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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.03.2019)

Fondspreise vom 18.03.2019
MB Fund Max Value 147,06 (+0,86%)
MB Fund Max Global 80,18 (+0,60%)
MB Fund Flex Plus 60,32 (+0,13%)
MB Fund S Plus 129,34 (+1,46%)

Aktuelles

10.01.2019 Neues vom Fondsmanagement



Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mit-Investoren

zunächst einmal wünsche ich Ihnen alles Gute für das Jahr 2019

Bleiben bzw. werden Sie alle gesund – für Ihr finanzielles Wohlergehen werden wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten, auch im kommenden Jahr 100% Einsatz bringen.

Fangen wir mal mit etwas Positivem an.

Die Investoren im Solarbereich können sich – dank des perfekten Wetters im Sommer 2018 - über die besten Ergebnisse seit dem Jahr 2003 freuen.

Das Börsenjahr 2018 war eher „zum Vergessen“ und insbesondere im letzten Quartal von dunklen Wolken und Schatten geprägt.

Auch unsere aktiv gemanagten Fonds MB Fund Max Value und MB Fund Max Global konnten sich leider diesem Trend nicht entziehen.

Somit stehen erstmals seit dem Jahr 2011 wieder durchgängig negative Ergebnisse auf dem Ergebnis-Zettel.


Optisch schaut das Ganze über die letzten 10 Jahre so aus


Quelle: fondsweb.com

Für das Wetter können wir nichts – für die Börsenentwicklung im Prinzip auch nichts.

Allerdings stellt sich bei letzterem natürlich die Frage:

Warum verzeichnet der MB Fund Max Value im Jahr 2018 einen Verlust von fast 26% und der MB Fund S Plus nur von 3% obwohl beide Fonds die Aufgabe haben: „Investiere in deutsche Aktien“ ?

Die Antwort:

Beim MB Fund Max Value selektieren wir bei der Aktien-Auswahl nach sogenannten „Value-Kriterien“

Das bedeutet wir konzentrieren uns auf Aktien, die gemessen an ihrem jährlichen Gewinn möglichst nicht mehr als das 12-15-fache kosten.
Diese Aktien haben einen Großteil Ihres Wertes als Eigenkapital in der Bilanz stehen. (z.B. in Form von bezahlten Fabriken und Maschinen) In der Regel verfügen diese Aktien über ein relativ stabiles Geschäftsmodell (z.B. Verkauf von Autos, Verkauf von Strom, Verkauf von Beratungsdienstleistung)

Nachstehend habe ich Ihnen die 12 größten Positionen im MB Fund Max Value (Stand: Ende 2017) aufgelistet

Die ersten 10 sind die Cremé de la cremé der deutschen Wirtschaft.

Leider wurden aber gerade viele dieser Werte im Jahr 2018 regelrecht „verprügelt“

Deutsche Bank: - 56%
Bayer: - 42%
Deutsche Post: - 40%
Daimler: - 35%
BASF: - 34%

Bei diesen Zahlen müssen wir nicht darüber reden, ob ein „Crash“ im kommenden Jahr bevor steht – den Crash haben wir in diesem Bereich im vergangenen Jahr 2018 hinter uns gebracht !

Hinzu kam, dass auch einige dividendenstarke Werte aus der zweiten Reihe (SAT/Pro Sieben -46%, Freenet -45% oder Adlermode – 46%) ebenfalls deutlich abgestraft wurden.

Mittlerweile ergeben sich derart absurde Verhältnisse, dass Freenet z.B. bei 1,60 ¤ Dividende und einem Kurs von 17 ¤ fast 10% Dividendenrendite bietet.
Bei Adler-Mode liegt die Börsenbewertung in Höhe von knapp 60 Millionen Euro quasi in bar in der Kasse. Das Geschäft gibt es bei einem Kurs von 3 ¤ pro Aktie gratis dazu.

Lichtblicke waren die Münchner Rück, die sogar um 5% zulegen konnte, die Dt. Telekom, die mit einer schwarzen Null das Jahr beendete und Borussia Dortmund, die gegen den Trend um 30% zulegten.
Bei Borussia Dortmund nutzten wir die Kursexplosion, die die Aktie teilweise über 10 Euro führte, dazu knapp 100.000 Aktien mit einem satten Gewinn zu veräußern.

Die Werte, die neben Telekom und Münchner Rück im DAX (-18,3%) für eine leichte Schadensbegrenzung sorgten, wie z.B. Wirecard, Merck u. Vonovia passen aktuell nicht in unser „Beuteschema“.
RWE schloss das Jahr mit einem Plus von 12% ab – hier liegen aber ähnlich harte Zeiten hinter den Aktionären, wie bei der Deutschen Bank

In der aktuellen Situation lohnt sich ein Blick auf die absolute Bewertung von Unternehmen:

Unter den weltweit 50 „wertvollsten“ Unternehmen weltweit (gemessen an der Börsenbewertung) befindet sich keine einziges deutsches Unternehmen.
Unter den wertvollsten 100 gerade mal zwei (SAP und Siemens).

Die Deutsche Bank rangiert hier mit einem – in meinen Augen – lächerlichen Börsenwert von 16 Milliarden Euro „unter ferner liefen“.

Mittlerweile reden wir nicht mehr darüber, ob Facebook mehr wert ist als die Deutsche Bank, sondern darüber, ob Facebook an EINEM EINZIGEN SCHWACHEN TAG mehr als den Gegenwert der Deutschen Bank einbüsst.

Das ist verrückt, absurd oder wie Reiner „Calli“ Calmund sagen würde: „Bekloppt“

Quelle: Börsen-Zeitung

Neben der niedrigeren Bewertung nochmal kurz zum Thema Dividenden-Rendite

Die fünf Looser-Aktien des Jahres 2018 (Dt. Bank, Daimler, BASF, Bayer und Post) wiesen Ende 2017 eine Dividenden-Rendite von durchschnittlich 3,5% aus.
Jetzt stehen die Kurse im Schnitt 40% tiefer – die Dividendenprognosen für das kommende Jahr lauten aber: „Mindestens dasselbe wie im vergangenen Jahr, evtl. etwas mehr“

Das bedeutet im Umkehrschluss: Ende 2017 lautete das Verhältnis 3,5/100
Jetzt 3,75/60 – d.h. wir reden aktuell über Dividenden von über 6% im Schnitt.

Und das bei Kapitalmarkt-Zinsen von weiterhin 0% (dank Herrn Draghi) !

Als ich mich in den 80er Jahren erstmals mit der Börse beschäftigte lagen die Kapitalmarktzinsen bei 6% und die Dividendenrendite bei 1% Damals hiess es: „Bei Aktien kommt ja noch die Chance auf Kursgewinne dazu.“

Heute liegen die Kapitalmarktzinsen bei 0% und die Dividendenrendite bei 6% Und heute wird argumentiert: „Ja bei Aktien brauchen wir das ja als Puffer für das Kursrisiko.“

Was soll ich dazu sagen ?

Ich will den Teufel nicht an die Wand malen – aber die sicherheitsorientierten deutschen Sparer (Sie gehören ja als Investoren nicht dazu) sollten mal darüber nachdenken, ob es in der Weltgeschichte (bei Mensch und Tier) eine Spezies gab, die nur durch Horten von Vorräten (und ohne das Eingehen von wenigstens etwas Risiko) langfristig überlebt hat.
Wenn’s gut läuft, kommt der Löwe und frisst nur die Vorräte - wenn’s dumm läuft, den Vorratshalter gleich mit.

Es bleibt die entscheidende Frage:

Bleiben wir unserer Linie (Value) treu oder ändern wir unseren Stil und laufen der Musik (Technologie- , Wachstum-, und Internetwerte) hinter her.

Ich glaube letzteres wäre keine gute Idee.
Im Leben eines Investors gibt es immer wieder mal Phasen, wo man neben dem Markt liegt (ich zitiere André Kostolany: „Wer den Weizen nicht hat, wenn er fällt, hat ihn auch nicht, wenn er steigt.“

Für „Value-Investoren“ war 2018 ein ähnliches Jahr, wie für die BVB-Fans die Abschieds-Saison von Jürgen Klopp 2014/2015.
Nach 19 Spieltagen war man Tabellenletzter – hatte aber in jedem Spiel 5 Latten- und Pfostentreffer.

Aber das Umfeld blieb ruhig und am Ende qualifizierte sich die Mannschaft als 7. sogar noch für die Euro-League.

Ich glaube, dass sich die Unterbewertung von Value-Aktien gegenüber nahezu allen anderen Assetklassen irgendwann in den nächsten Jahren umdrehen wird.
Ob das schon in 2019 passiert, kann ich nicht sagen – aber ich bleibe bei meinem Kursziel von 25.000 Punkten im DAX Ende 2025

Da reden wir dann beim MB Fun Max Value über Kurse im Bereich von 280-320 Euro.

Obwohl ich mich ja seit einiger Zeit von kurzfristigen Prognosen verabschiedet habe, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass uns das Jahr 2019 positive Ergebnisse bringen wird.

Seit 1980 gab es nur 2000/2001/2002 mehrere Jahre hintereinander mit negativen Vorzeichen beim DAX

Beim MB Fund S Plus hingegen ist nicht die Aktienauswahl entscheidend (hier bilden wir den DAX ab), sondern das Timing.

Unser mathematisch basiertes Modell sagt uns jeden Abend: „Morgen investiert“ oder „morgen nicht investiert“.

Wie ja allseits bekannt, haben wir das Modell im Jahr 2015 überarbeitet und optimiert und seit dem 01.09.2015 den Handlungsmodus entsprechend angepasst.

Das Ergebnis seitdem ist sehr erfreulich und der MB Fund S Plus konnte auch im Jahr 2018 seinen Titel aus dem Jahr 2017 als „bester deutscher Aktienfonds“ verteidigen.

https://www.mbfa.de/news/2019-01-07-mb-fund-s-plus-bester-fonds-im-jahr-2018-in-der-kategorie-8222aktien-deutschland8220.html

Seit dem 25.9.2018 (bei einem Dax-Stand von 12.374) stand die Ampel hier auf rot und konnte alle Anleger damit vor den Verlusten des 4. Quartals bewahren. Zwei antizyklische Kaufsignale, die den Fonds jeweils für einen Tag investiert sein ließen, sorgten sogar für einen leichten Gewinn in diesem Zeitraum.

Beim MB Fund Flex Plus haben wir nach dem sehr guten Jahr 2017 (mit +4,5%) im Jahr 2018 das gesteckte Ziel „möglichst nichts verlieren“ nicht erreicht.

Seit 2005 ist es insgesamt das dritte Mal, dass der Fonds mit einem Minuszeichen das Jahr abschliesst.

Wie man der Tabelle oben entnehmen kann, war es 2008 und 2011 aber jeweils so, dass im darauf folgenden Jahr der Verlust kompensiert wurde und auf 2-Jahressicht ein positives Ergebnis erreicht wurde.

Das wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch dieses Mal der Fall sein !

Wir haben im Jahr 2018 keinen Pleitefall im Fonds gehabt, aber einige Anleihen mussten deutliche Abschläge verzeichnen, die bis zur Fälligkeit im Normalfall kompensiert werden.

Unten habe ich mal beispielhalber ein paar Anleihen aus unserem breit gestreuten Portfolio aufgeführt, bei denen ich ein erhebliches Erholungspotential sehe. Wie gesagt gibt es zum Fälligkeitstermin jeweils 100% zurück (zuzüglich der Zinsen), wenn der Emittent nicht bis dahin pleite geht.

Bei solchen Konstellationen ist immer zu berücksichtigen, dass es die Zinsen (letzte Spalte) immer bezogen auf einen Wert von 100 gibt.
Oftmals sind solche Anleihen (wie z.B. im Fall Deutsche Bank nur zu Mindestgrößen von 100.000 ¤ Nennwert erhältlich) – in einem defensiven Portfolio ist es grundsätzlich wichtig eine breite Streuung zu haben.

Deshalb findet man im MB Fund Flex Plus auch keine Positionen, die mit 3% oder mehr Anteil am Fondsvolumen gewichtet sind.


Insgesamt werden wir im Jahr 2019 beim derzeitigen Stand ca. 1 Mio Zinserträge bezogen auf ein investiertes Kapital von 25 Mio erwirtschaften.

Das entspricht ungefähr 4% - gepaart mit ein paar Kurserholungen (hier sehe ich bei der Deutschen Bank und bei Casino Guichard-Perrachon das größte Potential) – liegt meine persönliche Zielmarke für den MB Fund Flex Plus im Jahr 2019 bei 4,5%.

Der MB Fund Max Global – definiert als Mischfonds – bildet ganz grob gerechnet eine Mischung aus Aktien 70% und Renten 30% ab. Damit begrenzt der Fonds Rückschlage und läuft dafür in Aufschwung-Phasen etwas gebremst.

Wie die obige Grafik zeigt, war diese Strategie mit knapp 100% Wertzuwachs in den letzten 10 Jahren (trotz des Kursrückgangs in 2018) von allen unseren Strategien die erfolgreichste.

In der seit einigen Jahren andauernden „Nullzins-Phase“ ist es umso wichtiger durch eine vernünftige Streuung auf verschiedene Bereiche Risiken zu minimieren, aber trotzdem Chancen zu nutzen.

Es gibt in der heutigen Zeit keinen risikolosen Zins mehr – im Gegenteil: Die größte Gefahr für den vorsichtigen Anleger ist es, ein zinsloses Risiko einzugehen.

Unsere vier standardisierten Modelle haben im vergangenen Jahr ebenfalls alle rote Vorzeichen, liegen aber über die letzten 5 Jahre zwischen 5% und 7% im Plus.
Auf Sicht von 8 Jahren ergibt sich ein Plus zwischen 14% (Torwart) und 30% (Angriff)

P.S.:

Das neue Jahr 2019 lässt sich bis jetzt sehr gut an

Per Stand 7.1. konnte der MB Fund Max Value um knapp 6%, der MB Fund Max Global um 4% und der MB Fund Flex Plus um 1% zulegen. Der MB Fund S Plus steht nach wie vor an der Seitenlinie (keine Veränderung seit dem 31.12.2018) Das werden wir nicht jede Woche bis zum Jahresende schaffen – aber pro Quartal ist das ein realistisches Ziel.

Mit freundlichen Grüßen


Markus Stillger
Geschäftsführer

Stillger & Stahl Vermögensverwaltung GbR
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

Tel.: +49 (0) 6431 9473-10
Fax: +49 (0) 6431 9473-810

E-Mail: max@stillger-stahl.com
Internet: www.stillger-stahl.com


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