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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 12.12.2018)

Fondspreise vom 12.12.2018
MB Fund Max Value 134,20 (+1,67%)
MB Fund Max Global 76,67 (+0,67%)
MB Fund Flex Plus 58,69 (+0,20%)
MB Fund S Plus 128,39 (+3,24%)

Aktuelles

03.12.2018 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

die Börse führt schon manchmal ein seltsames Eigenleben, was sich grundsätzlich von dem Rest der Wirtschaft unterscheidet.

Während Rabattaktionen bei Aldi, Ikea oder McDonald’s für lange Schlangen an den Kassen sorgen, führen Kursrückgänge an den Börsen automatisch dazu, dass die Nervosität zunimmt und diese teilweise sogar in Angst umschlägt.

Wenn McDonald’s den Hamburger für 79 Cent anstatt für 99 Cent verkauft, glauben Sie dann nicht mehr an das Produkt? Oder befürchten Sie sogar, dass es das Produkt in zwei Jahren nicht mehr gibt?

Wenn aber eine Daimler-Aktie anstatt 80 Euro (bei diesem Kurs sehe ich die Aktie immer noch unterbewertet) 50 Euro kostet, wird das Ende der deutschen Automobilkultur herbei geschworen.
Dieselskandal hin oder her – das wird rückblickend in der Geschichte dieses Unternehmens (Sie verzeihen mir den Ausdruck bitte) ein „Mückenschiss“ sein.

Die deutschen Autokonzerne verkaufen weltweit 16,5 Millionen Autos im Jahr, davon noch nicht mal 10% in den USA – da entscheidet Herr Trump selbst mit einem Einfuhrstopp – anstatt Einfuhrzoll – definitiv nicht über Leben und Tod.

Oder eine Deutsche Bank Aktie für 8 ¤. Dieser Kurs impliziert, dass die deutsche Bank kurz vor der Pleite steht.
Wir alle wissen aber, dass es dazu niemals kommen wird, notfalls wird die Bank verstaatlicht. Aber auch soweit wird es nicht kommen.
Zu Beginn der vergangenen Woche gab die Deutsche Bank bekannt, eigene Anleihen im Volumen von einer Milliarde ¤ zurück zu kaufen.
Haben Sie schon einmal einen „Pleitekandidaten“ gesehen, der in höchster Not eine freiwillige Sondertilgung eines seiner Darlehen vornimmt? – Ich nicht !

Ich bin der festen Überzeugung, dass viele in 10 Jahren sagen werden: „Mein Gott, damals (2018) war die Deutsche Bank gerade mal 16 Milliarden Euro wert, was haben wir da für eine Chance verpasst.“

Wenn jetzt jemand sagt: Zehn Jahre sind mir zu lang, dann muss ich dahingehend zustimmen und empfehlen mit dieser Einstellung hier nicht weiter zu lesen, aber dann scheidet der Aktienmarkt auch als Anlagealternative weitgehend aus.

Apropos 10 Jahre. Vor knapp 9 Jahren tätigten wir für den MB Fund Max-Value und MB Fund Max-Global ein (damals) relativ kleines und unbedeutendes, aber viel diskutiertes Investment.
Wir kauften für 1 Million Euro 1 Million Aktien von Borussia Dortmund zum Preis von 1 Euro. Nahezu alle professionellen Kollegen schüttelten den Kopf und wir mussten uns Kommentare anhören wie:

Fußballaktien sind was für Zocker.
Damit kann man doch kein Geld verdienen.
Seit Ihr verrückt.

Nachfolgend zwei Links dazu aus den Jahren 2009 und 2014.

www.finanznachrichten.de

www.dasinvestment.com

Für mich war Borussia Dortmund immer ein „Value-Investment“ und vor der Kaufentscheidung war ich zum ersten Mal bei einem Bundesliga-Spiel im Signal-Iduna Park und habe mir gedacht:
„Für eine Million kannst du knapp 2% an dieser ganzen Veranstaltung kaufen (es gab damals insgesamt 61 Millionen Aktien) – das kann nicht wahr sein“

Jetzt gute 9 Jahre später kratzte die BVB-Aktie an der 10 Euro Marke und die gleiche Bank, die uns damals die Aktien verkauft hat, zählt heute zu den zahlreichen Interessenten, die sich uns als Käufer eines Aktienpaketes anbieten.

Einen teilweisen Mitschnitt meiner Rede auf der diesjährigen Aktionärsversammlung beim BVB vor über 2.000 Aktionären finden sie auf unserer Website www.mbfa.de

Nach „Solarworld“ und „Drillisch“ haben wir damit in der fast 18-jährigen Geschichte des Max-Value den dritten Volltreffer gelandet, der sich verzehnfacht hat.

Wären wir immer „mit dem Strom geschwommen“, wären alle drei Investments niemals zustande gekommen !

Warum erzähle ich das alles?

Im Anhang finden Sie die aktuell 10 größten Positionen des Max-Value, die zusammen ca. 56% des Fondsvermögens ausmachen.

Daimler, Deutsche Bank und der BVB bilden zusammen knapp 20% am Fondsvolumen im Max-Value ab.

Im Max-Global hat sich die BVB-Aktie mittlerweile gemeinsam mit Berkshire Hathaway mit deutlichem Abstand als größte Position etabliert.

Wer genau hinschaut und rechnet: 520.000 + 130.000 = 650.000 wird feststellen: „Das sind ja schon ein paar weniger als 1 Million Aktien“

Richtig. Wir haben die Bewegung in den vergangenen 8 Wochen hier genutzt, um ein paar Gewinne zu realisieren.

Im Jahr 2018 hätten wir uns – sicherlich wie viele andere auch – durchaus ein paar mehr Aktien gewünscht, bei denen man „Gewinne realisieren“ konnte.

Mit der Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf 2018 bin ich alles andere als zufrieden. Aber Optimisten haben es in diesem Jahr deutlich schwerer gehabt als die Dauer-Berufspessimisten und „Crashprediger“

Die Stimmung am Aktienmarkt ist zwar bei weitem nicht so schlecht wie im Katastrophen-Jahr 2008 – aber sie ist – gefühlt – so schlecht wie schon lange nicht mehr.

Die obige Statistik zeigt aber auch, dass der alte Grundsatz „Sei gierig, wenn andere ängstlich sind“ nach wie vor Gültigkeit hat.

Wer im Herbst 2008 – als viele den Weltuntergang herbeikommen sahen – gekauft hat, liegt jetzt mit Investments im Max-Value und Max-Global nahezu bei einer Verdopplung.
Und diese Wertzuwächse sind sogar noch steuerfrei.

Da ich nach wie vor von meinem Kursziel: 25.000 DAX-Punkte im Jahr 2025 nicht abrücke, halte ich Gewinne in ähnlicher Größenordnung – für denjenigen, der jetzt investiert - nicht nur für die kommenden 10 Jahre, sondern sogar für die kommenden 7 Jahre für machbar.
(wie bei den Lottozahlen: „ohne Gewähr“ – „mit Gewähr“ kann ich Ihnen sagen, dass sie mit Ihren Lottoeinsätzen in den nächsten 7 Jahren definitiv weniger verdienen werden)

Es gibt aktuell aber nicht nur eine Daimler oder Deutsche Bank-Aktie, deren Bewertung bei mir völliges Unverständnis hervorruft, sondern auch viele kleinere Werte aus der zweiten Reihe, die deutlich mehr Chancen als Risiken bieten.

Den Auto-Zulieferer Elring-Klinger beispielsweise bewertet die Börse aktuell mit 500 Millionen, obwohl das Eigenkapital der Firma 850 Mio Euro beträgt.
Der Stahlhändler Klöckner & Co. ist mit 730 Mio ¤ bewertet bei einem aktuellen Eigenkapital von 1,2 Milliarden.
Und bei der Textilfirma Adler – dort saß ich ja bis 2014 im Aufsichtsrat – steht der Bewertung von 55 Millionen Euro ein bilanzielles Eigenkapital von 100 Mio Euro (davon liegt die Hälfte als „Cash“ in der Kasse) gegenüber.
Bei Adler könnte man – wenn man genug Geld zur Verfügung hätte – die Firma übernehmen und sich dann den Kaufpreis aus der Kasse erstatten lassen. Das Geschäft gibt’s dann gratis obendrauf.

Warum investiert dort – gefühlt außer uns - niemand?
Bei Klöckner und Co. ist der mittelhessische Unternehmer Friedhelm Loh (Rittal) eingestiegen. Der Mann hat in der Vergangenheit mehrfach ein gutes „Näschen“ bewiesen.

Ansonsten kann ich diese Frage nicht beantworten

Angst vor Handelskrieg?
Angst vor dem Brexit?
Angst vor Italien-Pleite?
Angst vor einer Abschwächung der Weltkonjunktur?

Seit ich mich mit der Börse beschäftige (1984), gab es jeden Tag mindestens vier dieser „Damokles-Schwerter“, die über dem Markt schwebten.

In den letzten 12 Monaten haben die Dauer-Pessimisten leider Recht gehabt und es wäre besser gewesen, man hätte im Jahr 2018 sein Geld in einen Fonds gesteckt, der auf fallende Aktien setzt (wie die nachfolgende Grafik zeigt).

Quelle: www.fondsweb.com

ABER:

Der Dauer-Pessimist hat halt nur MANCHMAL recht – auf lange Sicht sieht das Bild so aus:

Quelle: www.fondsweb.com

Wie man leicht erkennen kann, war (zuletzt vor 2018 im Jahr 2011) immer dann ein guter Zeitpunkt in Aktienfonds zu investieren, wenn die Pessimisten gerade Hochkonjunktur haben.

Das wird auch dieses Mal nicht anders sein!

Als kleinen Anreiz für die Adventszeit bieten wir Ihnen für alle Käufe im Max-Value, Max-Global und S-Plus im Monat Dezember einen weiteren Nachlass in Höhe von 0.5% an.
D.h. anstelle des üblichen einmaligen 1%-igen Agios (was schon 80% Nachlass auf das „normale Agio“ in Höhe von 5% beinhaltet), zahlen Sie dann lediglich 0,5% einmalige Kosten beim Kauf in einen der drei Fonds.

Abschießend noch einige Bemerkungen zum Flex-Plus:

Wir treten hier an mit der Zielsetzung: „Möglichst keinen Verlust auf Sicht von 1 Jahr“

Bisher ist uns das in 10 von 12 Jahren gelungen, lediglich in 2008 und 2011 verzeichnete der Fonds ein Minus, was aber jeweils im darauf folgenden Jahr mehr als ausgeglichen wurde.
Nach wie vor gibt es am Zinsmarkt in meinen Augen genügend Möglichkeiten, trotz Nullzins-Politik der EZB (die sich natürlich in allen anderen Bereichen als „Segen“ erweist) positive Zinserträge zu erwirtschaften.

Aber auch hier war das Jahr 2018 bisher – nicht nur für uns – mit einigen Widrigkeiten verknüpft. Genau wie am Aktienmarkt haben einige Anleihen – aus unserer Sicht nicht immer verständlich – Kursrückgänge verzeichnet.
Im Gegensatz zum Aktienmarkt gilt aber am Rentenmarkt: „Wenn das Unternehmen nicht pleite geht, erfolgt zum Laufzeitende einer Anleihe eine Rückzahlung zu 100%“ – d.h. ich habe hier eine kalkulierbare Größe.

Nur ein Beispiel: Eine Nachrang-Anleihe der Deutschen Bank mit einer Verzinsung von 6% notiert aktuell bei einem Kurs von 85% - für den, der wie wir, nicht an eine Pleite der Deutschen Bank glaubt, ein gutes Geschäft.
Allerdings streuen wir – aus Vorsichtsgründen – das Vermögen des Flex-Plus immer auf mindestens 60 verschiedene Anleihen.
Zwar haben wir in diesem Jahr keinen Pleitekandidaten erwischt, aber es gibt neben der Deutschen Bank 5-6 weitere Anleihen, die ebenfalls im Kurs etwas zurück gekommen sind, was bis zur Rückzahlung aber wieder aufgeholt werden wird.

Mit diesem „Problemchen“ stehen wir (die grüne Linie zeigt den Kursverlauf des Flex-Plus an) nicht alleine da, es betrifft auch prominente Mitstreiter, die ebenfalls Fonds managen, die mit der gleichen Maßgabe „möglichst nichts verlieren“ antreten. Bei manch einem ist aktuell eher von einem „Problem“ als von einem „Problemchen“ die Rede.

Quelle: www.fondsweb.com

Nach dem „Reset“ im Jahre 2015 liegt der MB Fund S-Plus in diesem Jahr erneut an der Spitze aller deutschen Aktienfonds – konnte aber auch bis jetzt ein leichtes Minus nicht vermeiden.
Die Schwächephase des DAX in den letzten Wochen hat unser computerbasiertes Modell gut antizipiert und die Fondsampel stand in dieser Zeit überwiegend auf „rot“.

Von daher sind wir bei allen Modellen, die eine Investition in unsere vier Fonds kombinieren zwar auch nicht zufrieden mit dem bisherigen Jahresverlauf, konnten aber den – angesichts des Marktumfelds nicht vermeidbaren Rücksetzer - begrenzen.

Der Dezember startet heute mit deutlichen Kursgewinnen – vielleicht sehen wir ja doch noch einen versöhnlichen Jahresabschluss.

Ansonsten zeigt die Erfahrung, dass nach schwachen Jahren oft erst im darauf folgenden Februar/März der Tiefpunkt erreicht ist. Dies konnte man in den Jahren 2003/2009/2016 beobachten.
Im Jahr 2011 dagegen lagen die Gewinne unterm Weihnachtsbaum – wer damals erst im März 2012 einstieg, hatte die ersten 20% verpasst.

Am Wochenende kam übrigens seit langem wieder eine positive Meldung aus der Politik.
Ich meine nicht den reibungslosen Rückflug von Angela Merkel vom G20 Gipfel in Buenos Aires

Einer Ihrer designierten Nachfolger – Friedrich Merz – hat sich für eine steuerliche Förderung des Aktiensparens ausgesprochen

ww.fondsprofessionell.de

Meine Meinung: Guter Mann !

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen


Markus Stillger
Geschäftsführer

Stillger & Stahl Vermögensverwaltung GbR
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

Tel.: +49 (0) 6431 9473-10
Fax: +49 (0) 6431 9473-810

E-Mail: max@stillger-stahl.com
Internet: www.stillger-stahl.com

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