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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 05.05.2021)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 05.05.2021)

Fondspreise vom 05.05.2021
MB Fund Max Value 151,83 (–1,85%)
MB Fund Max Global 103,48 (–0,82%)
MB Fund Flex Plus 62,22 (–0,03%)
MB Fund S Plus 95,02 (–4,63%)
MB Fund Max Plus 55,42 (+3,51%)

Aktuelles

03.02.2021 Neues vom Fondsmanagement



Liebe Mit-Investoren,

der erste Monat des Jahres 2021 liegt hinter uns.

Der Start ins neue Jahre verlief durchwachsen.

Nachdem der DAX am 8. Januar mit 14.059 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht hatte, gab er in der letzten Januarwoche die Gewinne komplett ab und beendete den Monat mit einem Minus von knapp 2%.

Bei unseren Fonds ergibt sich ebenfalls ein durchwachsenes Bild.

Der Max-Global konnte seine hervorragende Entwicklung des Jahres 2020 fortsetzen und den Monat mit + 5% abschließen und erreichte im Monatsverlauf erstmals die Kurs-Marke von 100 ¤

Der Max-Value konnte mit + 1,3% ebenfalls ein positives Ergebnis erzielen. Die bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 zu erkennende Renaissance der Value-Aktien scheint sich auch in 2021 fortzusetzen.

Der Flex-Plus weist mit + 1,17% ein hervorragendes Ergebnis aus. Damit haben wir nach einem Monat fast die Hälfte des Minimalzieles für 2021 erreicht, das lautet: „Ausbügeln des negativen Ergebnisses aus 2020“ (-2,60%).

Bei den beiden computerbasierten Fonds S-Plus (-5,3%) und Max-Plus (-6,8%) ist es wie bei den Corona-Zahlen. Es wird und wird (noch) nicht besser.
Hier verlief der Januar zunächst ruhig und positiv – in der letzten Januar-Woche führten aber steigende Schwankungen im Markt zu drei Systemwechseln innerhalb von drei Tagen.

Ich habe in den vergangenen Monaten ja immer wieder die Problematik der computerbasierten Systeme in der der aktuellen Marktsituation versucht zu erklären.
Es gilt unverändert:

Alle (inclusive mir), die dort investiert sind, brauchen Zeit (Geduld), Nerven (um die Kursschwankungen auszuhalten) und auch ein bißchen Glück – dann werden wir mit diesen Instrumenten in den kommenden Jahren auch Spass (Gewinne) haben.

So ein Pech wie im vergangenen Jahr, als wir an zwei Tagen

- einmal bei einer grünen Ampel einen DAX-Verlust von 12% „einfingen“ (und am Tag vorher das Ausstiegssignal nur um 5 Punkte verfehlt hatten)
- einmal bei einer roten Ampel völlig überraschend der Durchbruch des Corona-Impfstoffes verkündet wurde und der DAX mit einem Gewinn von 6% den Tag beendete.

werden wir auf Dauer nicht haben.

Diese beiden Tage hätten bei umgekehrten Vorzeichen am Jahresende beim S-Plus zu einem um 34% besseren Ergebnis und beim Max-Plus sogar zu einem um knapp 50% besseren Ergebnis geführt. Ein Blick auf die langfristige Historie der beiden Systeme zeigt recht deutlich, was für ein außergewöhnliches (negatives) Jahr hier hinter uns liegt.
Aber – auch wenn ich mich wiederhole – ein Jahr kann hier kein Maßstab sein. Drei, besser fünf Jahre, sind hier der Horizont, den man haben muss.

Unsere Modelle (Torwart, Abwehr, Mittelfeld und Angriff) haben aufgrund der herausragenden Entwicklung des Max-Global und des Flex-Plus den Januar allesamt mit positiven Ergebnissen zwischen +1,0% (Torwart) und + 0,2% (Angriff) abgeschlossen.

Das beherrschende Thema an der Börse in den vergangenen Tagen war der „Kampf der Kleinanleger gegen Hedgefonds“, der sich an einer Aktie namens „Gamestop“ (eine Einzelhandelskette in den USA, die überwiegend auf stationärem Weg Computerspiele vertreibt) entlud.

Ein kurzer Exkurs für alle, die es interessiert (ansonsten bitte unten bei „Mein Fazit“ weiterlesen:

Das führte zu heftigen Schwankungen in dieser ansonsten unbeachteten Aktie. Einige Hedgefonds hatten diese Aktie aufgrund des „altmodischen Geschäftsmodells“ leer verkauft. Dabei verkauft man Aktien, die man nicht hat, um sie später billiger zurück zu kaufen. Im Gegensatz zum Kauf einer Aktie (bei dem ich nur 100% meines Einsatzes verlieren kann) besteht bei dem Modell des „Leerverkaufs“ ein unbegrenztes Verlustrisiko, da die Gefahr besteht, dass ich die leer verkauften Aktien liefern und mich dann zu horrend gestiegenen Kursen eindecken muss.

Genau das ist in diesem Fall passiert. Kleinanleger, die mittlerweile über entsprechende Internetforen vernetzt sind, haben sich abgesprochen und mit gezielten Käufen den Kurs dieser – bis dato – völlig unbeachteten Aktie, die irgendwo im Bereich von 20 US-Dollar herum dümpelte, in die Höhe getrieben.
Einige Hedgefonds mussten sich zwangseindecken und durch diese „Zwangskäufe“ ging die Party dann richtig los und der Kurs „jazzte“ tagelang zwischen 200 und 400 Dollar hin und her.

Mein Kollege Volker Schilling (Vorstand der Greiff AG) hat das Thema in seiner Kolumne sehr anschaulich dargestellt

https://www.fundresearch.de/kolumne/greiffbar-investments-zum-anfassen-nr.88.php

Sein Fazit (das ich zu 100% teile): „Ich weiß nicht wie lange das noch weiter geht, aber ich kann genau sagen, wie es enden wird. Den Letzten beißen die Hunde.“

…und ich kann ergänzen: In zwei Wochen oder zwei Monaten wird diese Aktie bei 20 Dollar das gleiche Schattendasein führen, wie vorher.
Und es wird jede Menge Kleinanleger geben, die sich mit Käufen zu Kursen zwischen 200 und 400 Dollar „die Finger verbrannt haben“

Mein Fazit: Ich kann jedem nur dringend raten, sich solche Spielchen von der Seitenlinie aus anzuschauen. Das hat mit Sparen oder investieren nichts zu tun, sondern ist reine „Zockerei“.

Unsere Aufgabe ist es allerdings solche Trends aus zwei Gründen zu beobachten:

1. Kann es jederzeit ein zweites „Gamestop“ geben?

Die Kernfrage lautet: Gerät die nächste – von Hedgefonds leer verkaufte - Aktie ins Visier einer konzertierten Aktion von Kleinanlegern?
Wenn man sich in den einschlägigen offiziell zugänglichen Listen anschaut, welche Aktien z.B. in Europa momentan dafür in Frage kommen, finden sich auf diesem Zettel einige Aktien, die wir auch in unseren Fonds halten. (z.B. Encavis, Elring Klinger, Kali & Salz, Ontex oder Freenet)

Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn eine Herde Verrückter den Kurs der Encavis-Aktie von derzeit 22 Euro (wir haben vor 2-3 Jahren bei 6-7 Euro gekauft) auf über 100 Euro treiben würde. Das würde im Max-Value und Max-Global zu signifikanten Kursgewinnen führen.
Aber eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche:
Wenn das passiert, sind wir hellwach und werden uns dann von dieser lieb gewonnen Aktie trennen.
Der alte Spruch von Michael Douglas alias Gordon Gecko im Film „Wall Street“ – „Gier ist gut“ zählt definitiv nicht zu meinem Leitmotiv.

2. Nicht zu unterschätzen sind Turbulenzen, die durch Turbulenzen entstehen.

Wenn größere Hedgefonds durch solche unkontrollierten Bewegungen in Schwierigkeiten geraten sind diese u.U. gezwungen, sich von anderen Papieren zu trennen.
Ich gehöre zu den letzten die Mitleid mit Hedgefonds haben, aber das kann zu Belastungen des Gesamtmarkts, bis hin zur Gefährdung der Stabilität unseres Finanzsystems führen.

Aber im Grunde müssen Sie sich mit solchen Überlegungen nicht plagen, denn:

Der langfristige Vermögensaufbau mit Fonds darf sich auf keinem Fall an solchen kurzfristigen Schlagzeilen orientieren.

Mit einer Aufteilung im Rahmen unserer verschiedenen Modell „Torwart/Abwehr/Mittelfeld/Angriff“ sind Sie gut aufgestellt und wir versuchen in unserer Funktion als Berater bzw. Manager der Fonds Risiken zu begrenzen.

Erfolgreicher Vermögensaufbau geht langsam und in kleinen Schritten.

Und ein ideales Hilfsinstrument sind regelmäßige Sparraten.

Nachstehend ein aktuelles Beispiel für einen Sparplan über 200 ¤ mtl. seit Auflage (Dezember 2005) in unseren flexiblen Mischfonds Max-Global.

Mit überschaubaren Schwankungen kommt der Anleger da aktuell auf eine Rendite von 5,61% auf die letzten 15 Jahre.

Eingezahlten 36.200 ¤ steht ein aktueller Depotwert von über 56.200 ¤ (unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten) gegenüber.

Auch für alle, die derzeit sagen „Die Märkte sind mir etwas zu weit voraus gelaufen“ ist eine regelmäßige Einzahlung eine sinnvolle Alternative.

Bleiben Sie gesund!

P.S. Gestatten Sie mir noch einen kleinen Hinweis in eigener Sache

„Bleiben Sie gesund“ ist für mich nicht nur eine Floskel, sondern ich finde in der aktuellen Situation müssen wir als Unternehmer voran gehen und handeln.
Und „gesund bleiben“ gilt im übertragenen Sinne auch für viele Branchen, denen es nicht so gut geht, wie der Finanzindustrie oder der Immobilienbranche.
Viele benötigen Hilfe, Unterstützung und Solidarität in dieser Zeit.

In der NNP am 2. Februar finden Sie einen Presseartikel, der über die Aktivitäten der Max-Stillger-Stiftung im vergangenen Jahr und im speziellen über eine Aktion, die ich in der vergangenen Woche mit der Unterstützung von drei befreundeten Unternehmen auf die Beine stellen konnte.
Mein Dank gilt hierbei meinen Freunden Willi und Oliver Hamm (Architekturbüro Hamm), Klaus Rohletter (Fa Weil AG). sowie Heiner Eufinger und Johannes Meissner (Fa. HEUS).
Und natürlich allen Unterstützern der Max-Stillger-Stiftung, sowie meinen Mitstreitern im Vorstand und Kuratorium.

www.max-stillger-stiftung.de

Bleiben Sie uns gewogen.

Viele Grüße

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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