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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 21.08.2019)

Fondspreise vom 22.08.2019
MB Fund Max Value 141,73 (+1,24%)
MB Fund Max Global 81,61 (+0,55%)
MB Fund Flex Plus 60,96 (+0,16%)
MB Fund S Plus 134,41 (+0,08%)

Aktuelles

04.01.2013 MB Fund Advisory GmbH – Ausblick 2013



MB Fund Advisory GmbH – Ausblick:

Große Chancen für deutsche Aktien 2013

Die Inflation ist 2013 (noch) kein Thema - Euro-Krise und US-Politiker bleiben auch 2013 ständige Begleiter

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitinvestoren,

das neue Jahr 2013 liegt vor uns. Es ist die Zeit, einen Ausblick zu wagen, zumal wir mit dem HAIG MB S Plus (WKN HAFX2B) in der Kategorie „Aktien Deutschland“ im Jahr 2012 mit einer Performance von + 50,78 % den Platz Nr. 1 mit weiten Abstand belegt haben.

Siehe hierzu auch die Info auf unserer Homepage unter folgenden Link:

http://www.mbfa.de/news/2013-01-02-platz-nr-1-fuer-haig-mb-s-plus-im-jahr-2012--.html

Auch der deutsche Leitindex Dax hat in im Jahr 2012 kräftig zugelegt, nämlich + 29 % – trotz Eurokrise. Ist das ein Widerspruch?

Vordergründig mag man das so sehen, wenn man sich aber intensiver mit dieser Frage beschäftigt lautet die Botschaft ganz klar: NEIN !

Wir sehen große Chancen für 2013, ohne die Risiken auszublenden.

Davon sollten auch unsere beiden Fonds HAIG MB Max Value und HAIG MB S Plus, die in der Kategorie „Aktien Deutschland“ antreten, im Jahr 2013 profitieren.

Die beste Botschaft für Value-Anhänger, zu denen wir uns zählen, hat die LBBW in ihrem Jahresausblick für 2013 herausgearbeitet:

Lediglich an 16% aller Handelstage seit Bestehen des Dax30 im Jahr 1988 hat der Dax zu niedrigeren Kurs-Buchwert-Verhältnissen gehandelt als heute, den 28.12.2012.


Um das Fazit aus fundamentalen und technischen Argumenten vorwegzunehmen:

1. Zurzeit – also kurz vor dem möglichen Bruch des 13-jährigen aufsteigenden Dreiecks (sh. Anlage Seite 6) - sollte man Aktien kaufen (und nicht verkaufen)!

2. Vom statistischen Saisonmuster seit 1965 sollte man von Oktober bis April in jedem Fall investiert sein. (sh. Anlage Seite 14)

3. Die günstige Bewertung des Aktienmarktes, vor allem im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten, eröffnet auf mittel- bis längerfristige Sicht erhebliches Kurspotenzial. Die allmähliche Verschiebung der Perspektive hin zum Aktienmarkt kann sogar rückläufige Schätzungen durch eine konjunkturelle Abschwächung - zumindest teilweise- kompensieren.

4. Wir halten einen Dax von 9.000 Punkte + X im Jahresverlauf 2013 für möglich – das entspräche einem Dax-KGV von 13, einem Buchwertverhältnis von 1,56 – alles unter langjährigem Durchschnitt (!) - die Dividendenrendite von ca. 3 % wäre dann auch immer noch überdurchschnittlich (!)


Warum sind Aktien (Dax30) immer noch günstig?

• Das Kurs-Gewinnverhältnis (KGV) liegt bei rund 11. Der Durschnitt der letzten 15 Jahre liegt bei 15, was einen fairen Dax von 10.500 Punkte bedeuten würde – sh. hierzu auch Seite 7 in der Anlage.

• Die Dax-Buchwerte steigen auf ein Allzeithoch von 5.750 Punkte - sh. hierzu auch Seite 8 in der Anlage.

• Das Kurs-Buchwertverhältnis (KBV) liegt bei 1,34. Der Durchschnitt der letzten 24 Jahre lag bei 1,68 was einen fairen Dax von 10.500 Punkte bedeuten würde – sh. hierzu auch Seite 9 in der Anlage.

• Die Dividendensummen steigen in 2012 auf ein geschätztes Rekordniveau von ca.28,5 Mrd. Euro und bedeutet ein Dividendenrendite von 3,5%! - sh. hierzu auch Seite 10 in der Anlage.

• Die Dividendenrenditen für Dax-Aktien liegen seit Ausbruch der Krise signifikant über der Rendite der 10-jährigen deutschen Staatsanleihen - sh. hierzu auch Seite 11 in der Anlage.


Warum ist der Dax 2012 so gut gelaufen?

Weil die Dax-Aktien so günstig sind. Aufgrund der Unsicherheiten Nach den Ankündigungen der EZB am 26. Juli 2012 (Draghi: „We do everything within our mandate to preserve the EURO. …and believe me: It will be enough!“) und dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist der unmittelbare Verfall der Währungsunion vom Tisch. Damit reduziert sich der Abschlag vom langfristigen Durchschnitt (sh.oben). Von Überbewertungen ist der Dax also – trotz der Kursanstiege in 2012 - ganz weit entfernt!


Wie groß ist die Inflationsgefahr?

Zuviel Geld im Umlauf bedeutet prinzipiell Inflationsgefahr. Allerdings geht es nicht nur um die Geldmenge, sondern die Umlaufgeschwindigkeit. Diese ist zur Zeit extrem niedrig, da die Banken – auch aufgrund verschärfter Regulierung und damit erhöhter Anforderungen an Eigenkapital und Liquidität – das Geld in ihren Bilanzen „bunkern“. Erst bei einem Ende der Krise, werden die Banken wieder verstärkt Kredite vergeben. Die Inflationsgefahr steigt erst dann, wenn im gesamten Euroraum die Konjunktur „brummt“. Das wird aber frühestens 2014 der Fall sein.


Wann ist die Euro-Krise gelöst?

Wenn die Problemländer Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und Italien wieder Wirtschaftswachstum verzeichnen. Das könnte noch ca. zwei bis drei Jahre dauern. Wir brauchen also Geduld. Zeit stellt die EZB zur Verfügung. Diese Zeit muss von der Politik genutzt werden, um die Hausaufgaben zu erledigen. Nochmal zur Erinnerung: Die Lage in Griechenland scheint momentan hoffnungslos zu sein, aber das Land befindet sich schon im 5. Rezessionsjahr und hat seitdem rund 20% BIP-Rückgang hinnehmen müssen.


Gibt es Hoffnung für die Konjunktur?

Ja, die Geldmenge im Euroraum scheint wieder zu wachsen und hat wohl gedreht. Die Entwicklung der Geldmenge war immer ein guter Frühindikator. Sh. hierzu auch Seite 13 in der Anlage. Mittlerweile dreht auch der ifo-Index wieder, insbesondere die Ifo-Erwartungskomponente im November und Dezember 2012. Auch die Konjunkturbarometer in China drehen nach oben und der US-Immobilienmarkt stabilisiert sich erkennbar.


Warum haben Pessimisten vermeintlich gute Argumente?

Nach der Ifo-Uhr befanden sich Deutschland in einem klassischen Abschwung-Muster, bis vor zwei Monaten ein Hakenschlag zu verzeichnen war. Der Ifo-Index befand sich 5mal in Folge im Abwärtstrend (von sehr hohem Niveau). In dieser Phase fallen normalerweise die Aktienmärkte, im Jahr 2012 sind die Kurse aber schon in dieser Phase gestiegen. Warum? Ganz einfach: Aktien sind günstig, Liquidität ist reichlich vorhanden und die Alternativen fehlen. Und nicht vergessen: Nicht jeder konjunkturelle Abschwung führt zwangsläufig in eine Situation wie 2008/2009. Nun dreht aber der ifo-Index. Sh. Anlage Seite 12


Wann reagieren die Börsen auf das Ende der Krise?

Der Vorlauf der Börsen auf konjunkturelle Wendepunkte lag in der Vergangenheit meist bei 6 bis 18 Monaten.


Wann steigen die Zinsen?

Aus den oben angeführten Antworten ergeben sich für uns folgende Schlussfolgerungen. Das Zinsniveau bleibt bis zum Ende der Euro-Krise niedrig – also mindestens noch zwei bis Jahre. Dann enden übrigens auch die großen Liquiditätstender der EZB für die europäischen Banken.


Welche Risiken ergeben sich auf dem Weg zur Krisenbewältigung?

• Die Weltkonjunktur bricht ein (z.B. durch die „Fiskalklippe“ in den USA, das Pulverfass Nahost mit Konflikten um Iran/Israel, Syrien, Eskalation zwischen Japan und China um Inseln im Grenzgebiet) – wir halten eine Abschwächung in 2012 und eine moderate Beschleunigung in 2013 für das wahrscheinlichste Szenario. Leider ist der Kongress in Washington mittlerweile zur größten Bedrohung für die US-Konjunktur geworden.

• Ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion – wir halten das für durchaus für prinzipiell möglich, ist aber durch den Rückkauf der Staatsanleihen im Dezember 2012 unwahrscheinlicher geworden.

• Eine Inanspruchnahme des Rettungsschirms ESM durch Spanien – wir halten das auch für möglich, weil die spanische Immobilienkrise evtl. von außen nicht erkennbare noch größere Löcher in die spanischen Bankbilanzen reißen könnte.

• Eine Inanspruchnahme des Rettungsschirms ESM durch Italien – wir halten das für sehr unwahrscheinlich, denn Italien hat bereits heute vor Berücksichtigung der Zinszahlungen für die Staatschulden einen sog. „primären Haushaltsüberschuss“. Das haben wir trotz Hochkonjunktur noch nicht mal so richtig in Deutschland geschafft. Die spannende Frage für Italien bleibt: Wie entwickelt sich die Konjunktur und werden die geplanten Reformen zügig umgesetzt. Die Schattenwirtschaft wird zumindest heute schon massiv bekämpft.

• Die ökonomische Situation in Frankreich mit großen laufenden Staatsdefiziten und einem Staatspräsidenten mit falschen Rezepten.

• Die mögliche Umsetzung des teuren Wahlprogramms von Peer Steinbrück nach der Bundestagswahl im September 2013



Wer seine Kaufkraft erhalten möchte, muss Schwankungen (Volatilität) in Kauf nehmen. Leider schwanken Aktien – Anlaß dafür werden zumindest die US-Politiker liefern. Die Chancen für ein weiteres gutes Aktienjahr sind günstig. Die Glaskugel haben wir allerdings auch nicht. Für uns sind aber die aufgezeigten Bewertungen auf Indexebene die Leitplanken, an denen wir uns orientieren. Diese lassen uns zu einer positiven Einschätzung kommen.


Mit freundlichen Grüßen

Thilo Müller
CIIA - Certified International Investment Analyst

Geschäftsführer
MB Fund Advisory GmbH

Max Value-Tower
Brüsseler Straße 5
65552 Limburg a.d.Lahn

Tel.: +49-(0)6431-9473-14
Fax: +49-(0)6431-9473-73
thilo.mueller@mbfa.de

Anlage:

2013-01-04mbfastrategie-ausblick2013-grossechancenfuerdeutscheaktien.pdf

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