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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.04.2019)

Fondspreise vom 18.04.2019
MB Fund Max Value 154,63 (+0,40%)
MB Fund Max Global 82,83 (+0,36%)
MB Fund Flex Plus 60,68 (+0,05%)
MB Fund S Plus 136,62 (+0,73%)

Aktuelles

25.05.2011 AKTIEN IM FOKUS: Lufthansa und Air Berlin im Minus - Aschewolke trübt Stimmung



Die Aktien der deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin haben am Dienstag unter den Sorgen wegen der isländischen Aschewolke gelitten, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Während sich die Verluste für die Titel der Lufthansa noch einigermaßen in Grenzen hielten, gab der Kurs von Air Berlin deutlich nach. Anleger fürchten, dass es in den kommenden Tagen zu einer ähnlichen Beeinträchtigung des Flugverkehrs kommen könnte, wie nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull in Island im vergangenen Jahr. Bis 13.15 Uhr fielen die Lufthansa-Titel um1,06 Prozent auf 14,865 Euro, Air Berlin gaben 3,23 Prozent auf 2,93 Euro nach. Der Dax gewann indes 0,70 Prozent auf 7171,16 Zähler.

Aktienhändler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade AG sagte: "Die Aschewolke aus Island lässt böse Erinnerungen an die Folgen für die Flugbranche aufkommen. Da es derzeit aber noch nicht so aussieht, als könnten die Carrier nachhaltig getroffen werden, halten sich die Minuszeichen noch in Grenzen", sagte er. "Bei Air Berlin ist ganz klar die fragile Finanzsituation zu nennen, die bei einer größeren Störung zu ernsthaften Konsequenzen führen würde. Lufthansa ist da wesentlich solider positioniert und könnte ohne größere Dellen eine nochmalige Flugbeeinträchtigung überstehen."



HÄNDLER VERWEIST AUF MARGEN AIR BERLIN



Im vergangenen Jahr sei Air Berlin deutlich stärker getroffen worden als andere Fluggesellschaften, betonte Aktienhändler Thilo Müller von MB Fund Advisory und verwies auf die engen Margen der Gesellschaft. Deswegen sei es "folgerichtig", dass nun der Kurs von Air Berlin stärker fällt als bei der Lufthansa. Im Vergleich zu anderen europäischen Fluggesellschaften bekam die Lufthansa bislang kaum negative Auswirkungen zu spüren. "Hier prasseln jetzt die Meldungen ein, dass KLM und andere Fluggesellschaften ihre Flüge von und nach Schottland stornieren", sagte er. "Die Lufthansa hat bislang lediglich zwei Flüge nach Edinburgh gestrichen. Das muss man auch mal im Verhältnis sehen, was die Lufthansa für eine Marktkapitalisierung hat und was sie aktuell wirklich verliert." Zwei Flüge könnten aus den unterschiedlichsten Gründen "immer mal" ausfallen.



Analyst Jochen Rothenbacher schrieb in einer Studie, dass die Aktien der Lufthansa kurzfristig durchaus unter der Aschewolke leiden könnten. Da er aber nicht mit signifikanten Flugausfällen rechne, sollten Anleger die aktuelle Kursschwäche als Kaufgelegenheit wahrnehmen. Er blieb auch angesichts einer angekündigten Strategieänderung der Lufthansa für den italienischen Markt bei seiner "Buy"-Einstufung und einem Kursziel von 20,00 Euro. Der Umbau des Italien-Geschäfts sollte positiv betrachtet werden, schrieb er in einer Studie.



WESTLB: KURSSCHWÄCHE IST GUTE KAUFGELEGENHEIT


Auch Hartmut Moers, Analyst von der WestLB, sieht in der Kursschwäche eine gute Kaufgelegenheit. "Die finanziellen Auswirkungen der Aschewolke sollten bei weitem nicht das Niveau des Vorjahres erreichen", schrieb er. Dies beiseite gelassen, sei auf absehbare Zeit eher mit positiven Nachrichten bei der Lufthansa zu rechnen. Sein Votum lautet weiter "Buy" mit einem Kursziel von 18.70 Euro.


Quelle: dpa-AFX


Unter anderem erschienen auf:
  • http://www.financial-informer.de

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