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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist investiert

MB Fund Max Plus
ist investiert
(Stand: 27.11.2020)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 27.11.2020)

Fondspreise vom 27.11.2020
MB Fund Max Value 130,41 (–0,37%)
MB Fund Max Global 91,01 (+0,05%)
MB Fund Flex Plus 59,71 (+0,12%)
MB Fund S Plus 99,15 (–0,01%)
MB Fund Max Plus 62,72 (+0,03%)

Aktuelles

31.03.2020 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

seit dem 22. März erfassen wir jeden morgen um 11:00 Uhr die Zahlen der Johns Hopkins University bzw. die täglichen Meldungen des Robert-Koch-Instituts

Corona Zahlen

Wenn man die Zahlen dann mal nebeneinander stellt und wirken lässt, stellt man sehr schnell fest, dass es nahezu keinen Flecken auf der Erde gibt, wo sich das Corona-Virus mittlerweile nicht ausgebreitet hat.

Außer in Turkmenistan – dort wurde das Virus verboten

https://www.rnd.de/politik/corona-turkmenistan-verbietet-berichte-und-gesprache-uber-coronavirus-und-streicht-das-wort-W2KGT2L2HWUEN4AQ4QL6XSLZRY.html

Für die Wirtschaft und damit unmittelbar auch für die Börsen ist die alles entscheidende Frage: „Wie lange dauert der aktuelle „Shut-Down“ an?“

Orientierung liefern hier für mich eher weniger die markanten Worte von Politikern und Virologen (aktuell holt Horst Seehofer die Keule raus und spricht von „Millionen Toten – wenn wir nicht aufpassen“)

Jeder, der etwas über den Tellerrand hinaus schaut, erkennt in diesen ganzen Statements die Strategie: „Safety first !“ – Keiner der Verantwortlichen will sich der Gefahr aussetzen, nachher mit Vorwürfen konfrontiert zu werden, zu moderat mit der Krise umgegangen zu sein.

Für mich sind die „nackten Zahlen“ dann schon eher ein Anhaltspunkt, auch wenn natürlich die Qualität des Datenmaterials ein ganz entscheidender Faktor ist, den leider auch das Robert-Koch-Institut oder die Johns Hopkins University nicht garantieren können.

Aber schauen wir uns das vorliegende Material mal in der Auswertung an:

Auffällig sind folgende Erkenntnisse:

- In den USA sind seit heute morgen um 11:00 Uhr genauso viele Patienten gestorben, wie in Deutschland insgesamt seit Ausbruch der Pandemie
- In Deutschland sind 22% der registrierten Fälle geheilt, in den USA nur 2%
- In Deutschland gibt es bereits jetzt genauso viele geheilte Personen wie in Italien.
- In den USA und in UK haben sich die Zahlen der Infizierten in den letzten 7 Tagen fast vervierfacht, in Deutschland haben wir 85% mehr und in Italien „nur“ 55% mehr
- In China sind weniger als 3.000 Menschen infiziert – die Zahl geht pro Tag um 10% zurück
- Donald Trump und Boris Johnson haben ein Problem, XI Jinping (der Präsident von China) eher nicht

Die Zahlen für China und Italien verdienen nicht zuletzt eine genauere Betrachtung, da diese beiden Länder uns im Verlauf der Pandemie um 2 Monate bzw. 1 Monat voraus sind. Und insbesondere die Zahlen in China sorgen– wenn Sie halbwegs stimmen - für Hoffnung

- ca. 11% der Erkrankten in Deutschland müssen stationär behandelt werden
- ca. die Hälfte der Intensivbetten in Deutschland sind noch ungenutzt
- Das Durchschnittsalter der Todesfälle in Deutschland liegt übrigens bei 80 Jahren

Ich habe den Eindruck, dass wir in Deutschland, wie auch in Österreich, der Schweiz, Benelux und Skandinavien die ganze Entwicklung wesentlich besser im Griff haben, als in den USA und in UK.

Und daraus leite ich auch die Hoffnung ab, dass sich die Zahlen in der kommenden Woche auch nicht so negativ entwickeln, wie das viele befürchten.

Allerdings weiß ich auch, dass „Hoffnung des Kaufmanns Tod“ ist und wir hier die Situation aufmerksam beobachten müssen und vor allem die derzeit geltenden Restriktionen diszipliniert durchziehen müssen, um gemeinsam die Voraussetzungen für eine Besserung zu schaffen.

Eines ist allerdings klar: Länger als bis Ende April können wir es uns nicht leisten, die derzeitigen Maßnahmen aufrecht zu erhalten!
Nur dann teile ich den gestern viel zitierten Optimismus der Wirtschaftsweisen,

https://www.welt.de/print/die_welt/article206909623/Ueberraschend-optimistische-Prognose-der-Wirtschaftsweisen.html

Wenn die Infektionszahlen eine deutliche Entspannung signalisieren und die Menschen im Umgang miteinander bewusst die noch nötige Distanz einhalten, warum sollten man dann nicht Läden, Geschäfte, Hotels und Restaurants wieder öffnen.

Ansonsten braucht Deutschland ebenfalls Hilfspakete – nur ist leider dann keiner mehr da, der sie schnüren kann.

Das Beispiel „Japan“ zeigt eindrucksvoll, dass das auch in Zeiten von Corona funktionieren kann. Dort herrscht momentan nahezu „reguläres Leben“ - bei einer Infiziertenzahl von knapp 2.000 Personen.

Warum das so ist, finden Sie in dem beiliegenden Artikel, der im übrigen auch auf die asiatische Grippe im Jahr 1957 eingeht – die letzte große Pandemie in Deutschland

https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/asiatische-grippe-die-lehren-der-letzten-grossen-pandemie-fuer-corona/

Der wichtigste Unterschied zu Corona: Damals konnten wir uns noch nicht mal einen Tag Stillstand leisten! Und der zweitwichtigste Unterschied: Damals gab es kein Internet, keinen Live-Ticker und nur ein Fernsehprogramm – und das nur von 17:00-22:00 Uhr.

Kurz zur Börse:

Der DAX hat sich in den letzten Tagen erstaunlich stabil in der Range zwischen 9.500 und 10.000 Punkten gehalten.

Unter der Annahme, dass die Restriktionen spätestens Ende April aufgehoben werden, ist das eine faire Bewertung und der Markt scheint dieses Szenario derzeit einzupreisen.

Das ist auch der Grund für mich, die Entwicklung der aktuellen Infektionszahlen aktuell mindestens genauso intensiv zu beobachten, wie die aktuellen Börsenkurse.
Mit dem Unterschied, dass es an der Börse von Freitagabend bis Montag morgen keine neuen Erkenntnisse gibt – bei den Infektionszahlen sehr wohl.

Einen positiven Schub werden wir erleben, wenn ein Gegenmittel gegen das Corona Virus entwickelt ist.
Bei der Aussicht auf weitere Einschränkungen in den Mai hinein, können auch die Tiefstände der vergangenen Woche nochmals getestet werden.

Nach wie vor gilt meine Empfehlung: Nicht benötigte Liquidität sukzessive in mehreren Schritten (über die nächsten 4 Wochen verteilt) zu investieren.

In 2-3 Jahren werden wir auf diese Krise zurück schauen und werden denken: „Kerle, Kerle, was waren das damals niedrige Kurse!“

Bleiben Sie gesund und optimistisch

Viele Grüße

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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