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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 18.09.2020)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 18.09.2020)

Fondspreise vom 18.09.2020
MB Fund Max Value 124,34 (–0,31%)
MB Fund Max Global 84,51 (+0,07%)
MB Fund Flex Plus 58,11 (+0,55%)
MB Fund S Plus 109,57 (–0,45%)
MB Fund Max Plus 59,99 (–0,12%)

Aktuelles

02.06.2020 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

der Monat Mai liegt hinter uns und schaut man sich das Börsengeschehen an, könnte man zu dem Schluss „Langsam geht alles wieder zur Tagesordnung über“ kommen.

Mit einem Stand von 11.600 Punkten (per Ultimo Mai) hat der DAX mehr als die Hälfte seiner Verluste, die den Index im März teilweise bis auf 8.200 Punkte absacken ließen, aufgeholt.
Aktuell (Dienstag, 02.Juni 2020 – 12:30 Uhr) liegen wir sogar über der Marke von 12.000 Punkten.

Viele Experten, mit denen ich in diesen Tagen spreche, sehen diese Entwicklung skeptisch und rechnen damit, dass es auch durchaus noch einmal zu einem Rückschlag kommen kann.

Dem Hauptargument der Skeptiker, dass die Wirtschaftsdaten für das 2. Quartal „grottenschlecht“ ausfallen werden, kann definitiv nicht widersprochen werden.
Doch an der Börse werden nicht die Wirtschaftszahlen des 2. Quartals 2020 gehandelt, sondern das, was danach kommt.

Und die Fragen „Wie sieht die Welt nach Corona aus?“ und vor allem „WANN beginnt diese Zeitrechnung?“ sind alles andere als leicht zu beantworten.

Für den Kreis Limburg-Weilburg (mit aktuell fünf infizierten Personen), Hessen (ca. 500 Infizierte) und Deutschland (knapp 10.000 Infizierte) kann man sicherlich sagen, „das Gröbste“ ist überstanden.

Aber wir leben nach wie vor in einer globalisierten Welt.

Die europäischen „Patienten“ Italien, Frankreich und Spanien sind auf dem Wege der Besserung, aber die wirtschaftlichen Folgen zu berechnen, traut sich da noch keiner.
Für die USA und UK gilt das gleiche.

Und in bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Brasilien und auch Russland infizieren sich aktuell genauso viele Leute an einem Tag, wie bei uns noch insgesamt als erkrankt in der Statistik geführt werden. Dort sieht es alles andere als „entspannt“ aus.

Bevor wir in die Zukunft schauen, ein aktueller Blick auf die Entwicklung unserer Fonds:
(im Bild sehen Sie eine Grafik der letzten 12 Monate)

Quelle: fondsweb.de

In Zahlen sieht das wie folgt aus:

Max-Global: + 0,73 % Flex-Plus: - 6,21 % S-Plus: - 15,66 % Max-Value: - 18,25 %

Der Max-Plus ist ja erst seit dem 01.09.2019 am Start und wir haben dort zum Vergleich noch keinen kompletten Jahreszeitraum (dazu später mehr)

Am besten durch die Krise gekommen ist bisher der Max-Global, der aktuell auf 12-Monats-Sicht sogar ein positives Ergebnis aufweist.

Das liegt in erster Linie an der Ausrichtung als flexibler Mischfonds, die neben Aktien auch Anleihen und einen Teilbetrag an Edelmetallen (Gold, Silber) in Form von Zertifikaten beinhaltet.

Insbesondere die positive Entwicklung des Goldpreises + 30% auf Sicht der letzten 12 Monate und ein „glückliches Händchen“ bei der Auswahl der fünf TOP-Aktienpositionen, sorgten für die in diesem Umfeld sehr zufriedenstellende Entwicklung.

Neben der Holding von Warren Buffet (Berkshire) setzen wir dort mit Encavis (Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen), Novo Nordisk (Herstellung von Insulin), Naspers (größter afrikanischer Internetkonzern) und Nestle (Lebensmittel) auf einen breiten Mix von guten Firmen, deren Geschäftsmodell weitgehend unabhängig von Corona ist.

Aufgrund der Unsicherheit rund um den Bereich „Profisport“ haben wir unser Engagement bei Borussia Dortmund etwas zurück gefahren und einen Teil der Position mit hohen Gewinnen realisiert.

Außerdem halten wir auch eine Position in Höhe von gut 5% im „Perspektive OVID Equity“ – einem Aktienfonds, der bei seinen Investitionen den Fokus auf „Nachhaltigkeit“ legt.

Außerdem trugen viele kleinere positive „Deals“ (u.a. mit Gilead, Sixt, Exasol, sowie mit einer Encavis-Wandelanleihe) zum positiven Ergebnis bei.

Beim Flex-Plus ist in den vergangenen zwei Monaten die Tendenz ebenfalls wieder nach oben gerichtet (+1,24% im Mai, nach + 4,39% im April), wenngleich am Rentenmarkt längst nicht alles wieder beim Alten ist. Nach wie vor herrscht auch hier große Unsicherheit, ob viele Firmen unbeschadet durch die Krise kommen.

Im Gegensatz zu Aktien entscheidet aber bei einer Anleihe nicht die Frage „wie gut kommt ein Unternehmen durch die Krise?“, sondern „ob das Unternehmen durch die Krise kommt?

Und hier bin ich bei unseren Investments im Flex-Plus sehr zuversichtlich, dass es 78-79 von den insgesamt 80 verschiedenen Investments schaffen werden.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Flex-Plus spätestens Ende des kommenden Jahres die Verluste aus dem ersten Quartal 2020 komplett „ausgebügelt“ haben wird.

Der Blick in die Historie zeigt, dass uns diese Aufgabe auch in den Jahren 2009, 2012 und 2019 gelungen ist.

Im Max-Value ging die positive Tendenz im Mai in abgeschwächter Form weiter, wenngleich wir hier noch einen weiten Weg haben, um die Einschläge zu Beginn der Corona-Krise seit Ende Februar zu kompensieren.

Ich habe vor acht Wochen an dieser Stelle geschrieben, dass wir nicht mit einer V-förmigen Erholung an den Märkten rechnen. Aber genau das ist bis jetzt eingetreten.

Ich kenne fast keinen Marktteilnehmer, der momentan nicht sagt „das geht mir alles zu schnell“ bzw. die Meinung vertritt „da wird auch noch mal eine Korrektur kommen“.

Auf der anderen Seite steht natürlich das Argument: „Die Kollateralschäden, die die Wirtschaft durch Corona erleidet (und noch erleiden wird) sind bekannt und alles was bekannt ist, ist in den aktuellen Kursen eingepreist.“

Was in der aktuellen Situation unbestritten ist:
Es herrscht eine nach wie vor hohe Nervosität am Markt, was sich auch in einer erhöhten Schwankungsbreite (im Fachjargon „Volatilität“) niederschlägt.

Die Kennzahl „V-DAX“ bemisst, mit welcher möglichen Schwankungsbreite die Börsianer auf Sicht der nächsten 30 Tage rechnen (sowohl nach oben, als auch nach unten)

Quelle: finanzen.net

Mit einem Wert von 30 liegt der V-DAX grob gerechnet doppelt so hoch, wie im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre.

Wenn man der Meinung ist, dass das Kursniveau im Moment zu hoch ist, kann man sich über zwei Varianten absichern.

a) Kauf von Puts (Verkaufsoptionen) – das ist aktuell durch die hohe Volatilität doppelt so teuer, wie in normalen Zeiten.

b) Die interessantere Variante in einem solchen Umfeld ist es, eine Absicherung über „Stillhalterpositionen“ (Verkauf von gedeckten Call-Optionen) vorzunehmen, da man durch die hohe Volatilität sehr attraktive Prämien einnimmt. Damit ist man in Höhe der Prämien abgesichert. Allerdings partizipiert man ab einem gewissen Anstieg nicht mehr zu 100% an der Marktentwicklung.

Die Variante b) haben wir immer wieder in Phasen größerer Unsicherheit (und gleichzeitig hoher Volatilität) im Max-Value genutzt, so auch in der aktuellen Situation.

Der Fonds hat die ersten 35% der Erholung vom Tief 1:1 mitgenommen, bei Kursen um die 11.900 Punkte sind wir aktuell komfortabel abgesichert und können einen möglichen Rücksetzer im DAX Richtung 11.000 Punkte relativ schmerzfrei überstehen.

Die Kehrseite der Medaille bedeutet allerdings, dass ein weiterer Anstieg im zuletzt gesehenen Tempo über 12.000 oder sogar 12.500 Punkte hinaus, sich zumindest kurzfristig nicht mehr 1:1 im Fondspreis niederschlägt.

Insofern stehen wir beim Max-Value aktuell mit einem Fuss auf der Bremse, halten das aber nach unserer Einschätzung momentan für vertretbar.

Auf der anderen Seite gilt die alte Regel „Der Markt hat immer Recht“ und wir sind hier täglich am Ball, um ggf. Absicherungslinien nach oben nachzuziehen, sollte es erforderlich sein.

Neben der Grundeinschätzung der Marktentwicklung versuchen wir natürlich auch durch eine entsprechende Gewichtung verschiedener Einzeltitel unserer zweiten originären Aufgabe nachzukommen (die „richtigen“ Aktien herauszufiltern).

Kommen wir zu den beiden „Trendfolgemodellen“ S-Plus und Max-Plus

Beide Modelle wurden im März von der Situation „kalt erwischt“, dass es einen Absturz in dieser Größenordnung innerhalb von drei Wochen in der über 30-jährigen Historie des DAX noch nie gegeben hatte.

Schaut man sich die (theoretische) Auswertung der vergangenen 30 Jahre und dazu dann die Entwicklung seit dem 01.09.2019 (dem Start des Max-Plus an), könnten Kritiker geneigt sein zu sagen: „Anspruch und Wirklichkeit driften auseinander“.

Quelle: fondsweb.de

Aber ich möchte an dieser Stelle auch ganz deutlich sagen: „Ich bin nach wie vor von einem langfristigen Mehrwert dieser beiden Strategien überzeugt.“ Und das sage ich nicht nur, weil ich auch der größte Einzelinvestor in beiden Strategien bin.

Ich erkläre auch warum:

Beide Systeme hatten auch in der Vergangenheit immer wieder einmal Schwächephasen durchzustehen (der Max-Plus zeigt in der Rückrechnung z.B. für das Jahr 1996 einen Verlust von 29%).

Letztendlich hat im bisherigen Jahresverlauf die Entwicklung bzw. Positionierung beider Fonds an einem einzigen Tag - dem 12. März - das komplette Ergebnis auf den Kopf gestellt. An diesem Tag verlor der DAX 12% und am Abend zuvor verfehlten wir nur um wenige DAX-Punkte ein Verkaufssignal.

So büßte der S-Plus (bedingt durch den gehebelten Investitionsgrad) an einem einzigen Tag 23% und der Max-Plus 16% ein. Für „hätt ich“ und „wenn ich“ können wir uns nichts kaufen, aber ein Verkaufssignal hätte dazu geführt, dass der S-Plus an diesem Tag nichts verloren hätte und der Max-Plus hätte an diesem Tag anstatt 16% Verlust, 16% Gewinn gemacht.
In diesem Fall wären beide Fonds per heute wieder auf dem „Vor-Corona-Stand“ und würden mit Abstand die entsprechenden Ranglisten anführen. So dauert es noch eine Weile – aber gerade die Entwicklung der letzten Tage geben hier Anlass zu Optimismus.

Grundsätzlich gilt: Auch diese Strategien brauchen wenigstens drei Jahre um Turbulenzen auszugleichen.
Aus dieser (und auch meiner) Sicht – werden wir spätestens im Jahr 2022 auch hier positive Vorzeichen sehen.

Alle Modelle konnten auch im Mai zulegen und die im ersten Quartal verzeichneten Verluste weiter verringern.

Bleibt die Frage:

Wie verhält man sich in der aktuellen Situation?

Grundlage meiner Überlegung ist, dass wir in den kommenden Jahren dauerhaft niedrige bzw. Null-Zinsen haben werden. Es gibt immer wieder Stimmen, die sagen „Wir werden eine riesige Inflationswelle erleben“, die ist aber auch 2009 nach den zahlreichen Rettungspaketen für diverse Banken ausgeblieben – auch wenn wir da jetzt über ganz andere Dimensionen reden.

Aus diesem Grund glaube ich, dass der Aktienmarkt grundsätzlich auch nach „Corona“ ein gutes Umfeld vorfindet.

Sicherlich werden sich einige Gewohnheiten ändern – es wird weniger gereist, es werden auch künftig viele Konferenzen online stattfinden und die „Home-Office-Arbeitsplätze“ werden zunehmen.

Aber es gibt auch Dinge die sich nicht ändern werden – die Leute müssen sich ernähren, Medizinprodukte werden gebraucht, die Alterspyramide wird zu einer zunehmenden Nachfrage nach Pflegedienstleistungen und altersgerechten Immobilien sorgen, und nicht zuletzt wird die Stromnachfrage aufgrund der wachsenden E-Mobilität deutlich ansteigen.

Kurzum: Es werden auch künftig viele Chancen da sein, als Aktionär von einem gut geführten Unternehmen in einer Zukunftsbranche zu profitieren. Es werden neue Unternehmen auf den Markt kommen, etablierte Unternehmen werden sich anpassen und es werden Unternehmen vom Kurszettel verschwinden – das war aber in den letzten 50 Jahren eigentlich immer so.

Und es ist auch nichts Neues, wenn ich sage, dass Streuung eine wichtige Regel bei der Anlage ist.

Hier ist das Prinzip eines „Fonds“, der das Investment auf 80-100 verschieden Papiere verteilt, schon mal ein guter Anfang.
Wenn man dann noch auf verschiedene Fonds „streut“, die in unterschiedliche Bereiche und nach unterschiedlichen Strategien investieren, ist das dann ein guter zweiter Schritt.

Und der dritte Schritt – insbesondere in der aktuellen Situation – sollte lauten: Nicht das ganze Pulver auf einmal verschießen!

Viele haben in den Monaten März/April mutig nachgekauft, was sich aktuell auch ausgezahlt hat. Bei vielen steckt aber auch die zweite oder dritte Patrone jetzt noch im Gewehr, weil – wie bereits eingangs erwähnt – in vielen Fällen die Meinung vorherrscht:
„Wir warten nochmal darauf, dass es ein bißchen runter geht.“

Hier werde ich in den kommenden Tagen mit den betreffenden Anlegern das Gespräch suchen und mein Lösungsvorschlag sieht hier aus, den potentiellen Anlagebetrag in Form eines Sparplans in den kommenden 10 Monaten zu investieren.

Überhaupt ist eine regelmäßige Einzahlung in unsere (oder auch andere) Fondsprodukte die Empfehlung schlechthin, die man einem Anleger in der heutigen Zeit geben kann.

Anfangen und geduldig sein – diese beiden Eigenschaften waren selten so wertvoll wie in diesen Zeiten.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie weiter gut durch diese nicht einfache Zeit.

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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