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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 23.11.2020)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 23.11.2020)

Fondspreise vom 23.11.2020
MB Fund Max Value 127,62 (+0,48%)
MB Fund Max Global 89,41 (+0,42%)
MB Fund Flex Plus 59,36 (+0,08%)
MB Fund S Plus 96,81 (+0,62%)
MB Fund Max Plus 61,58 (+0,52%)

Aktuelles

02.11.2020 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

eine der ältesten Börsenregeln lautet: „Sell in May and go away“.
Gerne wird auch der Zusatz verwendet „but remember, to come back in September“.

Auf Deutsch: „Verkaufe alles Anfang Mai und steige dann Ende September wieder in den Markt ein“.

Abgesehen von steuerlichen Nachteilen beim blinden Befolgen dieser Regel, zeigt ein Blick auf die langfristigen Ergebnisse doch ein sehr erstaunliches Ergebnis.

Wer seit dem Jahr 2000 immer nur im Zeitraum von Oktober-April investiert gewesen wäre, hätte sein Kapital vervierfacht.
während derjenige, der nur von Mai-September jedes Jahr „dabei war“, aktuell einen Verlust von etwas mehr als 50% verzeichnen würde.

Das in diesem Jahr 2020 alles anders ist, zeigt der Blick auf die aktuellen Zahlen:

Von Oktober 2019 – April 2020 (eigentlich die positive Jahreszeit) verzeichnete der DAX ein Minus von 13%.
Von Mai 2020 – September 2020 dagegen ein Plus von 17%.
Und im Oktober 2020 (statistisch dann eigentlich wieder der richtige Einstiegszeitpunkt) blicken wir auf eine Minus von 9% beim DAX zurück.

"Sell in May and go away" - "but remember to come back in September"

Der "DAX" - Im Sommer müde, ansonsten hellwach (außer 2020)

Was will ich damit sagen:

1. „Timing“ an der Börse ist sehr, sehr schwierig.

2. „Verkaufen und billiger zurück kaufen, kann mal funktionieren – ist aber dann Glück“ – Wer das Glück sucht, sollte lieber Lotto spielen.

3. „Das größte Risiko an der Börse ist nicht dabei zu sein, wenn es nach oben geht.“

Natürlich gibt es auch das Risiko, Kursverluste zu erleiden – wer Wirecard-Aktien hatte, kann ein Lied davon singen.
Da ist das Geld dann auch tatsächlich fort – und zwar auf Nimmer-Wiedersehen.

Aber breit gestreute Depots – und nichts anderes sind Fonds – haben sich in der Vergangenheit immer wieder erholt und so wird es auch in der aktuellen Krise sein.

Kommen wir zur aktuellen Wertentwicklung unserer Fonds:

Trotz der tendenziell negativen Marktstimmung im Oktober, war das der erste Monat in diesem Jahr, wo ich sagen kann – ich bin RELATIV zufrieden. Ein kleiner Schritt nach vorne, dem weitere folgen sollten.

Dies gilt insbesondere für den Flex-Plus, der im Oktober um weitere 0,64% zulegen konnte.
Nach einem Einbruch von – in der Spitze 16% - im März, haben wir damit über 10% (ca. 2/3) wieder aufgeholt.

Ein Blick in die Historie zeigt, dass der Flex-Plus seit Auflage im Jahr 2005 noch nie in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren zusammengerechnet ein negatives Ergebnis erzielt hat.

Den „Negativ-Jahren“ 2008, 2011 und 2018 folgten in 2009, 2012 und 2019 jeweils positive Jahre, die die Verluste mehr als ausbügelten.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das auch rückblickend für die Jahre 2020 und 2021 werden sagen können.
Das bedeutet im Umkehrschluss:
Ein angestrebter Zuwachs von ca. 1% pro Quartal.
Und damit wäre der Flex-Plus eine sehr attraktive Alternative zu negativ verzinsten Kontoguthaben.
Nicht für alles – aber für den Teil, der vielleicht die nächsten 12-18 Monate nicht gebraucht wird.

Immer voraus gesetzt: „Trotz Corona geht die Welt nicht unter.“

Der Max- Global verzeichnete im Oktober ein Minus von 2,12%.

Wir fahren den Max-Global aktuell mit einer Aktienquote von knapp 70% - in Form einer sehr breiten Streuung auf insgesamt 54 Aktien.
Nachstehend die größten Positionen.
Auf Platz 11 mit Gilead Science übrigens eine der Firmen, die an einem Corona-Impfstoff arbeiten.

Der Max-Value verzeichnete im Oktober ein Minus von 5,87% - konnte damit aber etwas Boden gegenüber dem DAX gut machen, der 9,44% einbüsste.

Natürlich ist das Bild auf Sicht der letzten 4 Jahre hier alles andere als erfreulich, aber dafür gibt es handfeste Gründe, die ich an dieser Stelle auch schon öfters erläutert habe.

Wir befinden uns aktuell in einer ähnlichen Situation wie 1999/2000 – die meisten Investoren „schreien“ nach Technologie und sogenannte „Substanztitel“ sind völlig aus dem Blickfeld der Investoren verschwunden

Und der „Neue Markt“ des Jahres 2020 heisst „Krypto“ allen voran Bitcoin.

Ich bin auf eine sehr interessante Grafik gestossen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte und die vieles erklärt:
Es handelt sich hierbei um eine Auswertung der vergangenen 30 Jahre die zeigt, wie sich „Value-Titel“ (die von uns bevorzugten Substanztitel) im Verhältnis zu „Growth-Titeln“ (Wachstumswerten – also alles, was mit „Online“ und „Internet“ zu tun hat) entwickelt haben.

Wenn der dunkelblaue Balken nach oben zeigt, läuft Growth besser als Value.
Wie man unschwer erkennen kann, war 2000-2006 die Zeit der Value-Aktien.
In dieser Phase (in den ersten 6 Jahren seines Bestehens) hat der Max-Value auch deutlich besser (bis zu 30%) abgeschnitten, als der DAX.
Aktuell (im Jahr 2020) steht „Value“ bei den Anlegern auf der Beliebtheitsskala auf dem gleichen Niveau, wie bei mir Professor Karl Lauterbach.

Diese Grafik bezieht sich zwar auf den MSCI (und damit den „Weltaktien-Index“), aber man kann das fast 1:1 in den DAX transportieren.

Ein Index – wie der MSCI, S+P 500 oder der DAX - besteht aus „Value“ und aus „Growth“-Aktien, sodass der Vergleich immer dann – wenn beide Sektoren derart gravierend wie zur Zeit auseinanderlaufen – etwas hinkt.

Das soll keine Ausrede sein und hilft uns aktuell auch nicht weiter – ABER:

Hier werden sich die Zeiten – wie vor 20 Jahren – auch wieder ändern.
Ob das dieses Jahr, nächstes Jahr oder erst im Jahr 2022 der Fall sein wird, weiß keiner.

Ich fühle mich jedenfalls mit einer Daimler oder BMW-Aktie wesentlich wohler, als mit einer „Delivery Hero“, die noch nie in der Unternehmensgeschichte einen Cent Gewinn gemacht hat!

Und allen, die mir von Ihren tollen Bitcoin-Systemen vorschwärmen, kann ich nur raten: Lasst Euch auch mal ein paar Gewinne auszahlen.

Und googelt mal „Neuer Markt“…. Die meisten sind zu jung, und haben dieses Blutbad vor 20 Jahren nicht real miterlebt…

Hätten wir den Max-Value nicht im Jahr 2000, sondern im Jahr 1995 aufgelegt: Wir hätten vor 20 Jahren genau die gleichen Diskussionen geführt wie heute:
Wir wären mit unseren „altmodischen“ Aktien 1998 und 1999 gnadenlos „der Musik hinterher gelaufen“, weil der komplette Anstieg des DAX in diesen Jahren nur dem Technologiesektor mit Dt. Telekom, SAP und Mannesmann zu verdanken war, allesamt Aktien, die damals durch sämtliche Raster bei uns durchgefallen wären.

Heute dagegen ist die Deutsche Telekom mittlerweile ein „klassischer“ Value Titel – u.a. weil die Aktie keine 100 Euro, sondern nur noch 13,50 Euro kostet.
Und deshalb, nicht zuletzt auch wegen einer attraktiven und stabilen Dividende, belegt die Telekom Aktie seit einigen Jahren eine Spitzenposition im Max-Value.

Kommen wir zu den Ampel-Modellen S-Plus und Max-Plus:

Nach den sehr enttäuschenden Sommermonaten gab es im Oktober zumindest beim Max-Plus die lang ersehnte positive Reaktion.
Mit einem Zuwachs von 13,02% konnte der Fonds im vergangenen Monat endlich einmal sein Potential unter Beweis stellen und erzielte das beste Monatsergebnis seit Auflage.

Insbesondere in der Abwärtsbewegung in den letzten zwei Oktoberwochen, sorgte die „rote“ Ampel für deutliche Kursgewinne.

Beim S-Plus konnten wir in dieser Phase deutliche Verluste vermeiden, aber auf Monatssicht weist der S-Plus mit -5,50% ein negatives Ergebnis aus.

Ich kann an dieser Stelle immer wieder nur darauf hinweisen, möglichst beide Fonds bei der Anlagestrategie zu berücksichtigen.

Eine 50/50 Kombination beider Strategien, hat im Oktober zu einem Ergebnis von +7,5% geführt (bei einem Markt, der 9% im Minus war).

Natürlich sehen die Jahresergebnisse beider Fonds bis jetzt sehr enttäuschend aus, aber – wie in meinen Anmerkungen ganz zu Beginn erläutert – „dieses Jahr ist alles andere als einfach“.
Und die Entwicklung im Oktober gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Max-Plus sich auf die „Corona“-Situation jetzt besser eingestellt hat.

Grundsätzlich sollte man aber beiden Systemen – wie auch jeder anderen Aktienanlage mindestens fünf Jahre Zeit geben.

Dank der positiven Entwicklung beim Flex-Plus und beim Max-Plus haben sich auch die Kombinationsmodelle (Torwart, Abwehr, Mittelfeld und Angriff) im Oktober sehr gut gehalten.
Allerdings sind auch hier die Jahresergebnisse immer noch tiefrot.

Aber auch hier gilt das gleiche wie beim Flex-Plus – auf schwache Jahre folgten in der Vergangenheit immer positive Jahre.

Morgen stehen die Präsidentschaftswahlen in den USA ins Haus.

Ich wurde letzte Woche gefragt, wie sich die Börse nach den Wahlen entwickelt.

Es gibt drei Möglichkeiten:

a) Der Markt steigt
b) Der Markt fällt
c) Der Markt bewegt sich seitwärts

Warum?

Politische Börsen haben kurze Beine – von daher ist die Entwicklung nach der Wahl relativ uninteressant – und wer glaubt hier aus den Entwicklungen Kapital zu schlagen, dem wünsche ich viel Glück beim „Würfeln“

Hier die Entwicklung des DAX vor und nach der letzten Wahl (die fand am 08.11.2016 statt)

31.10.2016 - 10.665,01
01.11.2016 - 10.526,16
02.11.2016 - 10.370,93
03.11.2016 - 10.325,88
04.11.2016 - 10.259,13
07.11.2016 - 10.456,95
08.11.2016 - 10.482,32
09.11.2016 - 10.646,01
10.11.2016 - 10.630,12
11.11.2016 - 10.667,95
14.11.2016 - 10.693,69

Unsere Ampelsysteme haben den heutigen positiven Tag im DAX mit einer „Investitionsphase“ (grünen Ampel) mitgenommen und der S-Plus wird morgen um ca. 4% und der Max-Plus um ca. 3% zulegen. Allerdings sind heute abend beide Ampeln auf „rot“ gesprungen. Ob das dann der richtige „Riecher“ für die Wahl war, wissen wir dann morgen bzw. übermorgen.

Viel, viel wichtiger ist es allerdings nicht täglich wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren, sondern das Geschehen mit Geduld und Weitsicht zu verfolgen.

Regelmäßige Einzahlungen (in welchen Fonds auch immer) sind das ideale Instrument für Anleger mit mittel- und langfristigem Anlagehorizont.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch den November !

Mit freundlichen Grüßen

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbHy
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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