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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.02.2019)

Fondspreise vom 18.02.2019
MB Fund Max Value 142,30 (+2,16%)
MB Fund Max Global 79,73 (+0,86%)
MB Fund Flex Plus 59,97 (+0,20%)
MB Fund S Plus 121,33 (+0,10%)

Aktuelles

10.08.2011 Aktien Frankfurt: Dax verliert weiter - Vom Tief aber deutlich erholt



Der DAX hat seine Verlustserie am Dienstag auf zehn Tage ausgeweitet. Von einem zwischenzeitlichen Rutsch um über 7 Prozent auf den tiefsten Stand seit Februar 2010 konnte sich der Leitindex jedoch bis zum Nachmittag deutlich erholen, und verlor noch 1,87 Prozent auf 5.812,29 Punkte. Der MDax drehte nach minus knapp 6 Prozent gar ins Plus und gewann 1,06 Prozent auf 8.630,07 Punkte. Der TecDax, der wie der Index mittelgroßer Werte zuletzt zehn Tage in Folge verloren hatte, erholte sich um 1,23 Prozent auf 687,90 Punkte.

Die Nervosität der Anleger ist dieser langen Verlustserie entsprechend sehr hoch. Der VDax, der die Schwankungsbreite des Leitindex abbildet, schoss auf den höchsten Stand seit 2009 zum Ausklang der Weltwirtschaftskrise nach der Lehman-Pleite. Chefvolkswirt Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank sagte mit Blick auf die aktuellen Kurskapriolen: "Es ist kein rationaler, sondern ein emotionaler Markt." Es sei eine Situation diskontiert worden, die so gar nicht eingetreten ist. Thilo Müller, Marktstratege bei MB Fund Advisory nannte die Börsenwelt "schizophren", angesichts der höheren Verluste der deutschen im Vergleich zur US-amerikanischen Börse. Immerhin laufe die heimische Wirtschaft unter Volldampf, während die US-Konjunktur lahme. Die Deutsche Bank schraubte indes ihr Dax-Ziel auf 6.800 Punkte zurück und machte dafür enttäuschende Quartalszahlen, wohl sinkende Markterwartungen und die Konjunkturabhängigkeit des Dax verantwortlich.



BERICHTSSAISON DRÄNGT EINZELWERTE IN FOKUS



Die Aufmerksamkeit der Anleger wird vor allem durch das Marktumfeld gebunden. Aber mit Bilanzvorlagen drängten sich auch einige Einzelwerte in den Fokus. So rutschten RWE nach ihrem Halbjahresbericht auf den tiefsten Stand seit Ende 2003 und verloren 6,19 Prozent auf 28,790 Euro. Der zweitgrößte deutsche Energieversorger hat im ersten Halbjahr wegen des Atomausstiegs wie erwartet weniger verdient.

Leoni sprangen indes um 9,10 Prozent auf 28,900 Euro und damit an die MDax-Spitze. Der Kabel- und Bordnetz-Spezialist hat im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnsprung verzeichnet, und die Ende Juli erhöhte Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Für die Papiere von Heidelberger Druck ging es nach anfänglich deutlichem Minus zuletzt um 3,78 Prozent nach oben auf 1,62 Euro. Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller hat seinen Verlust im ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) zwar verringert. Die Markterwartungen wurden jedoch nicht erfüllt.

RATIONAL NACH ZAHLEN AM MDAX-ENDE


Rational sanken indes am MDax-Ende um 5,23 Prozent auf 146,65 Euro. Der Großküchengeräte-Hersteller hat im ersten Halbjahr dank einer guten Nachfrage aus Asien seinen Gewinn weiter gesteigert. Analyst Gordon Schönell vom Bankhaus Lampe sah allerdings die Erwartungen an den operativen Gewinn verfehlt und senkte sein Kursziel.

Papiere der Lufthansa profitierten mit einem unterdurchschnittlichen Verlust von 0,71 Prozent auf 11,815 Euro von dem abgewendeten Streik der Fluglotsen .
Quelle: dpa-AFX
Unter anderem erschienen auf:
  • http://www.ad-hoc-news.de
    http://www.neuepresse.de
    http://mobil.zeit.de
    http://www.financial-informer.de

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