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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 08.04.2020)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 08.04.2020)

Fondspreise vom 09.04.2020
MB Fund Max Value 106,32 (+0,09%)
MB Fund Max Global 73,81 (+0,61%)
MB Fund Flex Plus 54,93 (+0,26%)
MB Fund S Plus 93,51 (–0,57%)
MB Fund Max Plus 71,99 (+0,42%)

Aktuelles

18.03.2020 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

nach wie vor befinden wir uns in einer Situation, für die es in der Geschichte keine vergleichbaren Erfahrungswerte gibt.

Ein Virus bedroht die Welt – in vielen Fällen offenbar unscheinbar – aber anscheinend doch so gefährlich, dass drastische Maßnahmen nötig sind, um eine flächendeckende Ausbreitung zu verhindern.

Auch wenn die Infektion – nach übereinstimmenden Angaben bei mehr als 80% aller Betroffenen – relativ mild verläuft, gibt es doch einen gewissen Prozentsatz Infizierter, für die die Krankheit lebensbedrohlich bzw. tödlich verlaufen kann.

Und je niedriger die Anzahl der Infizierten, um so niedriger ist auch die Zahl der Menschen , die ärztliche Hilfe benötigen. Das - und nichts anderes – steckt hinter den Maßnahmen, die uns alle momentan so radikal betreffen und unser Leben auf den Kopf stellen.

Wir können nicht für jeden Bundesbürger ein Bett im Krankenhaus vorhalten. Und wir können keine ärztliche Versorgung gewährleisten, wenn zu viele Menschen in diesem Land gleichzeitig erkranken.

Deshalb müssen wir alle dafür sorgen:

a) Dass möglichst wenige Menschen sich mit dem Virus infizieren - und
b) Möglichst nicht alle gleichzeitig erkranken.

Und für mich steht eines fest: Je konsequenter die Maßnahmen umgesetzt werden, um so schneller kommt der Zeitpunkt, an dem Sie nicht mehr notwendig sind.

Es wird auch ein Leben nach diesem Virus geben !

Kommen wir zur wirtschaftlichen Lage:

Ein Großteil des Landes steht still. Das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen – Hotels und Restaurants sind geschlossen – die Automobilproduktion ruht.

Das Schlimme an der Situation: Keiner weiß wie lange das dauert ?

Die Börse hat in den letzten drei Tagen – so scheint es – im Bereich von 8.200 DAX-Punkten erste Anzeichen einer Bodenbildung absolviert. Bei 8.200 Punkten liegt übrigens exakt der kumulierte Buchwert aller DAX-Unternehmen. Der Buchwert war in vergangenen Krisen oft ein guter Indikator, wenn es galt die Frage zu beantworten „War’s das jetzt ?“ Im Prinzip stellt der Buchwert das Eigenkapital eines Unternehmens (ohne stille Reserven) dar. Das heisst: Momentan bekomme ich das operative Geschäft der 30 DAX-Aktien geschenkt – es will aber anscheinend in diesem Umfeld niemand haben. Und wie immer wenn wir über eine mittelgroße Anzahl – in diesem Fall 30 Unternehmen – sprechen, gibt es natürlich auch Abweichungen Die Deutsche Bank gibt es z.B. aktuell für z.B. für 20% des Buchwerts, während bei Adidas der Kurs immer noch beim 5-fachen des Buchwerts liegt.

https://boersengefluester.de/10-jahres-durchschnitt-kgv-kbv-dividendenrendite/

In der Praxis sah die Woche bis jetzt so aus:

Am Montag ging es deutlich nach unten – am Dienstag leicht nach oben – um heute wieder deutlich nachzugeben – allerdings erfolgte heute abend dann wieder eine leichte Erholung

Ich schreibe das jetzt im Rückblick relativ nüchtern, aber Sie können mir glauben, dass solche Phasen für mich in der Verantwortung, in der ich mich sehe, eine extreme psychische Anspannung mit sich bringen.

Wir haben damit vom Hoch am 19. Februar (mit 13.789 Punkten) in den letzten 4 Wochen knapp 40% (!) eingebüsst.

Dass preist eine Rezession ein, die „sich gewaschen hat“ und die allem Anschein nach auch kommen wird.

Allerdings kennen wir – im Gegensatz zu früheren Rezessionen – den Auslöser. Und zwar den „externen Schock“ durch eine Epidemie/Pandemie

Das macht das Ganze in dieser unberechenbaren Situation aber wieder berechenbar, weil:

1. Wenn der Anstieg der Neuinfektionen sich verlangsamt und/oder
2. Wenn ein Impfstoff gegen den Corona-Virus gefunden ist

werden wir langsam aber sicher wieder zur Tagesordnung übergehen – und an der Börse wird das schneller erfolgen als in der Realwirtschaft.

Strategie für die nächsten Monate:

Für Panikverkäufe – ohnehin keine gute Idee – ist es definitiv zu spät.

In den vergangenen Tagen und Wochen wurden neue Grenzwerte im Bereich der negativen Schwankungen markiert – aber auch ich konnte mir bis vor wenigen Tagen nicht vorstellen, dass es im ganzen Land zu solch einschneidenden Maßnahmen kommt.

Mutige steigen gestaffelt ein – der Max-Global ist die defensive Variante – der Max-Value die offensive.

Alle, die mit einem Einstieg liebäugeln, sollten aber immer im Hintergrund beachten: Liquidität, die in den nächsten 12 Monaten benötigt wird, ist für einen Einstieg tabu !

In den wenigen Fällen, wo u. U. benötigte Liquidität investiert wurde, oder Liquidität überaschend benötigt wird, müssen wir reden und werden eine gemeinsame Lösung finden. Das haben wir in 2008 auch geschafft.

Bei unseren computergesteuerten Modellen sieht es so aus, dass der S-Plus seit Freitag an der Seitenlinie steht und den Rückgang von 9.200 auf 8.200 Punkte unbeschadet überstanden hat. Hier wird es auch mit einem positiven Einstiegssignal noch einige Börsentage dauern.

Der Max-Plus dagegen ist sozusagen immer „aktiv“. Hier haben Nuancen darüber entschieden, dass der Fonds am letzten Donnerstag investiert war. Mit etwas Glück – was ohne Zweifel auch bei Entscheidungen dazugehört - würde die Situation dort wesentlich besser aussehen, aber das kann sich bei diesem Fonds ganz schnell ändern. Auf alle Fälle lassen wir beim Max-Plus auch die neuen Erfahrungen dieser bisher nie dagewesenen Situation in künftige Entscheidungsprozesse einfließen.

Kommen wir zu einem Punkt, der sehr stark an die Situation in 2008 erinnert:

In den vergangenen drei Tagen haben teilweise extreme Verwerfungen am Anleihemarkt für Irritationen gesorgt. Wobei das Grundprinzip von Anleihen darauf fusst, dass man hier mit einem festen Zins und einer festen Rückzahlung rechnen kann, sofern der Ausgeber (Emittent) der Anleihe zum Zeitpunkt der fälligen Rückzahlung nicht pleite ist.

Und es gilt der Grundsatz: Anleihegläubiger genießen Vorrang vor Aktionären, d. h. die Aktionäre einer Firma bekommen erst dann ihren Anteil an der Firma, wenn die Anleihegläubiger ihr Geld zuzügl. Zinsen erhalten haben.

Anleihen können allerdings während der Laufzeit schwanken – in ruhigen Zeiten eher weniger – in hektischen Zeiten kann das aber schon mal vorkommen.

Im Jahr 2008 herrschte ein extremes Mißtrauen unter den Banken – die Banken wollten sich untereinander kein Geld mehr leihen – und die Anleihen vieler Unternehmen fielen im Kurs, weil es keine Käufer gab.

In dieser Phase musste der Flex-Plus damals einen – vorübergehenden - Rückgang von fast 20% hinnehmen. Im Gegensatz zum Aktienmarkt, wo man auf eine Erholung HOFFT, steigt der Kurs einer Anleihe bis zur Fälligkeit zwangsläufig wieder auf 100%, wenn – wie bereits oben gesagt – der Emittent nicht pleite ist.

Im Flex-Plus konzentrieren wir uns auf eine breite Mischung von Anleihen. Ca. 2/3 sind in relativ niedrig verzinsten, marktbreiten Anleihen investiert, die man immer schnell zu Geld machen kann und um man sich auch in der aktuellen Phase keine Gedanken machen muss. Mit ca. 1/3 picken wir uns Unternehmen heraus, die attraktive Zinsen zahlen – aus unserer Sicht aber auch die Anleihe planmäßig tilgen können In den letzten 3 Tagen konnte man hier feststellen, dass die Kurse dieser Unternehmen in manchen Fällen mehr, in manchen Fällen weniger, unter Druck kamen.

In vielen Fällen teilweise unverständlich, aber in einigen Fällen – wie z.B. beim Autozulieferer Paragon – auch nachvollziehbar, da durch die staatlich verordneten Einschränkungen z.B. die Automobilindustrie aktuell teilweise die Produktion eingestellt hat.

Hier kommt es sicherlich entscheidend darauf an, dass die Herrn Scholz und Altmeier Ihr gegebenes Versprechen auch halten, die von den Restriktionen betroffenen Unternehmen mit der notwendigen Liquiditätshilfe auszustatten.

Aber auch eine Anleihe der DZ-Bank – der Muttergesellschaft aller Volksbanken in diesem Land – hat in den vergangenen Tagen 5% nachgegeben. Und Ekosem-Agrar (der größte Milchproduzent in Russland – allerdings in deutscher Hand) oder der Immobilienkonzern DIC Asset sind von den aktuellen Auswirkungen eher weniger betroffen. Aber die Anleihen notieren aktuell 20% tiefer als noch vor einer Woche.

Den Vogel schiesst auch hier die Deutsche Bank ab. Bei einer Verzinsung von 6% notiert eine Nachranganleihe beim Kurs von 60 – vor 4 Wochen stand die Anleihe noch bei einem Kurs von 104. 6% auf 60 sind eine laufende Verzinsung von 10% + das Kursaufholungspotential auf den Kurs von 100.

Ein Grund für die Kursrückgänge bei vielen Anleihen könnte aber auch darin liegen, dass es aktuell Anleger und Fonds gibt, die verkaufen müssen.

Wenn dann kein Käufer parat steht, muss man als Verkäufer manchmal Stücke zu einem Kurs von 60 abgeben, die eigentlich 100 wert sind.

In Zeiten wie diesen, kann man – wenn man etwas Geld in der Kasse hat – im Anleihenmarkt traumhafte Schnäppchen schiessen.

Ich warne allerdings dringend davor, hier auf eigene Faust auf die Pirsch zu gehen – im Fonds ist immer gewährleistet, dass wir hier auf eine ausreichend breite Streuung achten, was überlebensnotwendig ist.

Wir haben im Flex-Plus knapp 2 Millionen in der Kasse und liegen auf der Lauer. Allerdings müssen wir natürlich für kleinere Anteilsrückgaben immer etwas Kasse vorhalten.
Wer verfügbares Geld hat, findet im Flex-Plus momentan ein historisch günstiges Chance-Risiko vor.

Auf Wunsch kann ich Ihnen eine Liste der Anleihen mit dem aktuell größten Wertaufholungspotential zukommen lassen.

Der Kurs des Flex-Plus hat jetzt in der vergangenen Woche knapp 7% nachgegeben – bei einer Normalisierung der Lage wird diese Delle schnell aufgeholt sein. 2008 hat es exakt 2 Jahre gedauert, bis ein neuer Höchststand erreicht war – allerdings haben es damals auch drei von 20 Unternehmen nicht geschafft.

Aber über allem steht das Versprechen unserer Regierung, die Schäden, die durch den momentanen Stillstand entstehen, in welcher Form auch immer. zu kompensieren und die Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen.

Diese Einlösung müssen wir alle einfordern !

Wenn wir die uns auferlegten Regeln alle beachten, haben wir das Recht dazu.

Bleiben Sie – wie ich – optimistisch
und – was noch wichtiger ist – GESUND

Mit freundlichen Grüßen

Markus Stillger Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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