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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 05.05.2021)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist investiert

MB Fund S Plus
ist investiert
(Stand: 05.05.2021)

Fondspreise vom 05.05.2021
MB Fund Max Value 151,83 (–1,85%)
MB Fund Max Global 103,48 (–0,82%)
MB Fund Flex Plus 62,22 (–0,03%)
MB Fund S Plus 95,02 (–4,63%)
MB Fund Max Plus 55,42 (+3,51%)

Aktuelles

15.02.2021 Vorstellungsreihe - MB Fund Max Global



Liebe Mit-Investoren,

in einer losen Reihenfolge möchte ich Ihnen in den kommenden fünf Wochen etwas intensiver unsere Arbeitsweise und die Systematik, die hinter unseren insgesamt fünf Fonds steckt, vorstellen.

Jeder Fonds hat hier seine speziellen Seiten und Eigenschaften und das ist ja auch genau der Grund, warum die Empfehlung „streut Euer Geld auf verschiedene Bereiche und setzt nicht alles auf eine Karte“ am Beginn eines jeden Gesprächs steht.

Ein Lanze für den Max-Global

Für den Start dieser Reihe habe ich bewusst den Max-Global gewählt, weil dieser Fonds als sogenannter „flexibler Mischfonds“ uns von den Rahmenbedingungen her die größten Freiheiten erlaubt und aktuell von allen unseren Fonds mit Abstand die beste Wertentwicklung aufweist. Das war aber nicht immer so und kann sich auch in der Zukunft wieder ändern (was ja das Schlüsselargument für die empfohlene STREUUNG ist)

Auf unserer Homepage www.mbfa.de findet man unter dem Link

https://www.mbfa.de/unsere-fonds/mb-fund-max-global.html

weitere Informationen.

Unter anderem wird hier auch tagesaktuell ein Informationsblatt (Fact-Sheet) eingestellt, auf dem die aktuell 10 größten Einzelpositionen des Fonds eingestellt sind.

Anlagestrategie:

Wir können uns dort relativ frei zwischen den Kategorien Aktien, Anleihen, aber auch Edelmetalle bewegen.
Die einzige Vorgabe, die uns seit 2018 die Investmentsteuer-Reform macht, ist: Wir müssen zu mindestens 50% in Aktien investiert sein.
Der Prospekt gibt uns aber keinerlei Vorgabe, welche Aktien das sein müssen.

Aktuell (Freitag, den 12.02.2021) sind wir mit ca.

71% in Aktien
9% in Anleihen
8% in Edelmetallen
2% in Cash investiert

Die restlichen 10% haben wir auf insgesamt sechs andere Investmentfonds verteilt, die verschiedene Branchen bzw. Regionen repräsentieren, wo uns die Einzel-Expertise fehlt.

Auf der Aktienseite achten wir auf eine breite Länder und Branchenstreuung.
Grundsätzlich schauen wir auch hier auf die klassischen „Value“-Bewertungskriterien wie Kurs-Buchwert, Kurs-Gewinn und Dividendenrendite.

Aktien wie z.B. Nestlé oder Berkshire Hathaway gehören quasi seit Gründung im Jahr 2005 zur Grundausstattung des Fonds.
Der Insulinhersteller Novo Nordisk (aus Dänemark), der chilenische Chemie Konzern Sociedad Química y Minera (SQM – u.a. Betreiber der weltgrößten Lithium-Mine) und der südafrikanische Internetkonzern Naspers sind drei Beispiele aus drei Kontinenten, die uns seit Jahren erfolgreich begleiten.

Aber wir trauen uns im Max-Global auch ab und an die „Momentum“-Strategie zu nutzen und schnell und flexibel zu reagieren.
Das bedeutet, dass wir uns hier z.B. auch in der aktuellen Phase bei Neuemissionen beteiligen, diese aber in vielen Fällen relativ schnell nach Kursgewinnen wieder ganz oder teilweise abgestoßen haben.

Exasol, Fashionette, Vivoryon Therapeutics, Compleo oder Curevac sind hier nur einige Beispiele aus dem vergangenen Jahr.

Im Grunde aber ist das Aktiengeschäft ein „todlangweiliges“ Business und man braucht drei Dinge, um langfristig erfolgreich zu sein

1. gesunden Menschenverstand
2. Geduld
3. Mut

Lassen Sie mich das kurz am Beispiel eines der besten Investments in meinem Investoren-Leben erklären:

Im Grunde ist diese Geschichte eine (von natürlich auch vielen anderen) Aktion(en), die zur positiven Wertentwicklung des Max-Global beigetragen hat.

Seit dem Börsengang im Jahr 2001 habe ich die Entwicklung von Borussia Dortmund aufmerksam verfolgt, aber diese Aktie kam nie für mich als Investor in Frage und hat mich auch nie sonderlich interessiert.
Das änderte sich im Jahr 2008 als Jürgen Klopp nach Dortmund wechselte und ich mir dachte „das kann was werden“.
Die Aktie hatte sich von ursprünglich 11 Euro auf ca. 1,50 Euro fast gezehntelt.
Bei 62 Mio Aktien war damit die gesamte „Veranstaltung BVB“ mit knapp 100 Millionen Euro bewertet (inclusive Stadion und Transferrechten).
Manchester United kam zu dieser Zeit auf einen Börsenwert von ca. 2 Milliarden Euro und der FC Bayern war intern mit knapp 750 Millionen Euro bewertet.
(ein Branchenvergleich ist immer hilfreich – in der aktuellen Phase lohnt sich auch ein Blick auf die unterschiedliche Bewertung von Bankaktien oder Automobilaktien).

Nach einigen internen Diskussionen haben wir damals entschieden, o.k. wir probieren das mal.
Dann haben wir 80.000 Aktien in den Max-Global gekauft (Durchschnittskurs 1,57 ¤)

Ein Jahr später: Am letzten Bundesligaspieltag der Saison 2008/2009 „verspielt“ der BVB am letzten Spieltag die sicher geglaubte Qualifikation für den damaligen UEFA-Cup und am darauf folgenden Montag fällt die Aktie unter 1 Euro.
Ergebnis nach einem Jahr Investment in den BVB: 40% Minus – ein teurer Ausflug ins Fussball-Investoren-Geschäft (bis dahin).

https://www.mbfa.de/news/2009-05-26-borussia-aktie-im-abseits.html

Ich stand damals ziemlich im Regen, aber so ist das manchmal an der Börse. (Auf dieses Thema werde ich in den kommenden Wochen auch in anderen Fällen noch zu sprechen kommen).
Wir haben dann den gesunden Menschenverstand eingeschaltet und die Nr. 3 (MUT) eingewechselt.
Ich bin nach Dortmund gefahren und habe mich mit dem Finanzvorstand Thomas Tress getroffen.
Und das Resultat dieses Treffens war dann, dass wir „nachgelegt“ haben und auch einen größeren Posten Aktien in den (damals 20-mal so großen) Max-Value gekauft haben.
Im Jahr 2010 haben uns dann phasenweise knapp 2% des kompletten Vereins „gehört“.

Im Max-Value hatte die BVB-Aktie eine Größenordnung zwischen 1-1,5% aber im viel kleineren Max-Global-Fonds konnten wir die Aktie an prominenter Stelle mit knapp 4-5% gewichten.
Dadurch hat der Max-Global natürlich auch viel stärker an der positiven Entwicklung der BVB-Aktie in den vergangenen 12 Jahren profitiert.

Und bei aller Verlockung….wir haben über 10 Jahre gewartet, bis wir nach dem ersten Kauf erstmals auf den „Verkaufsknopf“ gedrückt haben.

Historie:

Das Beispiel „Borussia Dortmund“ zeigt einen grundlegenden Vorteil, den der Max-Global gegenüber anderen – weitaus bekannteren – Produkten im Segment „Mischfonds flexibel“ hat.

Vergleichbare Situationen, wie bei Borussia Dortmund, gab es für uns in der Vergangenheit auch bei Drillisch, Encavis und gibt es aktuell bei unserer größten Position Quirin-Bank.

Wir sind mit momentan knapp über 26 Mio ¤ Fondsvermögen ein „Mini-Fonds“ gegenüber bekannten Namen in der Liga „Mischfonds flexibel“ wie

- DWS-Kaldemorgen-Concept
- Flossbach von Storch Multi-Opportunities
- Carmignac Patrimoine
- Ethna aktiv

die alle mehr als zwei, teilweise mehr als 20 Milliarden auf die Waage bringen und die dementsprechend auch in den Depots vieler Anleger zu finden sind.

Diese Fonds haben aber alle das Problem, dass dort Investmentideen, wie wir sie mit Borussia Dortmund oder aktuell mit der Quirin-Bank umsetz(t)en, keine signifikante Auswirkung auf den Fonds haben können, weil diese Fonds dann die ganze Firma kaufen müssten und selbst dann das kaum Auswirkungen auf den Fondspreis hätte.

Aber:

a) geht das aber in der Praxis nicht und
b) selbst eine Beteiligung von 10% an einer Firma mit einem Börsenwert von 500 Mio würde bei einem 10 Milliarden-Fonds gerade 0,5% des Fondsvermögens ausmachen

Quelle: fondsweb.de

Auf Sicht von 1 und 5 Jahren führen wir hier das Feld in der prominenten Gesellschaft an und auch auf 15 Jahre (also seit Bestehen des Fonds) kann sich das Ergebnis sehen lassen

Der Fondsmarkt ist seit Jahren geprägt von „Ranglisten-Käufern“,

Das ist in meinen Augen (neben der fehlenden Geduld) auch der Hauptgrund dafür, dass viele Anleger „der Musik hinter her laufen“ und nur die wenigsten langfristig erfolgreich sind, weil sie sich an die eingangs genannten drei Regeln

- gesunden Menschenverstand
- Geduld
- Mut

halten.

Ranglisten-Käufer sind aber genauso schnell weg, wie Sie gekommen sind.
Diese Erfahrung mussten wir in anderen Fonds leider auch schon machen.
Deshalb möchte ich auch keine „Ranglisten-Käufer“ in diesem Fonds haben, sondern Investoren, die uns verstehen und auch bei Rückschlägen (die auch hier kommen werden) nicht nervös werden.
Von daher fühlen wir uns mit der Tatsache sehr, sehr wohl, dass wir alle Investoren im Max-Global persönlich kennen und einen direkten Zugang zu diesen haben.

Ich habe aber auch nichts dagegen, wenn das Fondsvermögen aufgrund von Zuzahlungen oder Sparplänen unserer Investoren in den letzten Jahren irgendwann auch mal 50 Millionen (oder vielleicht sogar auch 100 Millionen) erreicht – auch dann lässt sich die Strategie des Fonds noch gut umsetzen.

Unser Ziel ist es, sie langfristig auf dem Weg zu einem erfolgreichem Investor zu begleiten.
Der Anteil Ihres Vermögens im Max-Global ist ein Schlüssel und wichtiger Baustein auf diesem Weg

Bleiben Sie weiter gesund und uns gewogen.

Nächste Woche befassen wir uns dann etwas intensiver mit unserem „sportlichen Sparbuch“ Flex-Plus.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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