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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 07.08.2020)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 07.08.2020)

Fondspreise vom 07.08.2020
MB Fund Max Value 118,51 (–0,51%)
MB Fund Max Global 82,69 (+/-0,00%)
MB Fund Flex Plus 57,51 (+0,09%)
MB Fund S Plus 120,47 (–0,12%)
MB Fund Max Plus 72,09 (+0,45%)

Aktuelles

07.04.2020 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

in den vergangenen zwei-drei Tagen ist bei mir ein gewisser Grund-Optimismus gewachsen, dass wir ein Licht am Ende des Tunnels sehen. Nicht nur wegen der Entwicklung der Infektionszahlen.

Virologen und Politiker betonen nach wie vor, dass uns das Schlimmste noch bevorsteht, aber…

…diese Argumentation ist auch zwingend notwendig, um im Volk weiterhin die nötige Disziplin zu wahren, die eingeschlagenen Restriktionen auch in den kommenden zwei Wochen durchzuhalten. Das halte ich auch für unabdingbar.

Und keiner der Verantwortlichen will nachher den „schwarzen Peter“ in der Hand halten, als derjenige, der u.U. zu früh auf Lockerungen gedrängt hat.

Aber es mehren sich die Stimmen – und zwar nicht aus radikalen Lagern, sondern von angesehenen, moderaten Köpfen in unserem Land, die sagen:

„Wir können es uns nicht leisten, dieses Land länger als bis Ende April auf Null herunter zu fahren,“
„Wir müssen nicht den Schalter komplett umlegen, aber sukzessive zu einem halbwegs normalen Wirtschaftsleben zurückkehren.“

Im Gabor Steingarts (ehemaliger Chefredakteur des Handelsblatt) heutigem „Morning Briefing“ lautete die Überschrift:

„Wann kommt der Exit? Die neue Corona-Opposition“

Absolut lesenswert!
Dieser Opposition schließe ich mich gerne an!
Auch wenn ich – wie oben bereits gesagt – gerne noch zwei Wochen auf mögliche Freiheiten verzichte, um die Situation berechenbarer zu machen.

https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=nQ7PBrF4145

Mir geht es hierbei nicht um die Verfassungsmäßigkeit der (vorübergehenden) Einschränkungen der Grundrechte.

Mir geht es einzig und allein, um die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen, mit denen hier – wenn wir nicht schnellstens gegensteuern – ein wirtschaftlicher Totalschaden in unserem Land produziert wird.

Der frühere Chefredakteur von „Welt“ und „Focus“, Wolfgang Weimer, formuliert es treffend:

„Die von Beamten und Juristen dominierte Politik neigt offenkundig dazu, die Wirtschaft wie eine statische Großbehörde zu betrachten, die man eine Zeit lang mal schließen könne und ihr notfalls hinterher mit Geld wieder aufhelfe. In Wahrheit aber ist die Wirtschaft wie ein lebendiger Organismus, der einfach stirbt, wenn sein Kreislauf nicht zirkuliert.“

Seine Schlussfolgerung: „Am 19. April muss Deutschlands Zwangskoma enden!“

Und der schweizerische Publizist Roger Köppel fordert:

„Hört mit dieser Selbstverbrennung der Wirtschaft auf. Ohne Wirtschaft bekommen wir kein Corona - dafür verhungern alle.“

Die Infektionszahlen der letzten Tage zeigen, dass die in den vergangenen zwei Wochen eingeleiteten Maßnahmen greifen – und ich bin optimistisch, dass auch in den nächsten Tagen – bis in die Woche nach Ostern – dieser Trend anhält. Dann muss über Lockerungen nachgedacht werden.

Die Börse scheint das ähnlich zu sehen:

Auf alle Fälle hat der DAX heute erstmals seit dem 11.3. wieder über der Marke von 10.000 Punkten geschlossen (wenn wir den 26. März mit 10.000,96 da mal ausblenden),

Insbesondere nach Börsenschluss befeuerte die Entwicklung in Amerika den Handel und per 22:00 Uhr lag der DAX bei indikativ 10.200 Punkten.

Mir geht das – ehrlich gesagt – fast zu schnell und ich glaube auch nicht, dass die Aktienmärkte jetzt in einer V-förmigen Bewegung den Weg zu neuen Höchstständen einschlagen.

Dafür wurde in den vergangenen Wochen einfach zu viel Porzellan zerschlagen.

Aber – und das ist das positive an dieser Bewegung – der Aktienmarkt ist nicht tot, er lebt!
Und die Börse hat ein feines Gespür dafür, dass es unter Umständen doch nicht so dramatisch kommt, wie uns mancher Virologe und auch mancher Politiker in verantwortlicher Position erklären möchten.

Das „Angst-Barometer“ V-DAX (eine Kennzahl für die erwartete Schwankungsbreite der Börse in den kommenden Monaten) ist vom Höchststand bei 93 Punkten (am 16.03.) mittlerweile um mehr als die Hälfte wieder zurück gegangen – ein erstes Anzeichen für einen Hauch von Normalität an den Märkten.

So ein Tag wie heute (+5,77% beim DAX) tut natürlich unseren Fonds gut und wird sich in den morgigen Fondspreisen größtenteils positiv bemerkbar machen.

Und eines ist dadurch auch klar: Die Mutigen, die in den vergangenen Wochen gekauft haben, sind mit diesem Tag belohnt worden und haben sich einen Puffer für mögliche Korrekturtage aufgebaut.

Nach wie vor glaube ich aber, dass gestückelte Käufe in der aktuellen Phase die richtige Strategie darstellen, auch wenn mit dem heutigen Tag die Wahrscheinlichkeit deutlich gestiegen ist, mit dem zweiten Kauf teurer einzukaufen, als mit dem ersten.

Aber wichtig ist es überhaupt mutig und zuversichtlich zu sein. Auf Sicht von zwei-drei Jahren wird es nicht entscheidend sein, ob man einen Schritt bei 9.000, 9.500 oder 10.000 DAX-Punkten gemacht hat. Von daher sollte man den gesteckten Zeitrahmen für eine Investition nicht versuchen mit „Timing“ zu überlisten.
Ob die Entwicklung im Verlauf der nächsten Monate einem „W“, „V“ oder „U“ ähneln wird, wissen wir erst am Ende des Jahres.
Dass es ein „L“ wird (verharren auf niedrigem Niveau) halte ich für unwahrscheinlich.

Bei unseren beiden Trendfolgemodellen ergibt sich ein interessantes Bild. Der eine oder andere wundert sich sicher, warum teilweise die eine Ampel grün und die andere am gleichen Tag rot ist. Die Erklärung ist ganz einfach:

Der S-Plus ist ein „statisches“ Modell, d.h. die Parameter werden hier nicht laufend angepasst.
Beim Max-Plus hingegen wenden wir ein „dynamisches Modell“ an, d.h. hier fließen laufend auch aktuelle Entwicklungen und Trends in die Entscheidungsfindung des Systems ein.

Was am Ende des Tages die bessere Variante ist, wissen wir morgens beileibe nicht – von daher lautet meine Empfehlung hier immer, den für diesen Bereich vorgesehenen Anlagebetrag zu splitten.

Heute z.B. im Tagesverlauf hatte der Max-Plus die Nase vorne, da das dynamische Modell heute investiert war und damit der morgige Kurs 7-8% zulegen wird.
Allerdings hat sich dann heute abend beim DAX-Schlussstand von 10.075 Punkten der Wind gedreht.
Beim Max- Plus wurde ein Verkaufssignal generiert, während beim S-Plus ein reguläres Kaufsignal (das erste seit knapp 6 Wochen) erzeugt wurde.

Ich hoffe, dass wir mit den beiden Modellen jetzt wieder in berechenbaren Trends laufen und damit im weiteren Jahresverlauf, den Krisenmonat März zum Teil (oder ganz) ausbügeln können.

Zum Schluss noch ein Wort zu den Corona-Zahlen:

Wir haben das mal auf eine ganz einfache und überschaubare Ebene herunter gebrochen – nämlich die Entwicklung in unserem Heimat-Landkreis Limburg Weilburg.

Seit einer Woche fällt die Zahl der Infizierten konstant und liegt aktuell bei 103 Personen (gemessen an der Einwohnerzahl von 170.000 reden wir hier über 0,06% der Bevölkerung – bundesweit liegt dieser Wert bei 0,08%).
Laut Robert-Koch-Institut liegt die Hospitalisierungsrate in Deutschland (d.h. die Leute, die Infiziert sind und stationär behandelt werden müssen) bei 13-14% - davon muss ungefähr ein Viertel künstlich beatmet werden.

Das wären dann aktuell 3-4 Personen – bei insgesamt 14 Krankenhauspatienten.
Zur Verfügung stehen im Landkreis insgesamt 3 Krankenhäuser mit ca. 900 Betten (davon ca. 50 Intensivbetten).

Eins ist klar: Wir dürfen nicht leichtsinnig werden – aber Grund zur Panik besteht bei uns definitiv nicht – auch nicht zur Angst.

Todesfälle im Landkreis Limburg-Weilburg aufgrund von Corona übrigens aktuell: 0

Ich wünsche mir, dass das so bleibt.
Das wünsche ich mir allerdings auch bei den „Corona-bedingten“ Insolvenzen im Landkreis.“ - dass da am Ende die „Null steht“

Und ich wünsche uns allen, dass wir und unser Umfeld gesund bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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