Home | Sitemap | Kontakt | Datenschutzerklärung | Impressum
MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 18.07.2019)

Fondspreise vom 19.07.2019
MB Fund Max Value 145,79 (–1,15%)
MB Fund Max Global 81,72 (+0,21%)
MB Fund Flex Plus 61,14 (+0,02%)
MB Fund S Plus 138,36 (–0,13%)

Aktuelles

31.05.2012 Aktien Frankfurt: Gewinne abgegeben - US-Arbeitsmarktdaten enttäuschen



Nach dem Kursrutsch vom Vortag hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag nicht dauerhaft erholen können. Der Dax gab nach enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten seine zwischenzeitlichen Gewinne ab und notierte am Nachmittag prozentual unverändert bei 6.280,49 Punkten. Am Mittwoch war der Leitindex angesichts einer ganzen Reihe von Hiobsbotschaften vor allem aus der Eurozone um knapp zwei Prozent abgerutscht. Der MDax gab am Donnerstag um 0,04 Prozent auf 10.204,92 Punkte nach, während der TecDax 0,18 Prozent auf 752,43 Punkte gewann.

Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory sieht die günstigen Notierungen als Kursstütze. 'Die Krisenindikatoren bleiben der Euro-Dollar-Kurs, der Bund-Future und die Renditeentwicklung der spanischen Staatsanleihen', sagte der Experte. Diese Faktoren dürften die Marktentwicklung auch weiter bestimmen. Nach dem tiefsten Stand seit Juli 2010 am Vortag zeugt der leicht stabilisierte Eurokurs von etwas Entspannung.

Laut Händler Markus Huber von ETX Capital richtet sich der Blick der Anleger bei den Konjunkturdaten aus Europa und den USA vor allem auf den Arbeitsmarkt. Die aktuellen Daten enttäuschten: In Deutschland blieb die Arbeitslosigkeit im Mai saisonbereinigt unverändert, wogegen Volkswirte einen Rückgang erwartet hatten. In den USA stieg im Mai die Beschäftigung im Privatsektor weniger als erwartet, während die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend zunahmen. Dies könnte Huber zufolge 'Ängste schüren, dass die europäische Schuldenkrise die dortige Wirtschaft doch stärker als erwartet beeinträchtigt.' Die Daten gelten als wichtiger Indikator für den am morgigen Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Zudem wurde am Mittwoch bekannt, dass sich die US-Konjunktur im Startquartal 2012 stärker abgeschwächt hat als zunächst berechnet.

REZESSIONSSORGEN BELASTEN DEUTSCHE POST UND FRAPORT
Die Aktien von Deutsche Post ( DEUTSCHE POST Aktie) und Fraport ( FRAPORT Aktie) gehörten zu den schwächsten Werten am deutschen Aktienmarkt. Während die Post-Titel 1,37 Prozent auf 13,285 Euro einbüßten, gaben die Fraport-Aktien 2,84 Prozent auf 40,700 Euro ab. Wegen der zunehmenden Rezessionsängste in Europa seien die Aktien von Logistik- und Transportunternehmen nicht gerade die Favoriten der Anleger, hieß es am Markt. Bei der Post komme die Charttechnik hinzu, nachdem das Papier an den vergangenen beiden Tagen gegen den Trend kräftig zugelegt habe, und bei Fraport belasteten auch revidierte Daten, die ein rückläufiges Luftfrachtgeschäft am Frankfurter Flughafen belegten.

Für deutliche Kursbewegungen sorgten auch Analystenkommentare: Eine Hochstufung ließ die SAP-Aktien ( SAP Aktie) an der Dax-Spitze um 1,56 Prozent steigen, nachdem die Schweizer Bank UBS ihr Votum für die Titel des Softwareherstellers von 'Neutral' auf 'Buy' angehoben hatte. Davon profitierten mit plus 1,52 Prozent auch die Aktien des im TecDax notierten Konkurrenten Software AG ( SOFTWARE AG Aktie) . Die Papiere des Handelskonzerns Metro ( METRO Aktie) gewannen 1,35 Prozent. Händler begründeten den Anstieg nach der zuletzt enttäuschenden Kursentwicklung mit positiven Analystenkommentaren. Dagegen büßten die Papiere des Zementherstellers HeidelbergCement ( HEIDELBERGCEMENT Aktie) wegen einer Abstufung durch die US-Bank Morgan Stanley 1,77 Prozent ein und gehörten damit zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex.

NORDEX PROFITIERT VON HANDELSSTREIT USA-CHINA
Im TecDax ging es für die Nordex-Titel ( NORDEX Aktie) um 3,88 Prozent auf 3.184 Euro hoch. Händler verwiesen auf eine weitere Verschärfung des Handelskriegs zwischen den USA und China um alternative Energien. Das US-Handelsministerium kündigte am Vorabend Strafzölle von 13,7 bis 26 Prozent auf chinesische Windkraftanlagen an. Dies sei eine Reaktion auf entsprechende staatliche Subventionen, mit denen Peking seine heimische Industrie unterstütze. Hiervon könnte Nordex wegen seiner Aktivitäten in den USA etwas profitieren, meinten Händler. Vor allem sei es aber gut für die Stimmung bei den zuletzt stark unter Druck stehenden Nordex-Aktien, die seit Mitte April mehr als 22 Prozent an Wert eingebüßt haben.

Quelle:
dpa-AFX

Unter anderem erschienen auf:
www.focus.de
www.fundresearch.de

zurück