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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.04.2019)

Fondspreise vom 18.04.2019
MB Fund Max Value 154,63 (+0,40%)
MB Fund Max Global 82,83 (+0,36%)
MB Fund Flex Plus 60,68 (+0,05%)
MB Fund S Plus 136,62 (+0,73%)

Aktuelles

05.08.2011 Zur aktuellen Lage: Angst ist ein schlechter Ratgeber - die Vergangenheit hat das gezeigt



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitinvestoren,

die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt:

Angst ist ein schlechter Ratgeber!


Wer sich von Emotionen und Stimmungen der Medien irritieren läßt, verwechselt meist den Kauf- mit dem Verkaufsknopf. Dabei wissen wir doch alle im Nachhinein: „Ja, hätte ich doch damals nur etwas gekauft…“

Erinnern Sie sich noch an die Situation im 4. Quartal 2008 und im 1. Quartal 2009? Der Weltuntergang stand – zum wiederholten Male – unmittelbar bevor. Er kam nicht!

Erinnern Sie sich noch an die vielen Artikel (u.a. im Wirtschaftsfachblatt „Bild“) und die unzähligen Diskussionrunden im TV (meine „Freundinnen“ Will, Maischberger und Illner) in den letzten zwei Jahren über die bevorstehende
(Hyper-) Inflation? Sie kam nicht!


Die wichtigsten Erfolgsregel für Aktienanleger lautet: Unten kaufen – und nicht unten verkaufen...

Wir müssen uns wahrscheinlich noch auf einige unruhige Tage einstellen, leider. Diese beinhalten aber nicht nur schwache Tage, sondern auch Erholungen. Die Situation ist durchaus angespannt, aber nicht hoffnungslos.

Was hat diesmal die Situation verschärft?

Die Kreditmärkte leben vom Vertrauen (von lateinisch „credere“ – glauben, vertrauen). Das hat die Politik in den letzten Monaten massiv zerstört.
Beispiele sind das monatelange politische Gezerre um die US-Staatsverschuldung, das 2. Hilfspaket für Griechenland und die gestrige Dümmlichkeit des EU-Kommissionpräsidenten Barroso. Es gibt aber noch andere Beispiele für die weltweite politische Hilflosigkeit: Die Hungersituation in Somalia, das Abtauchen der Arabischen Liga vor dem Hintergrund der Situation in Syrien, die ungeklärte Situation in Lybien usw. Zu allem Überfluss kamen dann noch am vergangen Freitag und am Montag schwache US-Konjunkturzahlen. Aber wen wundern diese Zahlen über die US-Konsumausgaben, wenn CNN live über über den drohenden Staatsbankrott berichtet? Auch die befragten sog. „Einkaufsmanager“ disponieren dann etwas vorsichtiger – das ist eigentlich nur menschlich.

…und nun hat die Hammelherde sich an den Märkten in Bewegung gesetzt. Läßt man Sie sich austoben und in die falsche Richtung laufen, kann unterwegs leider viel kaputt gehen. Wie fängt man diese Herde wieder ein?1. Die Europäer werden den nächsten Euro-Sondergipfel ausrufen und die Emission von Eurobonds beschließen. Damit bindet sich Europa faktisch noch enger aneinander. Aus einer Haftungsgemeinschaft kann damit – wenn Dinge schief gehen - eine Transferunion werden. Die politische Diskussion darüber wird quälend.
2. Der Europäische Stabilitätsfonds und die EZB kaufen Anleihen von überschuldeten europäischen Staaten (Irland, Portugal, Griechenland) mit großen Abschlägen am freien Markt auf. Diese Anleihen werden als „europäische Leistung“ zum Einkaufspreis an diese Staaten zur Schuldenreduzierung weiterverkauft. Für die Finanzierung des Rückkaufs bekommen diese Staaten Gelder vom Europäischen Stabilitätsfonds. Diese Maßnahme reduziert direkt die Schulden dieser Staaten („sanfter Haircut“).
3. Die US-Notenbank wird ein weiteres Programm zum Ankauf von Staatsanleihen auflegen (das sog. „QE 3“)
4. Über die Zeit beruhigt sich der US-Bürger und konsumiert dann auch mal „über den Erwartungen der Volkswirte“.



Was gibt Hoffnung?
1. Die Zinsen bleiben niedrig
2. Aktien sind billig, zu billig
– viel Abwärtsrisiko ist damit „eingepreist“.

Hier die Zahlen für niedrige Bewertungen, wie sie sich in dieser Woche verschoben haben:
DAX: Die Gewinnschätzungen (Quelle: I/B/E/S Finanzdaten) steigen erneut auf 672 von 665 Einheiten pro Dax (2011) und auf 773 von 768 (2012)
DAX: Die Gewinnschätzungen (Quelle: I/B/E/S Finanzdaten) I/B/E/S-für das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in den nächsten 12 Monaten fällt auf 8,8 von 10,3
Euro Stoxx: KGV für die nächsten 12 Monaten korrigierte auf 7,9 von 9,3
S&P 500: KGV für die nächsten 12 Monaten sank auf 11,2 von 12,8

Soweit unsere Einschätzungen und einige Fakten. Wir drohen hiermit schon mal vorsichtshalber eine Fortsetzung der Kommentierung der aktuellen Lage an.

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