanzvertrieb auf 9,9 von bisher 15,9 Prozent. Die Aktionärsstruktur sei weitgehend stabil, kommentierte Analyst Thorsten Wenzel von der DZ Bank die jüngsten Ereignisse. "MLP ist sehr wahrscheinlich kein Übernahmekandidat. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Produktpartner Anteile an MLP zu erwerben versuchen, um den Vertriebskanal abzusichern."

SMA-Chef: "Ich verkaufe meine Aktien nicht."
Aus dem TecDax bringt sich SMA Solar ins Gespräch. Der Solartechnik-Hersteller ist nach einem Rekordjahr 2009 auch für 2010 optimistisch. "Es ist zwar noch schwer zu sagen, wie sich der Markt entwickelt. Wir gehen aber auch im kommenden Jahr von Wachstum aus", sagte der Chef Günther Cramer in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Auch in Deutschland rechne er mit einer positiven Entwicklung, es müsse aber abgewartet werden, welche Einschnitte die Bundesregierung bei der Solarförderung plant. Trotz des rasanten Kursanstiegs der vergangenen Monate will Cramer seine Anteile am Unternehmen von aktuell 19,09 Prozent weiterhin halten.

Schmack-Aktionäre sind schlau

Heizungsbauer Viessmann übernimmt die Vermögenswerte der insolventen Schmack Biogas. Es handelt sich dabei keineswegs um eine klassische Übernahme, wie in manchen Foren fälschlicherweise behauptet wird. Daher tun Schmack-Aktionäre auch das einzig Richtige: Sie verkaufen ihre Aktien, der Kurs sinkt um mehr als zehn Prozent.

Sinner Schrader wächst

Kaum Kursreaktion gibt es auf die neuen Geschäftszahlen von Sinner Schrader. Die Interaktivagentur hat laut vorläufigen Zahlen im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres mit einem Nettoumsatzzuwachs von sechs Prozent abgeschlossen. Das operative Ergebnis verbesserte sich leicht. Allerdings seien in den neuen Geschäftsfeldern, insbesondere im Segment Interactive Commerce, "nicht unerhebliche Anlaufverluste" angefallen.


Und sonst?

Im Handelsverlauf dürften hierzulande vor allem die US-Konjunkturdaten am Nachmittag wie die Verbraucherpreise und die jüngsten Zahlen zum Häusermarkt für Bewegung sorgen. Ebenfalls warten die Anleger mit Spannung auf Aussagen der US-Notenbank, die sich am Abend nach Börsenschluss in Deutschland zur Zinspolitik äußern wird. Vor der Entscheidung der Fed dürften sich die Anleger zurückhalten, sagten Börsianer.


Quelle: boerse.ARD.de

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