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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 18.07.2019)

Fondspreise vom 18.07.2019
MB Fund Max Value 147,48 (–1,04%)
MB Fund Max Global 81,55 (–0,44%)
MB Fund Flex Plus 61,13 (–0,08%)
MB Fund S Plus 138,54 (–1,16%)

Aktuelles

12.08.2011 WOCHENAUSBLICK: Experten mit gemischten Gefühlen - Technisch erste Signale



Nach dem zweiwöchigen, von höchster Nervosität geprägten Ausverkauf blicken Experten mit gemischten Gefühlen in die kommende Börsenwoche. Dem am vergangenen Donnerstag eingeleiteten und am Freitag bestätigten Erholungsversuch wollen sie noch nicht vollständig vertrauen. "Der Ausgang ist offen", schrieben etwa die Experten der Landesbank Berlin in ihrem Wochenausblick. "In den nächsten Monaten erwarten wir zunächst eine Fortsetzung der volatilen Börsenphase." Prognosen über die weitere Entwicklung am Aktienmarkt seien wegen der schwerwiegenden Belastungsfaktoren mit einer sehr hohen Unsicherheit behaftet.

Auch Markus Reinwand von der Helaba zeigt sich noch skeptisch: "Die Zitterpartie ist noch nicht beendet." Lange Zeit seien Anleger an den Aktienmärkten trotz der Schuldenprobleme und der konjunkturellen Ermüdungserscheinungen ausgesprochen gelassen gewesen und nun auf dem falschen Fuß erwischt worden. "Im Zuge dessen sind Kursübertreibungen nach unten nicht ungewöhnlich." Eine weitere Zuspitzung der Schuldenkrise will er nicht ausschließen und rät daher weiterhin zur Reduzierung des Aktienanteils. Chancen auf eine Etabilierung über 6.000 Punkten habe der Dax seiner Meinung nach nur, wenn eine Rezession wirklich ausbleibt.



TECHNISCHE ANALYSTEN ETWAS OPTIMISTISCHER


Die jüngsten Kursgewinne beruhten vielfach auf eingedeckten Leerpositionen und seien deshalb mit Vorsicht zu betrachten, pflichtete dem Hans A. Bernecker in seinem Börsenbrief bei. "Die extreme Volatilität der letzten Börsentage sehen wir aber als wichtigen Baustein dafür an, dass die Märkte einen Boden finden", machte der Experte nach der turbulenten Phase aber zumindest etwas Hoffnung. Nach dem Verbot der Leerverkäufe werde sich das Umsatzniveau ab der kommenden Woche deutlich reduzieren und die Volatilität abnehmen.

Etwas optimistischer äußern sich derweil erste technische Analysten. "Die Hoffnung auf eine Gegenbewegung steigt", begründeten etwa die Analysten von HSBC Trinkaus in ihrem Kapitalmarktausblick ihre vorsichtige Zuversicht. "Es gibt erste Indikatoren mit Einstiegssignalen", meinten die Experten. Das Hoch vom Januar 2010 bei 6.094 Punkten bezeichneten sie als erstes Kursziel für den Dax. Für eine nachhaltige Erholung sei dann der Sprung über die alten Ausbruchsmarken bei 6.342 und 6.387 Punkten nötig.



JULIUS BÄR: 'LAGE NOCH NICHT MIT 2008 VERGLEICHBAR'


Experten des Schweizer Bankhauses Julius Bär haben derweil angesichts der Turbulenzen einen Vergleich zur Lage im Jahr 2008 gezogen. Das Muster bei den Kursbewegungen stimme, aber nicht die verfügbare Liquidität und die geldpolitischen Bedingungen. Für eine Verschärfung bedürfe es etwa einer Ausweitung der Verwerfungen bei europäischen Staatsanleihen oder eines Übergreifens auf den US-Anleihemarkt. Auch Störungen am Interbankenmarkt könnten ein Zeichen dafür sein. Dem entgegen wirken könne ein gemeinsames und entschiedenes Gegensteuern von Notenbanken und Regierungen.



Marktstratege Thilo Müller von MB Fund Advisory brachte mit den Notenbanken in den Schwellenländern aber einen weiteren möglichen positiven Kurstreiber ins Spiel. Falls sich das Wachstum der Schwellenländer wirklich verlangsamen werde, nehme parallel der Inflationsdruck ab. Durch ihre restriktive geldpolitische Haltung seit dem Jahr 2010 hätten diese Notenbanken einigen Spielraum für Zinssenkungen, so Müller. Dies wäre ein mögliches Argument, das die Aussichten für die Weltkonjunktur und damit auch die Aktienmärkte längerfristig wieder etwas aufhellen könnte. Wegen des starken Exports in die Schwellenländer käme dieses Signal insbesondere der deutschen Wirtschaft und damit dem deutschen Aktienmarkt zugute.



BERICHTSSAISON LÄUFT AUS - WIRTSCHAFTSDATEN IM BLICK



Die Berichtssaison neigt sich indes in der kommenden Woche dem Ende entgegen. Mit Quartalszahlen stehen lediglich einige Nachzügler auf dem Terminplan. So werden aus der zweiten Reihe noch Ergebnisse von Kabel Deutschland , Deutsche Wohnen und Wirecard erwartet. Aus den USA machen Zahlen von Wal-Mart Stores und Dell die Berichtssaison komplett. Etwas voller wird die Agenda auf Konjunkturseite, wo einige Veröffentlichungen in den USA anstehen. Nach dem Empire State Index am Montag stehen am Dienstag Daten vom Immobilienmarkt und zur Industrieproduktion an. Am Mittwoch folgen die Erzeugerpreise und der Philadelphia Fed Index am Donnerstag.


Quelle : dpa-AFX


Unter anderem erschienen auf:
  • http://www.financial-informer.de

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