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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 18.07.2019)

Fondspreise vom 18.07.2019
MB Fund Max Value 147,48 (–1,04%)
MB Fund Max Global 81,55 (–0,44%)
MB Fund Flex Plus 61,13 (–0,08%)
MB Fund S Plus 138,54 (–1,16%)

Aktuelles

30.06.2011 Philips baut LED-Geschäft per Zukauf aus



Die Niederländer und die Siemens-Tochter Osram stoßen in dieselbe Nische vor. Mit dem Erwerb der spanischen Indal päppelt Philips sein schwächelndes Beleuchtungsgeschäft.

Der niederländische Elektronikkonzern Philips päppelt sein schwächelndes Beleuchtungsgeschäft mit einem Zukauf auf. Das Unternehmen gab am Mittwoch bekannt, die spanische Firma Indal zu übernehmen. Der Hersteller von Systemen zur Außenbeleuchtung wie Straßenlaternen oder Flutlichtanlagen machte im vergangenen Jahr 256 Mio. Euro Umsatz. Das Unternehmen setzt dabei stark auf energieeffiziente Leuchtdioden, kurz LEDs. Dieses Know-how macht die Firma für Philips besonders attraktiv.

Denn in dem noch jungen LED-Markt müssen sich die etablierten Anbieter gegen zahlreiche neue Konkurrenten durchsetzen. Viele davon stammen aus dem Elektronikbereich, wie etwa Samsung, Panasonic und LG.

Zum Preis der Übernahme schweigt Philips. Siemens-Tochter Osram hatte im März den Kauf der deutschen Firma Siteco für einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag verkündet. Mit einem Jahresumsatz von 220 Mio. Euro spielt Siteco in der gleichen Liga wie Indal, auch die Produktpalette der Unternehmen gleicht sich.

Große Anbieter wie Philips und Osram sind daran interessiert, nicht nur einzelne Komponenten, sondern komplette Beleuchtungssysteme zu verkaufen. So können sie sich auch gegenüber neuen Spielern auf dem Markt profilieren. Für Philips etwa ist Indal der 13. Zukauf im Beleuchtungsbereich innerhalb von zehn Jahren. Trotzdem läuft es zur Zeit nicht rund.

Die schlechte Entwicklung im Geschäft mit Licht und Elektronik zwang die Niederländer vergangene Woche dazu, eine Gewinnwarnung herauszugeben. Der Umsatz der Beleuchtungssparte soll im laufenden Quartal lediglich im niedrigen einstelligen Bereich zulegen. Schuld sind nach Angaben von Philips schwache Nachfrage seitens der Endverbraucher und die schlechte Lage im Baugewerbe.



Der trübe Marktausblick und die ungewisse Entwicklung beim Übergang zu LEDs macht auch Osram zu schaffen, die einen Börsengang vorbereiten. Experten warnen bereits, der Preis für die Papiere könnte geringer ausfallen als geplant.
"Der Börsengang ist nicht gestorben, aber es gibt Fragezeichen", sagte Thilo Müller, Fondsmanager bei MB Fund Advisory. "Es hängt alles davon ab, wo Siemens Schmerzgrenze für die Osram-Bewertung liegt."



Quelle: Financial Times Deutschland


Erschienen auf:
  • http://www.wissen.de

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