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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 07.08.2020)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 07.08.2020)

Fondspreise vom 07.08.2020
MB Fund Max Value 118,51 (–0,51%)
MB Fund Max Global 82,69 (+/-0,00%)
MB Fund Flex Plus 57,51 (+0,09%)
MB Fund S Plus 120,47 (–0,12%)
MB Fund Max Plus 72,09 (+0,45%)

Aktuelles

04.05.2020 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

jetzt liegen knapp sieben Wochen „Lock-Down“ hinter uns und die Entwicklung der „offiziellen“ Infektionszahlen des Robert-Koch-Instituts lassen sich mit optimistischer Sichtweite so interpretieren, dass wir das Schlimmste hinter uns haben und uns auf einem guten Weg befinden.

Auch wenn uns Politiker und Virologen weiterhin mahnend den Zeigefinger vorhalten.

Ich kann beide verstehen.

Keiner will verantwortlich dafür gemacht werden, das Volk zu leichtsinnigem Handeln verführt zu haben, sollte sich der Wind bei den Zahlen wieder drehen.

Die einen schauen auf anstehende Wahlen und die anderen wissen, dass sie nach der „offiziellen Verkündung des Endes der Pandemie“ wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, aus der sie – wie aus dem Nichts – vor zwei Monaten kamen.

Zurück zu den wichtigsten Erkenntnissen aus den Zahlen:

- In den letzten beiden Tagen gab es in Deutschland weniger als 1.000 Neuinfektionen (Anfang April lag dieser Wert bei über 6.000 täglich)
- Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten Personen in Deutschland liegt nur noch bei 25.000 (am 8. April lag dieser Wert noch bei über 70.000)

Weiterhin sind zwei Faktoren aus meiner Sicht zusätzlich zu beachten:

- Mittlerweile werden täglich deutlich mehr Tests durchgeführt als noch vor 4 Wochen
- Wahrscheinlich gibt es eine Dunkelziffer von nicht erfassten Infizierten (Personen, die das Virus haben/hatten, aber aufgrund fehlender Beschwerden und Symptomen überhaupt nicht bemerkt haben)

Letzteres wurde in zwei flächendeckenden Tests in den USA in Teilbereichen von Kalifornien und New York erforscht – hier ergaben sich Ergebnisse, dass teilweise die zehnfache Anzahl an Personen infiziert war, als es die offizielle Statistik auswies. Auch die sogenannte „Heinsberg-Studie“ von Professor Streeck greift dieses Thema auf.

Dies würde bedeuten, dass die Hospitalierungs- und Mortalitätsrate des Virus deutlich niedriger als bisher angenommen ist.

Auf Deutsch: Das Ganze wäre bei weitem nicht so gefährlich, wie es dargestellt wird. (Was bitte nicht zu unvorsichtigen Handeln und Verzicht auf den gebotenen Abstand führen soll)

Aber alles in allem sind wir an einem Punkt angelangt, wo die Gewichtung der beiden konträren Schwerpunkte „Gesundheit“ und „Wirtschaft“ neu überdacht werden muss.

Rechtfertigen 700 Neuerkranken (bundesweit!) pro Tag diese einschneidenden Restriktionen, denen wir alle derzeit immer noch ausgesetzt sind?

Rechtfertigen diese Zahlen ein weiter andauerndes „Berufsverbot“ von zahlreichen Betroffenen z. B. im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Hotelgewerbe?

Ich sage ganz klar: NEIN! – Ende März/Anfang April war das Vorgehen der Regierung nachvollziehbar und richtig – aber wir können bei diesen Zahlen nicht weiter das halbe Land lahm legen !

Das ursprüngliche Motiv für alle Maßnahmen

„Vermeidung der Überlastung des Gesundheitswesens durch einen unkontrollierten Anstieg von Corona-Kranken, die medizinische Hilfe benötigen“(und das ist ja nur ein einstelliger Prozentsatz aller Infizierten)

ist aktuell jedenfalls alles andere als akut!

Was ich natürlich auch sehe, ist, dass wir in Deutschland – aus medizinischer Sicht - wesentlich besser durch diese Situation kommen, als viele unserer Nachbarländer.
Deshalb wird „unbeschwertes – grenzüberschreitendes - Reisen“ wohl noch einige Monate auf sich warten lassen. Aber warum ein Baumarkt öffnen darf und ein Biergarten nicht, erschließt sich mir nicht.

Kommen wir zur Börse:

Vor vier Wochen habe ich an dieser Stelle geschrieben „ich glaube nicht, dass der DAX jetzt in einer V-förmigen Bewegung weiter steigen wird – mir geht das fast etwas zu schnell“ - damals lagen wir bei 10.000 Punkten.

Am vergangenen Donnerstag (30.April) standen wir vorübergehend bei über 11.200 Punkten und damit knapp 35% höher als in der dunkelsten Zeit Mitte März, als der DAX die Marke von 8.200 Punkten testete.

Im Gegensatz zu unseren Politikern scheint die Börse die Zahlen so zu interpretieren, wie ich Sie auch sehe. Nämlich, dass wir das gröbste überstanden haben.

Dazu – und das ist das Wesen der Börse – gehören natürlich auch immer wieder Rückschläge (so wie aktuell heute – Stand 13:00 Uhr auf 10.500 Punkte), aber – im Gegensatz zu vor vier Wochen – sieht es aktuell aus meiner Sicht so aus, dass der Markt zwischen 10.000 und 11.000 Punkten eine Orientierung gefunden hat.

In vielen Stellungnahmen hört man „Corona ist die schlimmste Krise und größte Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg“ Momentan lese ich in der regionalen Presse viele Zeitzeugenberichte aus 1945, da sich das Kriegsende ja aktuell zum 75. mal jährt.

Ich war damals noch nicht auf der Welt – aber für mich steht fest:

Das war nicht mit Corona zu vergleichen und viel, viel schlimmer!

Ich gehe sogar noch weiter und sage: Ein solcher Vergleich ist eine Beleidigung für die Generation, die nach dem Krieg unser Land wieder aufgebaut hat!

In der nachstehenden Grafik habe ich einmal die Entwicklung des DAX (auf Basis der Monatsschlusskurse) seit dem 2. Weltkrieg skizziert. Der eingerahmte Kasten zeigt die letzten 20 Jahre

Es gibt kein besseres Argument, um die langfristige Überlegenheit von Aktien gegenüber den meisten anderen Anlageformen über einen längeren Zeitraum zu zeigen.

Und bevor wir zum „Tagesgeschäft“ kommen, möchte ich an dieser Stelle nochmal den aus meiner Sicht wichtigsten Grundsatz zu wiederholen.

„Es ist zwar ein schönes Gefühl, wenn man „unten kauft“ und „oben verkauft“, aber viel wichtiger ist es, für sich persönlich den richtigen Aktienanteil zu definieren und dann die Dinge laufen zu lassen, in der Gewissheit, dass dieser Teil des Vermögens stärkeren Schwankungen unterliegt als der Rest.“
(natürlich gehört da auch dazu, von Zeit zu Zeit die Strategie zu überprüfen – von „Zeit zu Zeit“ definiere ich aber nicht unbedingt als „mehrmals pro Jahr“)

Im April konnten wir dank der positiven Grundstimmung an den Börsen größtenteils zweistellige Gewinne einfahren, die aber bei weitem noch nicht die Verluste aus dem März kompensieren, aber den Blick auf den Depotauszug deutlich erträglicher gestalten.

Der Flex-Plus konnte mit einem Zuwachs von 4,3% ca. ein Drittel der Verluste aus dem März (-12%) aufholen.
Der Anleihemarkt ist noch nicht zur Normalität zurück gekehrt, aber es läuft in die richtige Richtung.
Bisher ist es hier nach Krisenphasen und Situationen der Unsicherheit (wie z.B. 2008, 2011 und 2018) immer so gewesen, dass der Fonds im Folgejahr die „Delle“ ausbügeln konnte – ich bin zuversichtlich, dass das auch dieses Mal der Fall sein wird.

Der Max-Global (+11,5% im April) ist bis jetzt von all unseren Fonds am besten durch die Krise gekommen. Auf Jahressicht liegt das Minus „nur“ noch im einstelligen Bereich. Das liegt in allererster Linie an der breiten Streuung, die dieser Fonds aufgrund seines Mischfonds-Charakters hat. Wir haben z.B. einen Teil des Fondsvermögens in Gold und Silber, sowie in Aktien, die von einem Anstieg der Edelmetallpreise profitieren, angelegt. Außerdem haben wir bereits im Januar eine Position im Pharmakonzern Gilead aufgebaut, die seitdem um ca. 20% gestiegen ist und aktuell die viertgrößte Position im Fonds ist. Gilead stellt das Mittel „Remdesivir“ her, das aktuell im Rennen um den ersten Impfstoff gegen Corona die Nase vorn zu haben scheint.

Der Max-Value konnte im April um 14% zulegen, aber auch hier haben wir noch einen weiten Weg vor uns.
Mit Ausnahme von SAP notieren die 10 größten Positionen allesamt am oder sogar unter dem Buchwert.
„Am Buchwert“ heisst bildlich: „Sie kaufen die Immobilie mit den Läden im Erdgeschoss zum Preis der Immobilie und bekommen die Geschäfte geschenkt.“
(Corona hin – Corona her – ich glaube, dass das in einer solchen Konstellation grundsätzlich und auf lange Sicht ein lohnendes Geschäft ist)

Die Kursentwicklung der Deutschen Bank in der letzten Woche hat gezeigt, wie schnell eine „ausgebombte“ Aktie dann auch mal 20% steigen kann, wenn die Nachrichten zwar schlecht, aber nicht so schlecht wie erwartet, ausfallen.

Trotzdem haben wir in der aktuellen Situation ein paar Absicherungslinien eingezogen, da wir für die nächsten Wochen nicht unbedingt mit einer Fortsetzung des steilen Aufwärtstrends im April rechnen.

Bei unseren Trendfolgemodellen ergibt sich ein differenziertes Bild:

Der S-Plus konnte im April um 21% zulegen, während der Max-Plus um -7% nachgab.
Die von mir favorisierte 50/50 Mischung beider Fonds weist damit ein Plus von 7% auf

Da der Max-Plus bis Ende März deutlich besser durch die Krise kam, hat er – trotz des schwachen April-Ergebnisses – seit dem 01.01.2020 trotzdem noch leicht die Nase vorne.
Auch wenn es mir schwer fällt, bei -27% von „vorne“ zu reden.

Wir hatten im April hier sehr oft die Situation, dass beide Modelle unterschiedliche Signale sendeten.
Der S-Plus (als „statisches Modell“) war überwiegend investiert, was sich in dem äußerst positiven Ergebnis widerspiegelt.

Beim Max-Plus (dem „lernenden“ Modell, in das die laufenden Erkenntnisse einfließen) wechselten sich Investitions- und Desinvestitionsphasen ab.

Solange die Volatilität (durchschnittliche tägliche Schwankungsbreite) im Markt hoch bleibt, müssen wir bei beiden Fonds mit weiter starken Schwankungen rechnen, die sich im weiteren Jahresverlauf in der Summe auf ein positives Ergebnis einpendeln sollten.

Letztendlich tragen beide Fonds das Handicap des 13. März im Rucksack – als der DAX um 12% abschmierte und beide Systeme nur um wenige Punkte am Abend vorher den Ausstieg verpassten. Ohne die an diesem Tag erzielten zweistelligen Verluste, wäre der Max-Plus seit Jahresanfang im Plus und der S-Plus nur leicht im roten Bereich.

Das hilft uns natürlich in der aktuellen Situation erst mal nicht weiter, aber die Rückkehr zur Normalität an den Börsen sorgt auch bei den mathematischen Systemen für ein besseres Umfeld als hektische – von Angst geprägte – Schwankungen.

Summa summarum glaube ich, dass eine Mischung aus unseren verschiedenen Fonds nach wie vor eine gute Grundlage für Investitionen darstellt.

Die Modelle „Torwart“, „Abwehr“, „Mittelfeld“ und „Angriff“ konnten im April zwischen 5% und 10% zulegen.
Damit sind die Verluste seit Jahresanfang zwar auch nur reduziert und nicht ausgebügelt – dafür brauchen wir ein Jahr wie 2009.

Ich sehe aber nach einer erfolgreichen „Eindämmung“ von Corona keinen Grund, warum das dieses Mal nicht auch so sein sollte.

Zum Abschluss noch ein (wichtiger) Punkt:

Als großen Gewinner der Corona-Krise sehe ich alles, was mit neuen Technologien wie z.B. Video-Konferenzen, Online-Marketing kurzum mit DIGITALISIERUNG zu tun hat.
Verlierer wird künftig u.a. der Reiseverkehrs-Sektor (Fluggesellschaften, Hotels) sein.

Natürlich kann nichts ein persönliches Gespräch ersetzen, aber wenn ich zwei Tage für eine Sitzung unterwegs bin – und das mehrmals im Jahr – wird es künftig so sein, dass ein Teil dieser Besprechungen auch in Form einer Telefon- bzw. Videokonferenz stattfinden wird, bei denen Reisekosten komplett entfallen und der zeitliche Aufwand nicht zwei Tage, sondern nur zwei Stunden beträgt.

Ich habe mich entschlossen, künftig auch den ein oder anderen Fonds, der gezielt ein interessantes Thema abbildet, mit auf unsere Watchlist zu nehmen. Ich habe mir in den vergangenen 20 Jahren hier ein sehr gutes Netzwerk von Kollegen aufgebaut, mit denen wir in ständigem Austausch stehen. Wir können auch mit unserer personellen Ausstattung nicht jedes Spezialgebiet besetzen – werden aber auch künftig nicht jedem Modetrend hinter her laufen.

Grundvoraussetzung für mich ist, dass mir die Kollegen einen ständigen Einblick in Ihre Fonds gewähren, und nicht erst – wie bei den meisten Anbietern – mit einer Verzögerung von mehreren Monaten Informationen verfügbar sind.

Und die verantwortlichen Manager müssen, wie das auch bei uns der Fall ist, signifikant mit eigenem Geld investiert sein und auch von der Einstellung „ticken“, wie wir das tun.

Die ersten beiden Fonds, die ich in diesem Rahmen vorstellen möchte, sind der

Digital Leaders Fonds(WKN: A2H7N2) mit dem Thema „Focus auf Firmen, die von der zunehmenden Digitalisierung profitieren“ sowie der

Perspektive OVID Equity Fonds (WKN: A2ATBG)
Der Fonds investiert weltweit in Unternehmen, die vom Wachstum in nachhaltige Zukunftslösungen profitieren.
Die Anlagethemen orientieren sich an den Nachhaltigkeitszielen der UN und basieren auf starken sozialen, ökologischen und technologischen Impulsen.

Beide Fonds werden jeweils von eigentümergeführten Fondsboutiquen gesteuert und erfüllen die eingangs von mir beschriebenen Kriterien.

Wir können beim Erwerb dieser Fonds ebenfalls einen Rabatt in Höhe von 80% auf das übliche Agio gewähren – d.h. die Kosten liegen auch dort bei 1% anstatt 5%.

Beide Fonds sind verhältnismäßig gut durch das Krisen-Szenario der vergangenen Monate gekommen und liegen auf Sicht der vergangenen 12 Monate sogar leicht über dem Strich, während wir mit dem Max-Global hier noch knapp 5% im Minus liegen.

Sobald es die Rahmenbedingungen zulassen, planen wir eine größere Informationsveranstaltung, bei der auch die verantwortlichen Kollegen präsent sein werden.

Ansonsten gilt nach wie vor:

Mit einem „gestückelten“ Einstieg machen Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auf Sicht der nächsten 3-5 Jahre nichts falsch.

Und die beiden o.g. Fonds sind für eine Ergänzung bzw. Beimischung der bisherigen Depotstruktur durchaus sinnvoll.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie weiterhin gut durch diese turbulenten Zeiten

Viele Grüße

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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