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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 18.07.2019)

Fondspreise vom 19.07.2019
MB Fund Max Value 145,79 (–1,15%)
MB Fund Max Global 81,72 (+0,21%)
MB Fund Flex Plus 61,14 (+0,02%)
MB Fund S Plus 138,36 (–0,13%)

Aktuelles

05.08.2013 Wochenausblick: Angriff auf bisheriges Rekordhoch



Notenbankliquidität ist Trumpf - dieses Motto scheint für die Aktienmärkte gerade nach den jüngsten Entscheidungen der US-amerikanischen Fed sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) mehr denn je Gültigkeit zu haben.

Notenbankliquidität ist Trumpf - dieses Motto scheint für die Aktienmärkte gerade nach den jüngsten Entscheidungen der US-amerikanischen Fed sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) mehr denn je Gültigkeit zu haben. Experten sind sich weitgehend einig, dass die unverändert lockere Geldpolitik beiderseits des Atlantiks die Börsenkurse weiter stützen, wenn nicht gar beflügeln wird. Spekulationen, die Fed könnte schon bald ihr Anleihekaufprogramm zurückfahren, dürften nach dem unter den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktbericht für Juli abebben, hieß es von den Volkswirten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

"Der Hauptantriebsmotor der letzten zwölf Monate - die Liquiditätsflutung durch die Notenbanken - steht den Kapitalmärkten vorerst weiter zur Verfügung und dürfte auch den Weg in die Aktienbörsen finden", kommentieren die Experten der Landesbank Berlin (LBB). Die mittelfristige Aufwärtsbewegung beim Dax sei intakt und spreche für neue Rekorde in nächster Zeit. Zur Erinnerung: Das bisherige Rekordhoch des deutschen Leitindex liegt bei knapp unter 8.558 Punkten.

QUARTALSZAHLEN ALS POSITIVE IMPULSGEBER EHER FRAGLICH
Während die entscheidenden Impulse für die Aktienmärkte weiter von den Notenbanken kommen, fällt laut den Analysten der LBB die Berichtssaison als positiver Impulsgeber allerdings aus. So hätten die von deutschen Unternehmen bislang vorgelegten Quartalszahlen mehr Enttäuschungen als positive Überraschungen bereit gehalten.

Anleger sind daher gespannt, ob die in der kommenden Woche erwarteten Geschäftszahlen an diesem Bild etwas ändern werden. Aus dem Dax berichten der Sportwarenhersteller Adidas , die Konsumgüterkonzerne Beiersdorf und Henkel , ferner die Deutsche Post und die Deutsche Telekom . Aus dem Finanzsektor kommen Zahlen von der Commerzbank und vom Rückversicherer Munich Re , im Chemie- und Pharmasektor stehen Lanxess und Merck KGaA im Fokus.

Fondsmanager Thilo Müller von MB Fund Advisory rechnet mit überwiegend erfreulichen Quartalsbilanzen in den nächsten Tagen. Er prognostiziert insbesondere für die Deutsche Post und Munich Re starke Zahlen. Vorstellbar sei auch, dass die Post wegen der guten Konjunktur in Deutschland ihren Ausblick anhebe, sagt Müller. "Gute Unternehmenszahlen sollten denn auch in jedem Fall das gegenwärtige Kursniveau im Dax untermauern."


US-BÖRSEN KÖNNTEN DAX ZU NEUEM REKORD VERHELFEN
Dem deutschen Leitbarometer fehlen bis zum bisherigen Rekord nur noch wenige Prozent. Laufen die US-Börsen weiter so stark wie zuletzt, ist laut Marktbeobachtern ein Angriff auf das Dax-Hoch möglich. Fondsmanager Müller verweist aber auch auf die historisch saisonale Börsenschwäche in den Monaten August und September. Diese spreche eher gegen Höchststände. "Es wäre außerdem gesünder, wenn die Aktienindizes noch eine Weile konsolidierten, um dann im Schlussquartal noch einmal kräftig zu steigen", so Müller.

Der Einfluss von Konjunkturdaten auf die Aktienmärkte dürfte sich in der nächsten Woche in Grenzen halten, nachdem zuletzt gute Daten für zusätzlichen Schub gesorgt hatten. Die Agenda an besonders wichtigen Daten ist überschaubar. So dürften sich die Investoren in erster Linie auf den US-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen sowie auf die Industrieaufträge und die Industrieproduktion in Deutschland konzentrieren. Die Volkswirte der Commerzbank glauben, dass sowohl für die Aufträge als auch für die Produktion Anstiege zum Vormonat gemeldet werden. Die Industrieproduktion hierzulande dürfte zudem in der zweiten Jahreshälfte weiter wachsen, denn die Stimmung der Unternehmen habe sich aufgehellt. Auch beim US-Einkaufsmanagerindex erwarten die Commerzbank-Experten eine Verbesserung.

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

Quelle: www.dpa-afx.de


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