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Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.04.2019)

Fondspreise vom 18.04.2019
MB Fund Max Value 154,63 (+0,40%)
MB Fund Max Global 82,83 (+0,36%)
MB Fund Flex Plus 60,68 (+0,05%)
MB Fund S Plus 136,62 (+0,73%)

Aktuelles

07.01.2010 Aktien Frankfurt: Uneinheitlich - Vorsicht vor US-Arbeitsmarktbericht

"Der Arbeitsmarktbericht morgen könnte ein Meilenstein für die Trendwende am US-Arbeitsmarkt werden, aber nach den gestrigen ADP-Daten sind die Anleger vorsichtig", sagte Thilo Müller, Marktstratege bei MB Fund Advisory.

FRANKFURT (dpa-AFX) - In Erwartung einer leicht schwächeren Wall Street hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Abwartende Haltung der Investoren vor dem US-Arbeitsmarktbericht am morgigen Freitag dämpfte weiter die Stimmung. Doch die wichtigsten Indizes konnten sich - auch gestützt auf einen unerwartet geringen Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe - deutlich von ihren Tagestiefs absetzen. Vortags hatten noch Daten zum privaten Beschäftigungssektor des Arbeitsmarkt-Dienstleisters ADP, die ebenfalls als Orientierungsmarke für den morgigen Arbeitsmarktbericht gelten, einen etwas stärker als erwarteten Stellenrückgang belegt.

Der Dax verzeichnete am Nachmittag noch Verluste von 0,35 Prozent auf 6.013,02 Zähler und der TecDax büßte 0,42 Prozent auf 852,44 Punkte ein. Dagegen schaffte es der MDax sogar ins Plus und gewann zuletzt 0,66 Prozent auf 7.835,60 Zähler."Der Arbeitsmarktbericht morgen könnte ein Meilenstein für die Trendwende am US-Arbeitsmarkt werden, aber nach den gestrigen ADP-Daten sind die Anleger vorsichtig", sagte Thilo Müller, Marktstratege bei MB Fund Advisory.Nach der freundlichen Marktentwicklung der vergangenen Wochen sollte die aktuelle Konsolidierung aber nicht überbewertet werden.

Im MDax schossen die Papiere von Continental nach Details zur geplanten Kapitalerhöhung um 11,47 Prozent auf 45,45 Euro hoch. Der Autozulieferer gibt 31 Millionen neue Aktien zu je 35 Euro aus und erzielt damit einen Bruttoemissionserlös von 1,085 Milliarden Euro. Die Abnahme der neuen Aktien ist durch ein Konsortium internationaler Großbanken bereits gesichert. Mit dem eingenommenen Geld will Conti Schulden aus der Übernahme von Siemens VDO abbauen. Händler werteten die Kapitalmaßnahme positiv: "Die Tatsache, dass die Kapitalerhöhung garantiert ist und ein ganzer Haufen der neuen Aktien schon platziert wurde, hilft der Conti-Aktie weiter."

Nutznießer der Kapitalmaßnahme waren auch Commerzbank-Titel, die sich mit Kursgewinnen von 5,30 Prozent auf 6,799 Euro den ersten Platz im Dax sicherten. Ein Börsianer verwies darauf, dass sich die Verbindlichkeiten von Conti bei dem Institut Spekulationen zufolge auf 5,5 Milliarden Euro beliefen. Entsprechend gut werde die Aussicht auf eine Finanzspritze der Anleger für Conti aufgenommen. Seit Jahresbeginn gewannen die Banktitel in der Spitze gut 15 Prozent.

Anteilsscheine von Metro mussten indes als Schlusslicht im Leitindex Abschläge von 3,62 Prozent auf 41,58 Euro verkraften. Händler begründeten dies mit den Sorgen über das Jahresergebnis. Es gebe Spekulationen, dass Metro versuche, die Erwartungen am Markt zu dämpfen, hieß es. Zudem gebe es Gerüchte, für Großaktionär Otto Beisheim laufe eine Haltefrist aus. Dieser hatte im Oktober seinen Anteil von 18,5 auf 13,3 Prozent reduziert und erklärt, ihm würde auch eine Beteiligung von rund zehn Prozent ausreichen. Börsianer sahen die Befürchtungen um das Ergebnis allerdings vor allem vor dem Hintergrund der im November überraschend gefallenen Einzelhandelsumsätze sowie schwacher Umsatzzahlen von Praktiker. Von Metro selbst hieß es lediglich, kommende Woche würden vorläufige Umsatzzahlen für 2009 bekannt gegeben. Zudem hoffen Börsianer auf Aussagen zum Jahresergebnis.

Die Baumarktkette Praktiker schloss das Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatzrückgang ab, was die Aktie um 8,55 Prozent auf 7,05 Euro absacken ließ. Durch die Wirtschaftskrise war die Nachfrage im Ausland eingebrochen. Besonders schwach liefen die Geschäfte in Osteuropa. Der deutsche Markt zeigte sich hingegen vergleichsweise stabil. Der Konzern geht dennoch davon aus, für 2009 ein "angemessenes positives" Ergebnis erzielen zu können. Praktiker hat im vergangenen Jahr kräftig auf die Kostenbremse getreten und die Investitionen zurückgeschraubt. "Wir haben damit eine gute finanzielle Ausgangsposition geschaffen, um 2010 wieder stärker in die Zukunft zu investieren", hieß es. Sowohl Händler als auch Analysten sahen die Zahlen unter den Erwartungen.
Infineon-Aktien verloren wegen einer negativen Studie 1,29 Prozent auf 4,127 Euro. Merrill Lynch hatte die Titel des Chipherstellers von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 3,80 auf 4,50 Euro erhöht. Nach der starken Kursrally sei es Zeit, Gewinne mitzunehmen, lautet der Tenor von Analyst Jonathan Crossfield. Aufgrund der positiven Vorankündigungen vom Dezember 2009 mit einem etwas über seinen Prognosen liegenden Umsatzziel habe er seine Schätzungen für 2010 jedoch nach oben angepasst. Optimistische Aussagen von Samsung Electronics konnten der Infineon-Aktie indes nicht helfen.

Quelle: dpa-AFX


Unter anderem erschienen auf:
  • www.aktien-meldungen.de
    www.fuw.ch
    www.faz.net
    www.cash.ch
    www.finanznachrichten.de

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