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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.04.2019)

Fondspreise vom 18.04.2019
MB Fund Max Value 154,63 (+0,40%)
MB Fund Max Global 82,83 (+0,36%)
MB Fund Flex Plus 60,68 (+0,05%)
MB Fund S Plus 136,62 (+0,73%)

Aktuelles

31.05.2012 Aktien Frankfurt: Erholung - Etwas Entspannung nach Vortagesrutsch



Nach dem Kursrutsch vom Vortag hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag etwas erholt. Der Dax stieg bis zum Mittag um 0,56 Prozent auf 6.316,21 Punkte. Am Mittwoch war der Leitindex angesichts einer ganzen Reihe von Hiobsbotschaften um knapp zwei Prozent abgerutscht, da die Schuldenkrise in der Eurozone zu eskalieren droht. Der MDax legte am Donnerstag um 0,39 Prozent auf 10.248,44 Punkte zu und der TecDax gewann 0,45 Prozent auf 754,44 Punkte. Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory sah in der Marktentwicklung ein gutes Zeichen und betonte die günstigen Notierungen als Kursstütze. "Die Krisenindikatoren bleiben der Euro-Dollar-Kurs, der Bund-Future und die Renditeentwicklung der spanischen Staatsanleihen", sagte der Experte. Diese Faktoren dürften die Marktentwicklung auch weiter bestimmen. Nach dem tiefsten Stand seit Juli 2010 am Vortag zeugte der leicht stabilisierte Eurokurs von etwas Entspannung.

Laut Händler Markus Huber von ETX Capital richtet sich der Blick der Anleger bei den Konjunkturdaten aus Europa und den USA vor allem auf dem Arbeitsmarkt. In Deutschland blieb die Arbeitslosigkeit im Mai saisonbereinigt unverändert, wogegen Volkswirte einen Rückgang erwartet hatten. Am Nachmittag stehen die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Arbeitsmarktbericht des Dienstleisters ADP zur privaten Beschäftigung im Mai im Mittelpunkt. "Nach der jüngst schwachen Entwicklung am US-Arbeitsmarkt könnte eine weitere Verschlechterung Ängste schüren, dass die europäische Schuldenkrise die dortige Wirtschaft doch stärker als erwartet beeinträchtigt", so Huber weiter. Dazu komme das irische Referendum über den europäischen Fiskalpakt, dessen Ergebnis aber erst am Freitag erwartet wird. Die Experten der Commerzbank rechnen mit einem positiven Votum.

REZESSIONSSORGEN BELASTEN DEUTSCHE POST UND FRAPORT
Die Aktien von Deutsche Post und Fraport gehörten zu den schwächsten Werten am deutschen Aktienmarkt. Während die Post-Titel am Dax-Ende 1,26 Prozent auf 13,300 Euro einbüßten, gaben die Fraport-Aktien 1,34 Prozent auf 41,330 Euro ab und waren damit zweitschwächster Titel im MDax. Wegen der zunehmenden Rezessionsängste in Europa seien die Aktien von Logistik- und Transportunternehmen nicht gerade die Favoriten der Anleger, hieß es am Markt. Bei der Post komme die Charttechnik hinzu, nachdem das Papier an den vergangenen beiden Tagen gegen den Trend kräftig zugelegt habe, und bei Fraport belasteten auch revidierte Daten, die ein rückläufiges Luftfrachtgeschäft am Frankfurter Flughafen belegten.

Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) verteuerten sich indes um 1,34 Prozent auf 132,30 Euro. Einem Händler zufolge rechnet der Chef von Volkswagen Americas, Jonathan Browning, mit einem Anstieg der Autoverkäufe von VW in den USA im Mai um 20 bis 30 Prozent zum Vorjahr. Die anhaltend gute Entwicklung auf dem US-Markt sollte dem Händler zufolge aber den Markt nicht überraschen. Zudem hat der Autobauer im Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft IG Metall eine Einigung erzielt.

NORDEX PROFITIERT VON HANDELSSTREIT USA-CHINA
Für deutliche Kursbewegungen sorgten auch Analystenkommentare: Eine Hochstufung ließ die SAP-Aktien um 2,06 Prozent steigen, nachdem die Schweizer Bank UBS ihr Votum für die Titel des Softwareherstellers von "Neutral" auf "Buy" angehoben hatte. Davon profitierten mit plus 2,67 Prozent auch die Aktien des im TecDax notierten Konkurrenten Software AG . Die Papiere des Handelskonzerns Metro gewannen an der Dax-Spitze 2,60 Prozent. Händler begründeten den Anstieg nach der zuletzt enttäuschenden Kursentwicklung mit positiven Analystenkommentaren. Dagegen büßten die Papiere des Zementherstellers HeidelbergCement wegen einer Abstufung durch die US-Bank Morgan Stanley 0,39 Prozent ein und gehörten damit zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex.

An der TecDax-Spitze ging es für die Nordex-Titel um 4,50 Prozent auf 3,203 Euro hoch. Händler verwiesen auf eine weitere Verschärfung des Handelskriegs zwischen den USA und China um alternative Energien. Das US-Handelsministerium kündigte am Vorabend Strafzölle von 13,7 bis 26 Prozent auf chinesische Windkraftanlagen an. Dies sei eine Reaktion auf entsprechende staatliche Subventionen, mit denen Peking seine heimische Industrie unterstütze. Hiervon könnte Nordex wegen seiner Aktivitäten in den USA etwas profitieren, meinten Händler. Vor allem sei es aber gut für die Stimmung bei den zuletzt stark unter Druck stehenden Nordex-Aktien, die seit Mitte April mehr als 22 Prozent an Wert eingebüßt haben

Quelle:
dpa-AFX

Unter anderem erschienen auf:
www.boerse.de/top-news
www.focus.de
www.fundanalyzer.de

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