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MB Fund Advisory - Titelbild

Fondsampel Max Plus

MB Fund Max Plus ist nicht investiert

MB Fund Max Plus
ist nicht investiert
(Stand: 22.07.2021)

Fondsampel S Plus

MB Fund S Plus ist nicht investiert

MB Fund S Plus
ist nicht investiert
(Stand: 22.07.2021)

Fondspreise vom 23.07.2021
MB Fund Max Value 158,80 (+0,33%)
MB Fund Max Global 106,17 (+0,27%)
MB Fund Flex Plus 63,14 (+0,05%)
MB Fund S Plus 94,13 (+0,07%)
MB Fund Max Plus 41,67 (–0,71%)

Aktuelles

02.03.2021 Vorstellungsreihe - MB Fund Flex Plus



Liebe Mit-Investoren

Zum MB Fund Flex Plus: Das „sportliche“ Sparbuch oder die Alternative zum Strafzins

Die Geburtsstunde des Flex-Plus lag im Jahr 2003.
Nachdem wir voller Optimismus mit unserem ersten Fonds - dem Aktienfonds Max-Value - Ende 2000 an den Start gegangen waren, bescherte uns die Börsenkrise von 2000-2003 einen klassischen Fehlstart.

Erinnerung für die Jüngeren (und für alle, die das schon wieder vergessen haben):

Der DAX verlor damals in der Spitze 73% und der sogenannte „Neue Markt“ – von dem wir uns damals genauso fern hielten, wie aktuell von Kryptowährungen – wurde nach 99% Indexverlust Mitte 2003 „beerdigt“. Die Aktienkultur in Deutschland war auf Jahre hinaus beschädigt. Im Nachhinein stellte sich bei einigen Aktien im „Neuen Markt“ heraus, dass die Anleger auf Betrüger herein gefallen waren, in vielen Fällen wurden neue Technologien rund um Handy/Internet und Digitalisierung damals einfach zu hoch eingeschätzt und bewertet.

Ein geflügeltes Wort von mir lautete damals: „Um die Kurse von Telekommunikationsgesellschaften zu rechtfertigen, brauchen wir eine Gen-Mutation, die den Menschen 4 oder 8 Ohren wachsen lässt, damit sie mehrere Telefone gleichzeitig benutzen können“ - ich sehe in einigen Bereichen in der heutigen Zeit Parallelen zu den damaligen Übertreibungen aufkommen…

Die von uns bevorzugten defensiven, klassischen Substanz (Value-) Werte, kamen zunächst verhältnismäßig gut durch die Krise – das Jahr 2001 überstanden wir noch relativ gut.
Aber im Jahr 2002 kamen auch Allianz, Daimler, BASF und Co. unter die Räder und so stand der Kurs des Max-Value am 13. März 2003 (gut zwei Jahre nach dem Start zu 100 ¤) bei 45 ¤ Euro (was einem Minus von 55% entsprach).

Im Verhältnis zum „Neuen Markt“ und zum „DAX“ war das damals deutlich besser, aber das absolute Ergebnis war natürlich enttäuschend und ernüchternd.
Viele Anleger hatten dann 2003/2004 auch einfach „keinen Bock auf Aktien“

Ich kann mich an eine Anlegermesse in dieser Zeit erinnern – dort herrschte eine Stimmung, wie auf einer Beerdigung.
Die wenigen Anleger, die sich an unseren Stand verirrten, fragten „bei der DIBA gibt es 4% für das Tagesgeld, wieviel gibt es denn bei Euch?“.

Als dann an einem Freitagnachmittag im Jahr 2004 der allseits bekannte Sportkamerad Achim Kunrath bei uns im Büro saß und meinte „Jungs ich kann Euch echt gut leiden, ich erwarte auch gar keine großen Gewinne, aber habt Ihr nicht irgendwas, wo ich wenigstens mein Geld wieder raus bekomme“, war das für uns die Initialzündung uns auch etwas intensiver mit dem Thema „festverzinsliche Wertpapiere in einem Fondsmantel“ zu beschäftigen.

Heraus gekommen dabei ist dann Ende 2005 der MB Fund Flex Plus, den wir von Anfang an, als eine „möglichst nichts verlieren-Fonds“ propagierten und seitdem versuchen wir dort mit einer sehr defensiven Strategie „etwas mehr herauszuholen, als ein Sparbuch oder ein Festgeld bringt“.

Das „etwas mehr“ geht natürlich nur mit einem begrenzten Risiko, das auch Verlustjahre nicht ganz ausschließen kann.

Ein Blick auf die Entwicklung unserer Fonds in den letzten 10 Jahren zeigt, dass der Flex-Plus die Rolle des „Stabilisators“ und „Ruhepols“ in der meisten Zeit seines bisherigen Lebens gut ausgefüllt hat.

Seit Auflage (19.12.2005) hatte der MB Fund Flex-Plus insgesamt vier Verlustjahre und einen Gesamtertrag von knapp 35% erzielt.
Diese Verlustjahre wurden bisher aber immer im darauf folgenden Jahr mehr als ausgeglichen.

2008 war es die durch die Lehman-Pleite ausgelöste Finanzkrise, die den Fonds kurzfristig auch zweistellig ins Minus drückte.
Vielleicht können sich einige von Ihnen noch an unsere Kundenveranstaltung am 14. November 2008 in der Stadthalle Limburg erinnern.
Damals stand eine Kernaussage im Raum: „Wir wissen nicht, wie diese Krise ausgeht, aber wenn die Wirtschaft das übersteht, hat der Flex-Plus in den kommenden zwei Jahren die Chance auf einen Wertzuwachs von 20%.“ Exakt zwei Jahre später hatte der Fonds 19,97% zugelegt.

Die Euro Krise 2011 und auch das Jahr 2018 bescherten dem Fonds moderate Verluste, die ebenfalls im Folgejahr kompensiert wurden.

Der Ausbruch der Corona-Krise im März 2020 sorgte für einen Kursrückgang, der fast in der Dimension der Lehman-Krise von 2008 lag, allerdings erholten sich die Märkte (und damit auch der Fonds) im Jahr 2020 relativ schnell und so blieb am Jahresende nur ein moderates Minus übrig und wir sind sehr zuversichtlich am Ende des Jahres 2021 sagen zu können „auch dieses Mal hat es geklappt“.

Geprägt wurden die vergangenen 15 Jahre von einem in dieser Dimension niemals erwarteten Zinsrückgang, der mittlerweile zu der skurrilen Situation von „Negativ-Zinsen“ geführt hat.
Sie sehen oben in der Tabelle den jeweiligen 3-Monats-Euribor (quasi ein Termingeld-Indikator), der in den Jahren 2006-2008 noch bei Werten zwischen 3% und 4% lag, dann aber im Zuge der Finanzkrise 2008 schnell Richtung 1% ging und seit 2015 sich sogar im negativen Bereich befindet.

Das bedeutet für alle Investoren im MB Fund Flex-Plus auch eine Reduktion der Erwartungshaltung.
War es unser Ziel in den ersten Jahren nach Auflage des Fonds einen Ertrag von 5% p.a. zu erzielen, kann das aktuell bei diesen Rahmenbedingungen keine seriöse Prognose mehr sein.

Wenn der Fonds in den nächsten fünf Jahren (wobei ich von einem unveränderten Nullzins-Szenario ausgehe) für Sie alle als Anleger eine jährliche Rendite von 2% erwirtschaftet, wäre das ein Top-Ergebnis.
Eigentlich wären das ja 2,5% weil auf uns alle ein Thema zukommt, was die Namen „Negativzins“ oder „Verwahrentgelt“ trägt.
Bisher trifft es nur Großkunden der Banken, die mehrere hunderttausend Euro an Guthaben auf Girokonten halten, aber ich bin mir relativ sicher, dass diese Grenze in den kommenden Monaten sich stetig nach unten schieben wird.

Heute morgen hat mich dann die Realität schneller als erwartet eingeholt: Eine „populäre“ Limburger Bank senkt die Mindestgrenze für Einlagen, die von Strafzinsen verschont bleiben, auf 100.000 ¤.

Ein Beispiel aus der letzten Woche, wie die Sparkasse Düsseldorf mit diesem Thema umgeht

Sparkasse sieht rot – und kündigt "Strafzinsverweigerern" | Unternehmen | 23.02.2021 | FONDS professionell

Wie wollen wir es schaffen die avisierten 2% p.a. zu erzielen?

Dazu muss ich sagen: Eigentlich brauchen wir einen „Topf“ der 4% p.a. erzielt, da wir ca. die Hälfte des Fondsvermögens in sehr liquiden und sehr sicheren Anlageformen halten, und da
GIBT ES LEIDER DERZEIT KEINE ZINSEN MEHR.

Jetzt könnte ja jemand auf die Idee kommen und fragen: Warum macht Ihr das denn und legt einen so großen Teil „für lau“ an?

Die Antwort darauf ist ganz einfach: Es kann ja vorkommen, dass ein Teil unserer Anleger auch an sein Geld ran muss. Und wenn ich dann größere Mengen von Anleihen verkaufen MUSS, die aber nicht so rege gehandelt werden, geht das nur mit einem Kursabschlag. Und dann verkäuft man „Tafelsilber unter Wert“.

Deshalb gilt im MB Fund Flex-Plus immer der alte Kaufmanns-Grundsatz: LIQUIDITÄT GEHT VOR RENTABILITÄT!

In den vergangenen 15 Jahren konnten unsere Anleger IMMER UND AN JEDEM TAG an ihr Geld, wenn sie Anteile verkauften. Fragen Sie mal Investoren in den Mitte der 2000er Jahre hochgelobten „offenen Immobilienfonds“ zur Situation im Oktober 2008 – da wurden aus „offenen“ Fonds über Nacht „geschlossene Fonds“.

Deshalb gilt im Flex-Plus auch umso mehr der Grundsatz: Wir möchten hier nur Anlegergeld von Leuten, die wir auch persönlich kennen.

Die Entwicklung des Fonds über die vergangenen 15 Jahre zeigt auch hier, dass wir eine sehr stabile Basis von Anlegern haben, die uns stetiges und kontrollierbares Wachstum ermöglichen.

Zurück zur eigentlichen Frage: Wir versuchen hier zum einen durch eine möglichst breite Streuung eine Risikobegrenzung zu erzielen.

1. Ca. 2/3 des Fondsvermögens (17 Mio) steckt aktuell breitgestreut in 53 verschiedenen Euro-Anleihen. Hieraus resultiert in Zinsanspruch von ca. 500.000 Euro, was „über alles“ etwa 3% entspricht. 2. Weitere 4 Mio stecken in 14 verschiedenen US-Dollar-Anleihen, die einen Zinsanspruch von ca. 100.000 US-Dollar haben 3. Ein kleiner Rest liegt in Staats-Anleihen in Norwegischen Kronen, Mexikanischen Peso, Brasilianischen Real und Südafrikanischen Rand Alle diese Länder (mit Ausnahme von Norwegen) zeichnet aus, dass es dort noch Zinsen zwischen 5 und 10% p.a. gibt.

Das Risiko hierbei: Die Währungen dieser Länder schwanken gegen den Euro, ein Kursverlust kann den Zinsvorteil aufwiegen.
Allerdings kann ein Kursgewinn auch zusätzlich zu den Zinsen einen außerordentlichen Ertrag bringen.

Diese Beimischungen (über etwas anderes reden wir bei 4-5% des Fondsvermögens nicht), haben in den vergangenen Jahren per Saldo einen deutlichen Mehrwert geliefert.
Dass das in der Zukunft so bleibt, dafür gibt es allerdings keine Garantie.

4. Außerdem können wir bis zu 10% (aktuell 7%) in defensive, dividendenstarke deutsche Aktien (z.B. Dt. Telekom, Freenet, E.On, Bayer) investieren, da uns dort das Risiko ebenfalls überschaubar erscheint.
Einen Teil dieser Positionen haben wir außerdem über Derivate abgesichert.

5. Bis zu 10% des Fondsvermögens haben wir in Fonds gesteckt, die eine ähnliche Strategie verfolgen wie wir. Diese Fonds haben den Vorteil auch immer liquide zu sein, ohne dass wir einzelne Anleihepositionen auflösen müssen. Außerdem decken wir unsere geplante Aktienquote hier über eine kleine Beimischung im Digital Leaders Fund ab.

Im Factsheet, das täglich auf unserer Homepage zur Verfügung steht, finden Sie die 10 größten Werte des Fonds.
Aktuell ist das die Kasse-Position, da in dieser Woche unsere größte Position – eine Anleihe der DZ Bank – überraschend zurück gezahlt wurde.
Allerdings war das für den Flex-Plus ein den letzten 10 Jahren eine ähnlich erfolgreiche Position wie Borussia Dortmund für den Max-Global.
Gekauft haben wir die Anleihe in den Jahren 2010-2012 für 50 Cent – zurück gezahlt jetzt für 1 Euro – und es gab auf dem Weg noch jede Menge Zinszahlungen.
Allerdings: Drei Jahre nach dem ersten Kauf lagen wir mit dieser Position 20% im Minus ! Manche Anlageideen müssen erst mal Anlauf nehmen.

Aktuell haben wir mit einer Nachrang-Anleihe des französischen Großmarktbetreibers Casino ein Papier mit einer ähnlichen Perspektive im Portfolio.
Die Anleihe hat einen Nennwert von 100 und notiert nach einem Tief bei 20 aktuell bei knapp 35%

Seit knapp 3 Jahren beteilige ich mich an einem Wettbewerb des Fachmagazins „Anleihen-Finder“ in dem drei Experten in einem „Börsenspiel“ gegeneinander antreten.
Hier der aktuelle Zwischenstand:

+++ MUSTERDEPOTS +++ Markus Stillger knackt die 20%-Rendite-Marke – Depotwerte vom 22.02.2021 - Anleihen-Finder.de (anleihen-finder.de)

Die Frage, warum das Musterdepot eine deutlich bessere Entwicklung als der Flex-Plus aufweist, ist einfach und schlüssig zu erklären.

In diesem Musterdepot handelt es sich um „Spielgeld“ und hier kann ich deutlich größere Risiken eingehen als im „richtigen Leben“.
Beim Flex-Plus steht für uns Risikovermeidung in erster Linie im Vordergrund – wer es dynamischer möchte, findet mit den anderen vier Fonds in unserem Portfolio Möglichkeiten etwas „agressiver“ zu agieren.
Außerdem kann ich im Musterdepot in meine Augen interessante Titel höher gewichten als im Fonds.
Dort hatte eine meiner langjährigen Lieblingsanleihen – die Encavis-Wandelanleihe (WKN: A19NPE) - phasenweise eine Gewichtung von 25%.
Eine derartige Konzentration erlauben die Regularien im Fonds – aus meiner Sicht aber auch zurecht – nicht.
Trotzdem hat uns diese Anleihe auch im Flex-Plus viel Freude bereitet.

Die Kehrweite der Medaille zeigt die Entwicklung der Senivita-Anleihe. Diese Gesellschaft ist im gleichen Geschäftszweig wie die ABID-Gruppe tätig und wir waren überzeugt davon, dort ein relativ sicheres Investment gefunden zu haben. Irgendwas haben die FLASCHEN von Senivita aber anders gemacht als wir – die Firma ist nämlich pleite. Ob kriminelle Energie dahinter steckte und die FLASCHEN eigentlich FALSCHE (Betrüger) sind, klärt derzeit der Staatsanwalt.

Fazit: Mit einer breiten Streuung, einer moderaten Beimischung von Fremdwährungen und defensiven, dividendenstarken Aktien sowie einer intensiven Recherche verbunden mit zusammen 100 Jahre Anlageerfahrung der Protagonisten, sind wir überzeugt das Ziel

10-15% Wertzuwachs in den kommenden fünf Jahren bei sehr eingegrenzten Schwankungen

zu erreichen.

Und einen wichtigen Steilpass spielen wir gleich zu Beginn eines Investments im Fonds.

Unsere Anleger erwerben diesen Fonds komplett ohne Ausgabeaufschlag, sofern das über ein durch uns betreutes Depot läuft.

Gerade in Niedrigzins- oder Nullzins-Phasen ein ganz wichtiges Argument

Viele Grüße und bleiben Sie gesund

Markus Stillger
Geschäftsführer

MB Fund Advisory GmbH
Max-Value-Tower
Brüsseler Str. 5
65552 Limburg

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