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Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.02.2019)

Fondspreise vom 19.02.2019
MB Fund Max Value 142,12 (–0,13%)
MB Fund Max Global 79,67 (–0,08%)
MB Fund Flex Plus 59,92 (–0,08%)
MB Fund S Plus 121,19 (–0,12%)

Aktuelles

13.10.2014 "Sell in may and go away" – Mythos oder Tatsache?



MB Fund Advisory GmbH
Pressemitteilung vom 13. Oktober 2014


„Sell in may and go away“
Mythos oder Tatsache?

Mit mittlerweile (gemeinsam) fast 100 Jahren Börsenerfahrung wissen wir, dass es jeden Tag mindestens 10 Gründe gibt „gerade jetzt Aktien zu kaufen“ und es am gleichen Tag mindestens 10 Argumente gibt, die genau dagegen sprechen.

Es ist für einen Anleger in der heutigen Welt schwierig, sich dem täglichen Nachrichten- und Informationsfluss zu entziehen und sich auf die wirklich entscheidenden Dinge zu konzentrieren.

„Börse“ bedeutet immer auch ein Stück Ungewissheit, was diese Institution für alle Investoren, die 100% Sicherheit suchen, manchmal etwas suspekt erscheinen lässt.

Aber in der heutigen Zeit, in der „sichere Zinsen“ ein Relikt aus vergangenen Tagen darstellen, muss sich eigentlich auch jeder sicherheitsorientierte Anleger mit der Frage beschäftigen, ob es nicht besser ist mit einer 90%-igen Wahrscheinlichkeit eine Rendite von 5% p.a. zu erzielen, als mit 100% Sicherheit (oder „garantiert“) mit einer Null-Verzinsung nach Hause zu gehen.

Seit der Börsenhandel existiert. haben sich Heerscharen von Psychologen, Mathematikern, Analysten, Charttechnikern und (das ist wahrscheinlich die größte Gruppe) Gauklern damit beschäftigt Börsenkurse vorherzusagen und dem „gemeinen Börsenvolk“ versucht das Gefühl zu vermitteln, dass es machbar sein kann, den Zeitpunkt von „Crash“ und „Hausse“ vorherzusagen.

Leider (oder vielleicht besser: Gott sei Dank) haben wir den allmächtigen Messias in den vergangenen Jahren nicht kennen gelernt. Und wenn eines an der Börse sicher ist, dann die Tatsache, dass es diesen auch nicht gibt.

Was man aber als Investor versuchen sollte, ist aus der Vergangenheit entsprechende Lehren zu ziehen. Die Statistik ist kein Allheilmittel, kann aber hier und da Orientierungshilfe liefern.

Aktuell befinden wir uns in einer Marktphase in der das Pendel der o.g. 10 Gründe, durch „Ebola“, „ISIS“, „Konjunktursorgen“ und „Ukraine-Konflikt“ sehr stark in die negative Richtung ausgeschlagen hat und positive Faktoren wie „der etwas schwächere Euro“ und „nach wie vor historisch niedrige Zinsen“ in den Hintergrund gedrängt werden.

Losgelöst von diesen Kämpfen zwischen „Gut“ und „Böse“ haben wir uns einmal angeschaut, wie sich der DAX in verschiedenen Phasen eines Jahres entwickelt hat.

Es gibt ja das alte Börsenbonmot „Sell in may and go away“, was darauf begründet ist, das in den ersten Monaten eines Jahres eher Erwartungen gehandelt werden und wenn dann mit den ersten vorliegenden Unternehmenszahlen „Butter bei die Fische kommt“ oft die in der Regel optimistischen Prognosen verfehlt werden. In diesen Zusammenhang passt auch die Phrase „Buy on rumour, sell on fact“ (kaufe das Gerücht und verkaufe bei der Nachricht).

Der zweite (nicht ganz so bekannte) Teil der Börsenregel „Sell in may and go away“ lautet – wie die Profis wissen – „but remember, to come back in September“.

Von daher haben wir 2 Zonen gebildet, in denen wir die Kursverläufe untersucht haben. Einmal vom 30.04. - 30.09. eines jeden Jahres und einmal vom 30.09. - 30.04..

Die Ergebnisse sind beeindruckend:

"Sell in May and go away" - "but remember to come back in September"Der "DAX" - Im Sommer müde, ansonsten hellwach


Mit einem Investment ausschließlich in den Monaten Mai – September hat ein Anleger im DAX seit dem 01.05.2001 bis zum 30.09.2014 über die Hälfte seines Einsatzes verloren

War der Anleger jedoch ausschließlich in den Monaten Oktober – April investiert, konnte er in den gleichen Jahren seinen Einsatz mehr als verdreifachen.

Aber - und hier kommt der Unterschied zwischen Sicherheit und Wahrscheinlichkeit:

Auch im Zeitraum Oktober-April gab es nicht in jedem Jahr garantierte Gewinne, sondern in den Jahren 2007/2008 und 2008/2009 auch Verluste in zweistelliger Größenordnung.

Unter dem Strich steht eine durchschnittlicher Gewinn von 9,9% p.a., während im Zeitraum Mai – September durchschnittlich 5,6% Verlust anfielen.

Die gute Nachricht für alle, die den Einstieg in diesem Jahr zum 01.10. verpasst haben:

Aktuell (12.10.2014) verzeichnet der DAX in der laufenden Periode seit dem 01.10.2014 ein Minus von knapp 7%

Fazit:

Wenn das saisonale Muster, das der DAX in den vergangenen 14 Jahren gezeigt hat, auch in den kommenden Jahren Bestand hat, bietet sich Investoren in der aktuellen Situation ein äußerst günstiges Chance-Risiko-Verhältnis.

P.S:

Bei allen negativen Nachrichten, die momentan die Schlagzeilen prägen, gibt es ein zweites Modell, das in den vergangenen 14 Jahren nicht nur 85% Trefferquote (wie „sell in may and go away“), sondern sogar 100% Trefferquote hatte.

Allen drei größeren Aktienmarktkorrekturen in den letzten 15 Jahren (2001-2003, 2008 und 2011), die zu Kursverlusten von mehr als 30% führten, ging immer ein Anstieg der kurzfristigen Zinsen voraus:

Zinsentwicklung seit 2000


Davon ist momentan weit und breit nichts zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen

MB Fund Advisory GmbH
Max Value-Tower
Brüsseler Straße 5
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Tel.: +49-(0)6431-9473-0
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