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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

HAIG MB S Plus ist investiert

HAIG MB S Plus
ist investiert
(Stand: 26.09.2017)

Fondspreise vom 26.09.2017
HAIG MB Max Value 170,42 (+0,02%)
HAIG MB Max Global 84,70 (+0,31%)
HAIG MB Flex Plus 59,82 (+0,05%)
HAIG MB S Plus 124,09 (–0,04%)

Aktuelles

11.01.2017 Neues vom Fondsmanagement - Rückblick & Ausblick



Liebe Mit-Investoren

Das neue Jahr ist jetzt ein paar Tage alt und alle Akteure am Kapitalmarkt haben zwei selbst auferlegte Aufgaben abzuarbeiten

a) Das Resumee des vergangenen Jahres zu ziehen und

b) Eine Prognose für das kommende Jahr abzugeben

Zum Thema „Prognose“ möchte ich Ihnen (mit einem kleinen Augenzwinkern) einen Artikel, der in der vergangenen Woche in der F.A.Z. erschienen ist, nicht vorenthalten.

Studie zur DAX Prognose

Wer zu faul ist, ihn zu lesen – hier in einem Satz die Erkenntnis:

Die Prognosen der Experten und Analysten wo der DAX am Ende des neuen Jahres steht, sind das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben werden.

Das war übrigens auch in 2016, 2015, 2014, 2013 – eigentlich schon immer so.

Trotzdem macht’s (fast) jeder – ich verzichte auch in diesem Jahr darauf und bleibe stattdessen bei meiner Langfristprognose:

Spätestens im Jahr 2025 werden wir einen DAX-Index-Stand von 25.000 Punkten sehen.

Was sollen wir denn auch mit einer Kurzfrist-Prognose anfangen ? Aktien sind keine Anlageklasse, die man auf ein Jahr sehen darf, sondern man braucht einen Zeithorizont von 5, besser noch 10, noch besser 15 Jahre.

Und dann hat man auch Spass mit dem Zeug !

Die Ergebnisse unserer Fonds vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2016 (also über die letzten 5 Jahre) lauten:

Quelle: fondsweb.de
Quelle: fondsweb.de


Und alle, die vor dem 01.01.2009 ihre Anteile gekauft haben, können diesen Wertzuwachs (mit Ausnahme beim Flex-Plus) komplett steuerfrei vereinnahmen

Seit dem 01.01.2009 (also über die letzten 8 Jahre) ergeben sich folgende Werte (der S-Plus wurde ja erst im Sommer 2009 aufgelegt)

Und in diesem Zusammenhang (langfristige Sicht) möchte ich Ihnen eine kleine Geschichte – nennen wir Sie die „Story des Herrn „hätt ich“ und „wenn ich““ - erzählen.

Ich nenne keine Namen, aber es hat sich real so zugetragen.

Ein langjähriger Kunde kam Ende des Jahres 2001 (wir waren mit dem Max-Value gerade ein Jahr am Start) auf mich zu und sagte:

„Max, ich habe in meinem Leben so viel Geld verzockt mit spekulativen Anlagen, bin auf fast jeden Betrüger reingefallen, ich möchte jetzt für die nächsten 20 Jahre mir noch eine solide Altersversorgung aufbauen“

Ich fragte ihn: „Wieviel Geld willst Du investieren ?“ – Antwort: „Jeden Monat 2.000 Euro !“

Man muss kein Prophet sein um meinen Vorschlag zu erraten…

„Wenn Du mir versprichst, dass Du das 20 Jahre diszipliniert durchhältst und Dich über Schwankungen nicht aufregst, dann gibt es nichts Besseres als einen Sparplan in einen soliden deutschen Aktienfonds“ war meine Antwort.

Aufgrund eines deutlichen Kopfnickens richtete ich ihm dann ab Januar 2002 einen monatlichen Einzahlplan über 2.000 ¤ im Max-Value ein.

Jetzt sind 15 Jahre vergangen und aus eingezahlten 360.000 ¤ hätten wir per Ende 2016 ein Guthaben von 539.789 ¤ gehabt.

Sie ahnen schon am Konjunktiv, dass es einen Haken gibt.

Richtig: Im Herbst 2002 wurde nach 10 Monaten der gute Vorsatz über den Haufen geworfen weil der kleine Mann im Ohr geflüstert hat: „Siehste, ich hab doch gleich gesagt, dass das mit den Aktien nichts wird – jetzt hast Du 20.000 eingezahlt und liegst mit Deinem Depot aktuell über 6.000 in den Miesen“

Und irgendwann war auch ich leider mit meinem Latein (obwohl ich das Große Latinum habe) und dem guten Zureden am Ende und der Sparplan wurde dann eingestellt.

Aber es gibt ja – Gott sei Dank - auch viele unter Ihnen, die Ihre Sparpläne diszipliniert durchhalten und der Lohn ist dann der aktuelle Blick auf den Depotauszug.

Es kommt gar nicht darauf an, welchen Fonds man dort wählt (mir ist es natürlich lieber, wenn es einer aus unserem Stall ist), sondern entscheidend ist, DASS MAN ES TUT.

Und an dieser Stelle sage ich zu Beginn des Jahres 2017: Es wird auch in den kommenden 20 Jahren keine Alternative zu einem monatlichen Sparplan in einen soliden Aktienfonds geben.

Ein gern genommenes Argument der Herren „Hätt ich und wenn ich“ ist auch immer: „Ich bin zu alt dafür.

Auch das ist falsch: Insbesondere, wenn man für die Kinder oder Enkel was Gutes tun will.

Nochmal zum Thema Prognosen:

Im Anhang drei verschiedene Kommentare von anerkannten Fachleuten, die ich Ihnen einmal aus den 250 Mails, die ich jeden Tag zum Thema „Kapitalmarkt“ erhalte, heute herausgefiltert habe.

DWS-Fondsmanager: Klaus Kaldemorgen sieht „Trump-Rally“ pessimistisch

BlackRock-Kapitalmarktstratege Felix Herrmann über Anlagetrends: „2017 wird ein Aktienjahr“

Chefberater der Allianz: Mohamed El-Erian warnt vor „ungemütlichen Zeiten an der Börse“

Ja wie soll‘s denn nun werden in 2017 meine Herren ?

Gleichzeitig sieht Herr Kaldemorgen aber Ende 2017 den DAX bei 12.000 !

Und damit werden genau die falschen Signale und Anreize gesetzt.

Mein Gott - es ist doch schwer genug einen Anleger zu überzeugen ÜBERHAUPT MAL IN AKTIEN ODER AKTIENFONDS zu investieren. Soll ich jetzt noch sagen : Im April steigst Du ein, im August wieder aus und im November wieder ein ?

Wer so handelt, dem garantiere ich eines: VERDIENEN WIRD ER (im Gegensatz zu seiner Bank bzw. seinem Berater) NICHTS !

Ich schätze den Klaus Kaldemorgen sehr, ebenso wie Professor Max Otte und auch „Mr. DAX“ Dirk Müller – alles hochintelligente und qualifizierte Aktienexperten. Und eines haben Sie gemeinsam

Sie stellen sich dem Markt und setzen Ihre Ideen in einem eigenen Fonds um.

Aber jetzt kommt „BVB-Legende“ Adi Preissler ins Spiel: „Entscheidend ist auffem Platz !“

In dem Moment, wo jemand sagt „ich setze meine Ideen in einem eigenen Fonds um“, bekommt er täglich in Form des Fondspreises den Spiegel vorgehalten. Und stellt sich, was ja absolut positiv zu bewerten ist, dem Wettbewerb.

Und glauben Sie mir eins: Jeder von Ihnen, der auf eigene Faust mal hier und mal dort eine Aktie kauft und verkauft, wird es auf Dauer sehr schwer haben im Gesamtergebnis mit diesen Profis mitzuhalten. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen !

Hier der jeweilige Vergleich mit dem Max-Value seit Auflage der Fonds bzw. über die letzten 5 Jahre.

Klaus Kaldemorgen

Quelle: fondsweb.de

Prof. Max Otte

Quelle: fondsweb.de

„Mr. DAX“ Dirk Müller

Quelle: fondsweb.de


Es gibt jede Menge Fonds, die in den letzten fünf Jahren besser gelaufen sind als unsere, aber vor diesen (wie bereits gesagt) mir alle sehr sympathischen Herren brauchen wir uns auf keinem Fall verstecken !

Die wichtigsten 2 Erkenntnisse hieraus:

1. Die „Experten“ kochen auch nur mit Wasser

2. Glauben Sie nicht bedingungslos, was in der Zeitung steht und was im Fernsehen erzählt wird.

Für alle, die es interessiert, hier noch die Ergebnisse – isoliert betrachtet für das Jahr 2016

Flex-Plus: + 2,18% - überragend angesichts eines Nullzins-Umfelds
Max-Global: + 2,94% - solides Ergebnis - erzielt mit relativ geringen Schwankungen
Max-Value: + 1,87% - 1. Halbjahr pfui – 2. Halbjahr hui (dank Dt. Bank) - trotzdem in diesem Jahr deutlich hinter dem DAX
S-Plus: - 7,65% - enttäuschend – nach einem überragenden Ergebnis von + 15% in 2015 hat auch das optimierte Modell im vergangenen Jahr Schwächephasen gezeigt

Nach wie vor bietet sich für Einmalanlagen - je nach Risikobereitschaft – ein kombiniertes Modell aus allen vier Fonds an (siehe Anlage)

Und ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden fünf Jahren ähnliche Ergebnisse abliefern werden, wie in den Jahren 2012-2016.

Bleiben Sie uns gewogen und wenn jemand in Ihrem Umfeld nicht weiß, was er mit seinem Geld anfangen soll – wir haben ein paar ganz gute Ideen !

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in ein Glücksjahr 2017

Mit freundlichen Grüßen

Markus Stillger

MB Fund Advisory GmbH
Max Value-Tower
Brüsseler Straße 5
65552 Limburg a.d.Lahn
Tel.: +49-(0)6431-9473-0
Fax: +49-(0)6431-9473-73
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